Betrug beim Autokauf,rechtliche Schritte?

5 Antworten

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Sollte es sich tatsächlich um einen Unfallwagen handeln und der Verkäufer hat Ihnen das damals nicht mitgeteilt, hat er Sie i.s.d. 123 (1) alt. 1 bgb durch Unterlassung arglistig getäuscht.

Sie können den Kaufvertrag noch fristgerecht nach 124 bgb anfechten.

Kannst du machen, es kommen aber extreme Kosten auf dich zu (zumindest Vorabzahlung)...und ob sich das dann lohnt...

das fällt nach 3 Jahren auf? Was steht im Kaufvertrag? dort mal nachlesen.

ein Händler kann die Gewährleistung auf ein Jahr begrenzen.

Im Kaufvertrag steht nichts von einem Unfallwagen

@Schnandel

Das ist eine elementare Aussage, die bereits in die Frage gehört hätte.

Ich vermute jetzt mal, dass du mit den Auto keinen Unfall hattest? Wie willst du das nach 3 Jahren nachweisen?

@Schnandel

Händler oder im Kundenauftrag - wird auch gerne praktiziert; da müsstest dem Verkäufer schon arglistische Täuschung vorferwen, du bist Beweispflichtig. Auch das Fahrzeug kann beim Händler als Unfallfrei gekauft worden sein; Händler, KEIN Autohaus

@ronnyarmin

Ein Anhaltspunkt währe, dass eine fest verbaute Seitenscheibe ein Jahr jünger ist als alle anderen und mir weder der Händler von dem ich das Auto direkt gekauft habe noch diejenige die das Auto vorher gefahren hatte sagen konnten warum.

Einen Unfallwagen zu verkaufen stellt keinen Betrug dar.

Da du den Wagen in eine Werkstatt gegeben hast und nicht die Gewährleistung des Händlers in Anspruch genommen hast, hast du deine Ansprüche hinsichtlich der Nässe verwirkt.

Rechtliche Schritte kann man immer einleiten, auch gegen ein Autohaus. Welche Erfahrungen möchtest du hören? Einige haben Recht bekommen, Andere nicht. Was nützt dir das?

Das kannst du dir sparen. Wie willst du das dem verkaufenden Autohaus nach 3 Jahren noch nachweisen. Die Werkstatt die das jetzt als Unfallwagen ansieht ist kein Gutachter. sondern sie stellt nur eine Behauptung auf.

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