Betriebsbedingte Kündigung erhalten inkl. Abfindung für Nichtklage erhalten. Nun sucht der Arbeitgeber nach 2 Monaten neu. Ist das erlaubt?

4 Antworten

Da kannst du nichts machen. Zum Einen ist die 3-wöchige Klagefrist längst abgelaufen. Zum Anderen hast du der Abfindung zugestimmt.

Das Arbeitsverhältnis ist damit definitiv und rechtlich einwandfrei beendet. Der Zug ist leider abgefahren. 

Hättest du gegen die Kündigung Klage eingereicht, sähe die Sache natürlich ganz anders aus. 

Es bringt dich aber auch hier nicht weiter, noch nachtreten zu wollen. Die Sache ist beendet, also lass sie ruhen.

was du konkret meinst ist ein so genannter Wiedereinstellungsanspruch. Ein solcher kann gegeben sein wenn die Gründe für die betriebsbedingte Kündigung  später entfallen Sinn und in deiner Situation, ein solcher in der Aufhebungsvereinbarung nicht ausgeschlossen worden ist. Bleibt also erst einmal die Frage ob in der Aufhebungsvereinbarung eine Aussage zu einem Wiedereinstellungsanspruch getätigt wurde?

Wo soll denn diese Einschränkung stehen, daß eine Stelle für 12 Monate nicht neu besetzt werden darf, wenn sie durch betriebsbedingte Kündigung freigeworden ist?

Wäre mir neu.

Versuch Dich damit abzufinden, daß sie Dich gefeuert haben, weil Du entweder nichts gebracht hast und/oder Deine Nase dem Chef nicht gepaßt hat. 

That's life.

Ich denke, nachdem du keine Kündigungsschutzklage angestrengt hast, wirst du schlechte Karten haben. Hat dich dein Chef damals über eine Sozialauswahl unterrichtet?

Er hat es so ausgedrückt, du warste der letzte der gekommen ist und bist leider nun der erste der geht. 2 Monate vorher haben Sie den technischen Leiter einen Detektiven auf den Hals gejagt. Der ist wohl fündig geworden und der technische Leiter wurde fristlos gekündigt. Ich denke, dass sie bei mir nichts gefunden haben, weil ich meine Kundenbesuche dokumentiert habe. Daher wohl keine fristlose Kündigung.

@Domi1180

Stimmt, da hat der Chef Dir eher eine Kündigung nach Sozialplan angedeihen lassen.

Übrigens: Abfindung muss nie und meist kriegt man pro Jahr Betriebszugehörigkeit 0,5 Monatslöhne.

Da war er also "großzügig".

Man kann gut und gerne vermuten: Dein NAchfolger verdient einfach anders= weniger als Du.

Das ist nämlich häufig ein Hintergrund bei so was.

Ich hatte das mal, da weiss ich durch Zufall (wahlweise ein paar interne Infos, die ich nicht hätte kriegen sollen): von meinem Vorgänger über mich zu meiner Nachfolgerin hat sich das Gehalt auf diese Stelle um 60% reduziert.

Ich vermute, sie hat sich, als sie die Bücher einsehen konnte, gelinde in den A* gebissen (ging mir ja schon  so.. und sie kriegte dann nochmal weniger, trotz etwas höherer Qualifikation)

@SiViHa72

PS: Und durch das Akzeptieren der K. und keine K-Schutzklage wird es sicherlich so sein,dass Dir weitere Klagemöglichkeiten genommen sind.

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