Betriebliche Umschulung und Hartz 4?

2 Antworten

Wenn du im ALG - 2 Bezug bist musst du das vorher eh mit dem Jobcenter abklären und dann kommt es darauf an was du für deine Umschulung bekommst, wenn du eine Vergütung bekommst kannst du deine ganz normalen Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll absetzen und ggf.entstehende erhöhte berufsbedingten Aufwendungen wie z.B. für Fahrkosten.

Eine Umschulung geht in der Regel nicht ohne eine theoretische ( schulische ) Ausbildung, ist also meines Wissens immer dabei, ggf.müssten dann auch vorrangige Ansprüche geprüft werden, unter 25 Kindergeld und vor einer ALG - 2 Aufstockung Wohngeld von der Wohngeldbehörde.

Du bekommst eine Ausbildungsvergütung von 650 - 800 €/Monat. Hast Du darüber hinaus weiteren Bedarf, etwa weil die Miete so hoch ist, kannst Du aufstockend SGB II-Leistungen /Hartz IV beantragen.

30 Umschulung oder Ausbildung pro und Kontra?

Hallo bin 30 und kann mein erlerntes Beruf aus psychischen Gründen nicht mehr ausüben. Um die Frage vorab zu beantworten, war Lokführer und hab 2 Menschen überfahren. Nun kommt bei mir die Frage. Ich möchte mich Umschullen , die BG will das ich eine Ausbildung im Betrieb mache und auf 2 Jahre verkürze, Berufschule mit 18 Jahrigen und ganzen Sport, Politik, Religion, Ethik. Da Fellen mir glatt 12 Monate Kenntnisse von Beruf die ich laut BG in eigenstudium nachholen soll. Die sagen ganz offen ( mündlich) das sie Geld sparen wollen. Das die Umschulung viel Geld kostet! Nur schriftlich wollen sie es mir nicht bestättigen. Fazit: Ausbildung -wenn ich nur dadran denke kommt meine Psycho nicht mit, die ganzen unnätigen Fächer und Altersunterschied 12-13 jahre. In 2 Jahren werden nur 500 Stunden an Fachwissen vermittel, in einer Umschulung sind in 1,5 Jahren 3000 Stunden + 6 Monate Praktikum. Ich hab direckt die Idee für unverschämt erklärt. Jetzt wollen die von mir die Argumente hören wieso ich gegen eine Ausbildung bin. Meine Punkte sind eben : alter, fehlender Lernmaterial, psychische Instabilität die durch die Umgebung hervorgerufen werden, ich möchte mich noch nicht an die bestimmte Branche festlegen( da ich bereits in Unternehmen nachgefragt habe wie die Chancen auf eine Einstellung nach der Ausbildung oder Umschulung aussehen. Die Aussage war -wenn sie Brachen gleich ausgebildet sind, sind sie vorrangig, wenn Branchen fremd dann sind die Umschuler mit ihren theoretischen Fachwissen besser dran, da in fremden Bereich lieber Menschen mit Fachwissen eingestellt werden) das widerspricht glatt der Aussage mit Betriebliche Ausbildung bist du besser dran als Umgeschult. Wie sieht ihr das? Wie hättet ihr euch entschieden? In beiden Fällen geht es um 2 Jahre.

Danke für Antwort

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Kann man sich auch erst an den Bildungsträger wenden?

Hallo

Eine ehemals gute Bekannte/Freundin von mir müsste unbedingt eine Umschulung in einem Beruf aus gesundheitlichen Gründen und weil sie keine Zukunft in den Beruf sieht, absolvieren.

Nun ja sie ist seit längerem arbeitslos, doch leider lehnte, trotz überdurchschnittlichen Voraussetzungen, das Jobcenter bisher ab. Da sie leider auch nicht solange in die Rentenversischerung eingezahlt hat, kann sie höchst wahrscheinlich auch dadurch nicht gefördert werden. Sie ist sehr verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Sie möchte sich so gerne aus dem Hartz4 lösen, doch man verbietet es ihr sich zu entwickeln.

Mit 38 Jahren will sie auch kein normaler Arbeitgeber mehr für eine duale Ausbildung!

Kann sie sich erstmal an einen Bildungsträger wenden und ein Beratungsgespräch vereinbaren, anstatt zum Jobcenter zu gehen und wieder enttäuscht zu werden?

P.S. Es handelt sich hier um eine förderungsfähige Umschulung, die nur durch Bildungsgutscheine finanziert werden kann. Eine Selbstzahlung ist nicht möglich.

Weitere Angaben zur Umschulung:

  • Duale Umschulung (2Tage Theorie beim Bildungsträger, 3 Tage Praxis in der Woche)
  • Dauer 24 Monate
  • Ziel Abschluss der Ärztekammer (Prüfungszeugnis) + Ausbildungszeugnis (Träger und Praktikumsstelle)
  • Finanzierung nur mit Bildungsgutschein
  • Unterstützung vor, während und nach der Umschulung (Bewerbungen, Prüfungen, Vermittlung)
  • Umfassende Prüfungsvorbereitung mit 97% Besteherquote
  • Praxisorientierte Dozenten
  • Arbeitsmarktlage für den Beruf, außerordentlich gut

Danke für eure Hilfe!

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Kann man einfach so schriftlich einen Bildungsgutschein beantragen oder wird da der Sachbearbeiter sauer da er sich hintergangen fühlt?

Diesen Weg würde meine Freundin gehen, denn sie hat keine Möglichkeit in irgendeiner Form und das seit Jahren, Arbeit zu finden. Gelernt hatte sie Landschaftsgärtnerin ohne je einen Bezug zum Beruf gehabt zu haben. Es nimmt sie auch keiner ohne Berufserfahrung. Zumal wurde die Ausbildung als BaE Maßnahme durchgeführt und da nehmen die Arbeitgeber einen eher weniger.

Wie dem auch sei, sie möchte nach sehr langer Arbeitslosigkeit, trotz zahlreichen Bewerbungen und Bemühungen mit frischen 39Jahren eine Umschulung in einem zukunftssicheren Beruf der nie ausstirbt machen. Der Beruf entspricht genau ihren Qualifikationen und Erwartungen. Selber hat sie es schwer auf dem regionalem Ausbildungsmarkt eine normale duale Ausbildung zu bekommen in dem Alter. Sie hat zudem Angst vor der Zukunft, wenn sie die Umschulung nicht machen dürfte, muss ja auch an ihre Rente denken.

Wie dem auch sei, ich kann sie da sehr gut verstehen, denn wir hatten den gleichen Sachbearbeiter. Er lehnt, wenn man das persönliche Gespräch sucht alles ab, was die Chancen auf den Arbeits- oder Ausbildungmarkt verbessern könnte.

Daher wollte sie ihn jetzt vor vollendete Tatsachen stellen und den Bildungsgutschein für eine Umschulung schriftlich beantragen! Ich habe aber irgendwie Bedenken, dass dieser dann vielleicht noch schlechter auf sie zu sprechen ist. Er steckt nämlich lieber in Maßnahmen, die seinen Klienten absolut nichts bringen. Sie sieht jedoch, genau wie ich, in der Umschulung die Letzte Möglichkeit, überhaupt noch einmal aus der Arbeitslosigkeit rauszukommen. Sie ist noch jung und das sollte und darf nicht sein.

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Erzieherin werden als Hartz IV Empfänger - nicht möglich?!

Hallo,

ich beschäftige mich seit geraumer Zeit damit ob es möglich ist, in meinem Alter und als Hartz IV Empfängerin den Beruf der Erzieherin zu erlernen. Aufgrund akutem Fachkräftemangels gibt es ja die unterschiedlichsten Möglichkeiten als Quereinsteiger doch noch Erzieher zu werden. Bis vor kurzem war dies ja ein fast unmögliches Unterfangen. In Hessen gibt es sogar eine spezielle Kampagne dazu.

Bisherige Ergebnisse dazu: In meinem Alter (39) und meiner Vorbildung werde ich an den Fachschulen gern angenommen. Diese Ausbildung ist sogar Bildungsgutschein geeignet! Nun aber das Problem - als Hartz IV-Bezieherin wird es mir allerdings so gut wie unmöglich gemacht diese Ausbildung zu absolvieren.

In meinem Beruf als Hotelfachfrau kann ich derzeit und auch in absehbarer Zeit, aufgrund der Schicht- und Wochenend-Arbeitszeiten nicht arbeiten. Zudem gibt es in meinem erreichbaren "Einzugsgebiet" keinerlei Möglichkeit diesen Beruf auszuüben. Meine Tochter wird allerdings auch älter und ich möchte in absehbarer Zeit dann auch wieder beruflich tätig werden, daher würde ich gern noch eine weitere Berufsausbildung/Umschulung o.ä. absolvieren um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

Bekanntlich liegt die Zukunft in unseren Kindern. Ab August 2013 gibt es ein Rechtsanspruch für einen Betreuungsplatz für alle Kinder von 1-3 Jahren. Mütter wollen/müssen früher wieder arbeiten gehen. Fachkräfte- und Betreuungsplatzmangel zeigen mir, das auf diesem Gebiet in Zukunft viel ausgebaut werden muss und die Chancen einen Arbeitsplatz zu bekommen relativ hoch liegen. Diese Gründe und der Tatsache das ich in den letzten Jahren sehr viel ehrenamtlich in Kindereinrichtungen tätig war, bestätigen mich darin den Beruf der Erzieherin fachlich kompetent erlernen zu wollen.

Lange (Vor)Rede kurzer Sinn, gibt es vielleicht doch noch eine Möglichkeit während der Ausbildung finanzielle Unterstützung zu bekommen? Damit meine ich die Absicherung der Miete, Krankenversicherung und eventuell 2-3 Euro, damit meine Tochter und ich während dieser Zeit nicht verhungern müssen. Also kein Vermögen!

Bafög, Meisterbafög und BAB sind für mich schon ausgeschlossen. Ein Bildungsgutschein wäre möglich, allerdings nur als ALG I Bezieherin. Das bin ich als ehemals Selbstständige leider nicht. Doch warum werden dort solche Unterschiede gemacht? Ein Darlehen oder Kredit zur Finanzierung der Ausbildung ist irrelevant, da damit noch immer keine Krankenversicherung finanziert werden könnte.

Als Anmerkung, ausgebildet wird an einer "ganz normalen" staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik, keine Privatschule. Doch genau DAS ist das Problem für das Jobcenter und den Bildungsgutschein. Diese Bildungsgutscheine können vom Jobcenter nicht für Ausbildungen an staatlichen Schulen ausgestellt werden, die Bafög und BAB förderfähig sind. Für das Amt für Arbeit wäre dies allerdings möglich !? Warum?

Bin für jeden Hinweis dankbar, wie ich diese Ausbildung doch noch beginnen kann.

Vielen Dank

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