Bestandsschutz für gemeinsames Gartentor

3 Antworten

Mir fällt dazu der Begriff "Gemeinschaft" (BGB) ein. Danach kann jeder von Euch jederzeit die Aufhebung dieser Gemeinschaft verlangen. Das heißt, Du hast keine Chance, das Entfernen des Gartentors zu verhindern.

Nein, es gibt im Baurecht keinen "Bestandsschutz". Es gibt nur "Gewohnheitsrecht", das in der Schilderung allerdings nicht im entferntesten erkennbar ist. Wenn man sich auf eine solche Vereinbarung dauerhaft verlassen will, dann muß man eine Grunddienstbarkeit eintragen lassen. Alles andere ist im Zweifelsfalle Schall und Rauch.

Du könntest Dich höchsten auf ein sogenanntes "Notwegerecht" berufen. Dann dürfte es für Dich aber keine andere Möglichkeit des Zugangs zu Deinem Grundstück geben, als das Grundstück des Nachbarn zu überqueren. ("Hinterliegendes Grundstück"). So wie ich das verstehe, ist dies aber nicht der Fall. Du könntest Dir einen eigenen Zugang bauen, wenn Du willst.

Das müsst Ihr beide untereinander ausmachen; gesetzliche Regelungen gibt es dazu nicht.

Fremder an unserem Grundstück & Sachbeschädigung (Folie aufgeschlitzt) - Polizei informieren?

Hallo,

Ich schildere mal unsere Situation, Wir sind ein Vier-Personen-Haushalt und wohnen auf dem Dorf in einem Haus mit eingezäuntem Grundstück, da wir einen Hund haben.

Gestern verließen mein Vater und mein Bruder um 6:00 Uhr und um 7:00 Uhr das Haus und fuhren mit Firmenbus und Auto zur Arbeit. Ich fuhr gegen 7:00 Uhr weg. Da die Autos von mir und meinem Bruder auf einem Parkplatz VOR dem Haus stehen, kann man immer erkennen, ob wir da sind oder nicht.

Bevor ich losfahre verteile ich immer das Futter für meinen Hund im Garten, damit er mit Suchen beschäftigt ist (sie ist vormittags im Garten, deshalb haben wir auch einen 1,70m hohen Zaun!)

Meine Mutter war noch zuhause, als mein Hund (keine 5 Minuten nachdem ich weg war) ganz laut bellte und knurrte. Dann rief meine Mutter Dana und sie kam nach einem Moment mit einer großen Kaustange im Maul, die sie definitiv nicht von mir hat!

Meine Mutter fragte laut: "Ist da jemand!?" Ein Mann antwortete: "Ich guck nur was."

Die Stimme kam von hinten. Unser Garten geht nach hinten zu einem Feld raus, es gibt einen großen Wall, dann kommt der Zaun und dahinter haben wir unser Holz gelagert. Es ist offensichtlich, dass es zu unserem Grundstück gehört.

Das Holz ist mit einer großen Folie abgedeckt, komplett am Grundstück entlang, etwa 20m.

Heute ein ähnliches Spielchen ... Ich war weg, diesmal nicht mit meinem eigenen Auto, ich wurde von einer Freundin mitgenommen ...deshalb habe ich jetzt auch so ein Gefühl, dass uns jemand beobachtet haben muss...gestern kam derjenige ja auch sofort nachdem ich weg war.

Mein Hund hatte wieder i-was Undefinierbares zu fressen im Maul.

Nun ist hinten die ganze Folie aufgeschlitzt, einmal mit dem Messer die Seite entlang. Holz oder ähnliches fehlt allerdings nicht. Aber es ist doch dennoch so etwas wie Sachbeschädigung, oder? Das Gartentor schein auch geöffnet worden zu sein, das erkennt man daran, dass der Öffner eine Schlaufe nicht wieder über den Pfahl geschlagen haben, was wir immer machen.

Jetzt fragen wir uns: Will uns jemand einen miesen Streich spielen? Sollten wir eventuell zur Polizei gehen? Auch wenn wir so gut wie gar nichts über den Mann wissen?

Diese Ungewissheit mach einen doch verrückt. Und warum hat der Mann gestern geantwortet? Aus Reflex?

Ach, wir sind etwas ratlos, es muss jemand sein, der ganz genau weiß, dass wir einen großen Hund haben, wegen dem Futter und so...

Puh, das war jetzt viel Text. Ich hoffe, ihr könnt uns Tipps geben. Was würdet ihr machen?

LG. Alena

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Hilfe bei Gängeleien/Mobbing durch Hausverwaltung und Miteigentümer/Wohnungseigentümergemeinschaft)

Seit 5 Jahren wird ein Problem mit einigen Nachbarn einer Wohnungseigentümergemeinschaft immer deutlicher. Einzelne Anwohner (wie so oft natürlich nicht alle), die ebenso wie ich Eigentümer einer Wohnung in der betreffenden Liegenschaft sind und die zudem von der Gemeinschaft in den Verwaltungsbeirat gewählt wurden, um die Hausverwaltung zu "entlasten", spielen sich seit jeher als "Hauspolizei" auf und setzen im Grunde nur ihre eigenen Interessen durch. Leider besteht seit mehreren Jahren eine Antipatie dieses Verwaltungsbeirats meiner Person gegenüber, da wir in der Vergangenheit wegen unterschiedlicher Ansichten mehrfach Diskussionen hatten und diese sich aufgrund deren ausgeprägter "narzisstischer Persönlichkeit" von mir scheinbar bzgl. ihres Egos bedroht fühlen und nichts unversucht lassen, mir "eins auszuwischen". Leider ist der Ansprechpartner der Hausverwaltung zugleich ein konfliktscheuer Mensch, der, obwohl er sich in Fragen der Hausgemeinschaft neutral und beratend verhalten sollte, sich aufgrund sozialer Inkompetenz von dem Verwaltungsbeirat als ausführendes Organ der eigenen Interessen "vor den Karren spannen" lässt. Inzwischen ist es soweit gekommen, dass ein vernünftiges Gespräch, das viele Konflikte ausräumen könnte, weder mit dem Verwaltungsbeirat, noch nunmehr auch mit der Hausverwaltung möglich ist. Diese schickt mir bloß regelmäßig Aufforderungen seitens des Verwaltungsbeirates (per E-Mail), geht aber einem persönlichen Gespräch mit mir, um das ich regelmäßig bitte, konsequent aus dem Weg, lässt mir durch das Sekretariat ausrichten, dass ein Gespräch mit mir nicht gewünscht sei und ich den Weisungen folgeleisten solle. Dabei geht es um solche Dinge wie: meine im Sondernutzungseigentum Garten gepflanzten Büsche seien zu hoch und müssten entfernt werden, während andere Anwohner in ihrem Garten viel höhere Bäume mit kräftigerem Wurzelwerk und näher an der Hausfassade stehen haben; ich darf mit einem Holzkohlegrill nicht grillen, während andere dies in Sommermonaten regelmäßig tun (Holzkohle), eine Pallisade, die ich an einigen offenen Stellen am Zaun entlang lose aufgestellt (nicht fest verbaut) habe, damit mein Hund nicht über die nur 50cm hohe Umzäunung des Einzelgartens springt, wird mir als zweiter Zaun ausgelegt, der eine allstimmige Zustimmung aller Eigentümer erfordere (meinen Argumenten wird nicht im Ansatz Gehör geschenkt), regelmäßig wird über meine Gartengestaltung gewettert, während andere Gärten in meinen Augen deutlich ungepflegter aussehen, etc. Kurzum, ich fühle mich seit Langem gegängelt und kann mich scheinbar nicht wehren. Andere Eigentümer lassen sich von dem lautstarken "Poltern" der betreffenden Herren beeinflussen und erkennen so das Problem nicht, haben wohl eher zwischenzeitlich die Idee, ich sei tatsächlich "irgendwie komisch". Welche Möglichkeiten habe ich, mir Gehör zu verschaffen und mir nicht alles gefallen lassen zu müssen? Bleibt nur der Weg zum Anwalt?

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