Besonderes Aufbauseminar in verlängerter Probezeit

3 Antworten

Hallo,

leider sieht es in dem Fall sehr schlecht Aus. Da einmal die Probezeit verlängert wurde : https://www.fahrverbot.com/mpu/ . erwartet einem in dem Fall eine MPU.

Gruß

Hallo

es ist kein B-Verstoß bei 21km/h zu schnell sondern ein A-Verstoß

das Aufbauseminar wurde also gemacht, nun erfolgt VOR der MPU das besondere Aufbauseminar.

ein Aufbauseminar und ein besonderes Aufbauseminar sind zwei unterschiedliche Seminare.

bei einem Alkoholverstoß in der Probezeit MUSS das besondere Aufbauseminar gemacht werden, egal ob der Fahrer schon das Aufbauseminar wegen einem A-Verst0ß gemacht wurde

Laut Gesetz ist es ja so, oder (?) : - ein B-Verstoß in Probezeit -> Aufbauseminar (bei Alkohol oder Drogen - Besonderes Aufbauseminar) - zweiter B-Verstoß in Probezeit -> Verwarnung und Empfehlung zur verkehrspsychologischen Beratung - dritter B-Verstoß in Probezeit - > Führerscheinentzug

soweit alles richtig, nur sind es keine B-Verstoße sondern A-Verstoße

Ok, danke. Das mit A und B hab ich durcheinander gebracht.

Greift dann hier §4 Abs. 1 StVG und die beiden Aufbauseminare sind unterschiedlich oder?

Punktsystem und Regelungen über die Fahrerlaubnis auf Probe finden nebeneinander Anwendung, jedoch mit der Maßgabe, dass die Teilnahme an einem Aufbauseminar nur einmal erfolgt; dies gilt nicht, wenn das letzte Aufbauseminar länger als fünf Jahre zurückliegtoder wenn der Betroffene noch nicht an einem Aufbauseminar nach § 2a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 oder an einem besonderen Aufbauseminar nach Absatz 8 Satz 4 oder § 2b Abs. 2 Satz 2 teilgenommen hat und nunmehr die Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger oder an einem besonderen Aufbauseminar in Betracht kommt.

@eisbaer1235425

die beide Seminare sind total unterschiedlich das besondere Aufbauseminar darf z.B von keiner Fahrschule durchgeführt werden

Auf die Frage Kann die Fahrerlaubnisstelle weiteres anordnen?

Ja, Sie kann.

Die Führerscheinstellen sind Weisungsberechtigt=

Ihre Entscheidungen sind nach pflichtgemäßem Ermessen nicht anfechtbar. Pflichtgemäßes Ermessen = es darf keine Willkür vorkommen.

Mit freundlichem Gruß aus dem Oldenburger Münsterland

Bley 1914

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