Besoldung Beamter vs. Tarif

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http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/be/

Hier kannst du das aktuell und ziemlich genau berechnen lassen. Beim Einstieg bleiben jährlich Netto 23.000€ übrig. Davon muss aber noch die Private Krankenversicherung abgezogen werden.

Wenn du allgemeine Verwaltung studierst, heißt das aber nicht automatisch, dass man danach Beamter wird. Man muss sich dennoch auf eine Beamtenstelle bewerben. Es gibt auch viele Verwaltungsstellen im Angestelltenverhältnis. Da gilt dann der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Siehe hier:

oeffentlicher-dienst.info/tvoed/vka/

Beamte und Angestellte kann man nicht 1:1 vergleichen. Im öffentlichen Dienst hängt das davon ab, welche Stelle man besetzt. Allgemein verdienen Beamte aber landläufig schon "etwas mehr". Aber wenn du z.B. als Angestellter nach z.B. 3 Jahren bereits eine E12-Angestellten-Stelle erhältst (vorher E9), dann wirst du auch nach dieser bezahlt. Als Beamter würde man zwar dann auch diese hochwertige Stelle "besetzen", jedoch muss man bei der Bezahlung erst auf die beamtenrechtliche Beförderung warten, d.h. man muss zuerst A9, A10, A11 durchlaufen haben, um dann tatsächlich A12-Bezahlung zu bekommen.

Beamte und Angestellte kann man nicht 1:1 vergleichen.

Weshalb soll man das Einkommen nicht vergleichen können, bei gleichwertiger Gehaltstufe ?

Angenommen man ist in Berlin A9 angestellt und verdient am Anfang 2064,15€

Dies funktioniert schon mal gar nicht.

A9 ist die Eingangs-Besoldungsgruppe des gehobenen Dienstes für einen Beamten, also kann man kein Angestellter sein.

Wenn man in den Beamtenstatus möchte, durchläuft man zuerst einmal eine Ausbildung als Beamter auf Widerruf und hat natürlich vorerst ein viel niedrigeres Einkommen - dürfte so bei ca. 1.000 € liegen.

Die Besoldungstabellen für Beamte, wie auch die Entgeltstufen für Angestellte des öffentlichen Dienstes findest Du hier -->

http://www.dbb.de/service/entgelttabellen-und-beamtenbesoldung.html

Wenn Du weitere Fragen hast, erst mal überdenken und dann präzise stellen.

Gruß A

Hey, erstmal vielen Dank für deine Antwort! :)

Ich meine aber, dass man in Berlin nach dem Studium der Verwaltungswirtschaft als Anwärter zum Beamten schon 2000€ Brutto erhällt oder meinst Du, dass diese länger als zwei Jahre geht?

http://www.berlin.de/imperia/md/content/landesverwaltungsamt/versorgung/besoldungstabellen_berlin_08.2013.pdf?start&ts=1421252217&file=besoldungstabellen_berlin_08.2013.pdf

@ratlos6j5l6v7c3

Diese Tabelle auf die Du hinweist gilt nicht für Beamte auf Widerruf (Anwärter), sondern erst für Beamte auf Probe. Also erst nach deiner Ausbildungszeit als Beamter!

Das kann man nie genau sagen, es kommt immer drauf an, wo man später landet. Sagen wir so wirklich interessant und Spannend finde ich keins von beiden, aber das musst ja du wissen.

Deine Daten in einen Nettorechner für Beamte eingeben wirst du wohl noch hinbekommen ;) Als Beamter hat man recht wenige Abgaben. Was Netto übrig bleibt, hängt von vielen Faktoren ab.

Wie wird der Ortszuschlag bei Trennung mit 4 Kindern berechnet wenn Kinder "aufgeteilt" sind?

Hallo ich habe einige Fragen bezüglich des Ortszuschlages bei einer Trennung /Scheidung.... Folgende Situation:

Er: Beamter, vollzeit, 1 leibliches Kind und 1 Pflegekind leben bei ihm, Kindergeld wird entsprechend an ihn gezahlt

Sie : halbtags beschäftigt, 2 leibliche Kinder leben bei ihr, Kindergeld wird an sie gezahlt,

getrennt lebend seit ca. 5 Jahren, Ortszuschlag/Familenzuschlag war bisher: Verheiratetenzuschlag + Ortszuschlag für 4 Kinder , wobei der Ortszuschlag für das 3 +4 Kind jeweils ca. 300€, für das 1 +2 Kind jeweis ca. 100€beträgt

Seit 1,5 Jahren arbeitet sie in einer Stiftung des privaten Rechts und bekommt dort nach AVR-DD einen Zuschuss pro Kind von 50€ (bei Vollzeitbeschäftigung wären es laut Arbeitgeber 100€ je Kind, hier gibt es auch keine Staffelung) .

Verliert ER dadurch den Ortszuschlag für 2 Kinder? Wenn ja, für welche? Wer ist 1,2,3,4. Kind in der Berechnung des Ortszuschlags? Da das 3. und 4. Kind ja wesentlich höher eingestuft werden, würde er unter Umständen 600€ Ortszuschlag verlieren (und auch Zurückzahlen müssen?), während sie nur 100 € bekäme? Könnte SIE auch zu seinen Gunsten auf ihren Zuschuss verzichten, auch rückwirkend?, damit unterm Strich für die Kinder letztendlich mehr Einkommen da wäre? Wie sieht das Ganze bei einer Scheidung aus? Da ich mich mit solchen Dingen überhaupt nicht auskenne :-(, bin ich unendlich dankbar für jeden Hinweis, Tipp, Erläuterung zu dieser doch etwas komplizierten Situation und bedanke mich im Voraus, falls sich jemand die Mühe macht, mir zu antworten!

Duffy ....SIE ;-)

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