Besitzer will mich Anzeigen wegen Kündigungsfrist (Pferdebox)

5 Antworten

sagen, das ich irgendwann mal gehe, heißt ja nicht das du es tust und wann. du must schon klar sagen das du zum... gehst. klar das sie nun sauer ist, da sie es ja nicht anderweitig vergeben/suchen konnte. je nachdem wie lange du dar warst und wenn was vereinbart wurde, musst du noch zahlen für nen Monat oder so.

Wenn du (bzw. deine Eltern) nicht schriftlich gekündigt habt, müsst ihr auch noch zahlen. Mit Anzeige hat das nichts zu tun. Wenn sie sich einen Anwalt nimmt, müsst ihr den auch noch zahen.

Kündigungen (egal welche) müssen grundsätzlich fristgerecht beim Epfänger in schriftlicher Form vorliegen, sonst gelten sie als NICHT ERFOLGT

Du kannst froh sein, dass sie dir das Pferd überhaupt heraus gegeben hat.

Ein Schriftformerfordernis für Kündigungen ist dem deutschen Gesetz fremd. Es handelt sich um eine Willenserklärung die dem Anderen gegenüber abzugeben ist; egal ob mündlich, per e-mail, Fax oder was auch immer:

Zugang einer Willenserklärung unter Anwesenden (mündlich):

Abgegeben ist eine Erklärung in dem Zeitpunkt, in welchem sie von dem Erklärenden endgültig und erkennbar geäußert wurde, mit Richtung auf den Empfänger. Abgegeben dann, wenn die Erklärung zur Beförderung gegeben wurde oder bei Boten mit Beauftragung zur Übermittlung.

Zugang § 130 I 1 analog

1.M.: Zugang erst dann, wenn die Erklärung tatsächlich vom Empfänger akustisch richtig wahrgenommen wurde.

**

Bürgerliches Gesetzbuch Buch 1 - Allgemeiner Teil (§§ 1 - 240)
Abschnitt 3 - Rechtsgeschäfte (§§ 104 - 185)
Titel 2 - Willenserklärung (§§ 116 - 144)**

Gliederung

§ 130 Wirksamwerden der Willenserklärung gegenüber Abwesenden

(1) Eine Willenserklärung, die einem anderen gegenüber abzugeben ist, wird, wenn sie in dessen Abwesenheit abgegeben wird, in dem Zeitpunkt wirksam, in welchem sie ihm zugeht. Sie wird nicht wirksam, wenn dem anderen vorher oder gleichzeitig ein Widerruf zugeht.

(2) Auf die Wirksamkeit der Willenserklärung ist es ohne Einfluss, wenn der Erklärende nach der Abgabe stirbt oder geschäftsunfähig wird.

(3) Diese Vorschriften finden auch dann Anwendung, wenn die Willenserklärung einer Behörde gegenüber abzugeben ist.

@Justinianus

Ein Schriftformerfordernis für Kündigungen ist dem deutschen Gesetz fremd.

Stimmt so pauschal nicht. Siehe z. B. BGB § 568

Wenn Ihr nichts schriftliches vereinbart habt, sollte sie Dir erst einmal nachweisen, welche Kündigungsfrist Ihr vereinbart habt. Wenn das alles nur mündlich abgesprochen wurde, ist alles eine Frage des Beweises ....

Auch mündliche VETRÄGE sind einzuhalten. Wenn keine ündigungsfrist vereinbart wurde, gilt die gesetzliche Regelung. Und Kündigungen müssen grundsätzlich in Schriftform vorliegen.

Natürlich habt Ihr einen Vertrag. Einen mündlichen der genau so bindend ist wie ein schriftlicher.

Wenn es also eine Kündigungsfrist gibt ist diese auch einzuhalten. Und meist muß auch schriftlich gekündigt werden.

Der Pensionsstall hat doch sicher AGBs. Da sollte alles drinstehen.

Anzeigen kann dich die Besitzerin jedoch nicht, bestenfalls auf Zahlung der vereinbarten Beträge bis zum Ende der Kündigungsfrist.

Haha, herzlichen Glückwunsch. Das gleiche Prozedere hatte ich auch schonmal. Ich hab fünf Wochen vorher gesagt, dass ich gehe und dann am Auszugstag kam das große Drama. Sie wollte mir das Pferd nicht rausgeben ect. Wenn mündlich eingestellt wurde, kann auch mündlich gekündigt werden. Ich hab sie brüllen lassen und seither nie wieder was von denen gehört. Einfach aussitzen :D

McFit mit Stilllegungstrick nach Kündigungsfrist, aber vor Vertragsende kündigen?

Hallo,

Wollte gestern meinen Vertrag bei McFit kündigen und musste erfahren, dass der bestehende halbjährlich läuft und 6 Wochen vor Ablauf gekündigt werden muss, ansonsten wieder um ein halbes Jahr verlängert wird. Mein jetziger Vertrag läuft bis zum 23.11.2011 und damit ist die Frist verpasst, der Vertrag verlängert sich also bis zum 23.05.2012. So weit so gut.

Praktisch bin ich aber noch im Vertrag bis zum 23.11.2011 und erst danach wird er um 6 Monate verlängert, auch wenn die Frist jetzt schon verstrichen ist, so wie ich das sehe. Das ist wichtig, weil ich mir Folgendes überlegt habe: Es gibt ja die Stilllegung des Vertrags, in der man bis zu 6 Monate nicht zahlen muss, wonach sich aber sich aber der Vertrag "entsprechend" verlängert. Zitat: "In diesem Falle verlängert sich die Mitgliedschaft entsprechend. "

Logischerweise ist es ja eigentlich so, dass mein "neuer" Vertrag aufgrund der verpassten Frist nun noch bis zum 23.05.2012 läuft, und sich bei 6 Monaten Stilllegung der Vertrag um weitere 6 Monate verlängert. Ich hätte also nichts gewonnen.

Praktisch ist es aber doch auch so, dass ich z.Z. noch im alten Vertrag bis 23.11. bin und wenn ich jetzt stilllege, der Vertrag um 6 Monate verlängert wird. Die dann fällige Kündigungsfrist habe ich ja eingehalten.

Die Frage ist also: Bin ich jetzt schon -wegen verpasster Frist- im Vertrag bis zum 23.05.2012 (und damit in einem Vertrag der über 6 Monate läuft) oder bin ich noch im alten Vertrag und kann deswegen sowohl um 6 Monate stilllegen als auch meinen dann um ein halbes Jahr verlängerten Vertrag noch fristgerecht kündigen?

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Kann die PferdeHaftpflichtversicherung, wirklich den Schaden ablehnen?

Hallo , Das Thema ist sehr komplex, ich hatte vor 3 Monaten einen Pfereunfall das Pferd stand bei uns auf dem Hof zu Beritt, die Besitzerin wollte es abholen stand aber dann ohne Anhänger da ! Ich benötigte aber dringend die Box das sie den vereinbarten Termin nicht eingehalten hatte waren wir im Verzug , als sie mich fragte ob wir ihr das Pferd nach Hause bringen haben wir das getan !Es War keine gewerbliche Fahrt , außerhalb der Geschäftszeiten und es ist auch kein Geld geflossen ! Damit fing alles an !Kurzversion das Pferd War sehr unruhig auf dem Hänger nach 15 Minuten polterte es nur und wir schauten nach das Pferd hing über der Stange bei dem Versuch es befreien erwischte es mich böse ! Resultat : Bänderriss , schwere Hws / Verletzungen , Schulterkapselabriss, Gehirnerschütterung , muskelfaserriss in der Wade Prellungen im gesamten Oberkörper 2 Wochen Krankenhaus ! Bis heute bin ich nicht wieder fit und bin nicht belastbar! Die Besitzerin des Pferdes War Anfangs total betroffen hat es direkt der Versicherung gemeldet , habe mir aber zusätzlich eine tolle Anwältin hinzugezogen! Nun die Ernüchterung heute kam ein Schreiben der Versicherung das sie davon ausgehen das sie den Schaden nicht übernehmen können da sie kein Verschulden sehen ! Das Pferd ist total ausgerastet da kann keiner was dafür aber wenn so ein Schaden eintrifft gerade dafür ist man ja versichert ! Nun zu meiner Hauptfrage , ist das das nur ein Versuch das abzuwiedeln? Oder haben Sie tatsächlich eine Chance ? Mich belastet das sehr weil von meiner Gesundheit mein Job abhängt ! Freue mich über antworten !

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