Beschwerde gegen einen Anwalt bei der Anwaltskammer

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Leider muss ich mich in diese Runde einreihen. Auch ich habe so einen Nichtstuer an der Backe. Es geht um Scheidung/Ehevertrag/Pfändung des Unterhaltes und alles was dazu gehört. Auf meine E-Mails wird gar nicht mehr reagiert. Somit wieder verständlich, ich bin Rennterin, Rente beträgt nicht ein mal das Existenzminimum - somit klage ich auf Prozesskostenhilfe. Dabei verdient er leider zu wenig und bewegt sich so gut wie gar nicht. Einen gravierenden Fehler macht er, in dem er eine laufende Pfändung gegen meinen Exmann beendete, weil er meinte, es wäre erledigt. Nun muss das ganze wieder von vorne aufgerollt werden und das kostet Zeit , Zeit, die ich leider nicht habe.Wenn ich dann hier lese, Beschwerde bei der Anwaltskammer is sinnlos, na da frage ichmich, hat jemand, der kein Geld hat, keine Rechte??

Hallo, nach eigener Erfahrung kann ich nur jedem raten, lasst die Finger von Beschwerden an Anwaltskammern. Denn hier bearbeiten Anwälte Beschwerden über ihre eigenen Kollegen. Ausgang: Vergleichbar dem Hornberger-Schießen. Beliebte Begründung: "Die Rechtsanwaltskammer(RAK) vermag daher kein berufswidriges Verhalten des Herrn Kollegen X zu erkennen". Selbst gravierende Verstöße gegen Standesregeln erfahren keine Rügen. Statt Opferschutz wird Täterschutz betrieben. Ein RA kann lügen, dass sich die Balken biegen, geglaubt wird letztendlich ihm. ER KANN (hier ist die Rede vom diesseitigen Rechtsanwalt, unvorstellbar, dass Organe der Rechtspflege im Allgemeinen so agieren)

Klageschriften den Gerichten vorenthalten, Fristen versäumen, VBs nicht an die Gerichtsvollzieherverteilerstelle weiterleiten(in meinem Fall sind bereits 3 Schuldner verstorben), VUs erfinden, die selbst Gerichtspräsidenten in Erstaunen versetzen, vom Mandanten überlassene Gerichtsgebühren erst 12 Monate später an die GK
überweisen, dem Mandanten eigene Termine mit mit Gerichtspräsidenten, Staatsanwälten, Richtern, Geschäftsstellen, Gerichtsvollziehern, etc. offerieren, die alle Institutionen auf Nach- frage in Erstaunen versetzten, da niemand mit dem RA einen Termin vereinbart hatte(ein Oberstaatsanwalt bezichtigte ihn im weitesten Sinn der Lüge, Richter hoben seine "Inkompetenz" hervor. Fazit: Verlorene Prozesse), Beschwerden gegen Kostenfestsetzungsbeschlüsse nicht weiterverfolgen, dem Anderkonto zugeführte Mandantengelder abstottern(hier liegt ein Vermögenverfall nach diesseitiger Auffassung vor) eine schriftliche Kostenübernahme, die vor dem AG verhandelt und diesseits gewonnen wurde, mit fragwürdigen Argumenten ad absurdum zu führen, was ihm eine Belehrung des Vorsitzenden Richters einbrachte, Zwangsvollstreckungen erfahren wegen Nichtzahlung vom Gericht festgesetzter Werte, dem Mandanten Kopien von ANGEBLICH getätigten Schriftsätze zwischen Beteiligten vorenthalten(zahlreiche Geschäftsstellen in Deutschland klagten über die Unverschämtheit des RA, der sich auf Schriftsätze bezog, die diese nie erreicht hatten).

Vorstehende Verfehlensaufstellung ist nur ein Bruchteil der diesseits erfahrenen Ungereimtheiten. Dieser RA ist für mich ein LÜGNER, der seine Mandanten Vermögensverluste beschert/garantiert.

2 Beschwerden zwecks Entzugs der Anwaltszulassung wurden der RAK diesseits überlassen. Nach 14 bzw. 12 Monaten erreichte mich dann ein für die Kammer blamables Resultat. Trotz hundertfacher Beweise, auf ca. 110 Seiten festgehalten, kam die Kammer zu der in Satz 3 dieser Antwort aufgeführten ERKENNTN IS! Zwischenzeitlich wurde Strafanzeige gegen die RAK wegen Begünstigung gestellt.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Rechtsanwaltskammern?

Hallo "gestresst",

auch ich habe solche Erfahrungen MEHRFACH gemacht und bin ebenfalls gestresst! - und ich kenne eine große Anzahl weiterer Fälle aus meinem Bekanntenkreis. Hinzu kommen Anwaltliche Fehlleistungen, die sogar ein Laie erkennen kann, und richtig ins Geld gehen. Der Bürger, der Mandant ist immer der Verlierer. Wollen Sie sich in einem solchen Fall "Recht" verschaffen, müssen Sie auf ihre Kosten den Anwalt verklagen - ein meist hoffnungsloses Unterfangen, denn das System schützt seine Mitglieder. Das ist, wie mir zwischenzeitlich klar geworden ist, systembedingt.

Ich weiß, ein schwacher Trost. Wichtig ist, nicht den Mund zu halten, und wenigstens die Anwaltskammer zu informieren. Die ist zwar auch Teil des Systems, aber vielleicht höhlt steter Tropfen auch diesen Stein.

Ihr macht mir ja gerade richtig MUT. habe leider auch so ne niete erwischt, wobei er mir von der rechtschutzversicherung empfohlen wurde. Selbst die sind unsicher, ob die Rechnnung zu zahlen ist. Ich musst ihm 2 von 3 schreiben vorfertigen, bei dem anderen schreiben hat er sogar den inhalt verdreht und mich somit noch weiter reingeritten ! und jetzt möchte der "fachmann" dafür insgesamt 650 euro. ehrlich gesagt sehe ich es nicht ein, dafür überhaupt etwas zu bezahlen, aber wenn ich eure einträge so lese, wird mir nichts anderes übrig bleiben. können anwälte so einfach davon kommen ? also wenn ich meinen job so erledigen würde, ratet mal, wo ich dann stempeln dürfte ! ich find es eine riesen SAUEREI, wenn man mit mandanten so umspringt. kann man nicht doch irgendetwas tun ? und bei der nächsten anwaltswahl werde ich keine kompromisse machen und wieder zu meinem hausanwalt (arbeitsrecht)gehen, hätte ich nur nicht auf die RS-Versicherung gehört. aber ich werde mich trotzdem beschweren, wie schon gesagt...vielleicht höhlt steter tropfen doch den stein ?

allen alles gute katikaz

Hallo, wenn du deinem Rechtsanwalt(RA) eine Fehlberatung nachweisen kannst, bestehen über einen externen RA Erfolgsaussichten, auf dem Klageweg, sofern du die Liquidation entrichtet haben solltest, in den Genuss der deinerseits geleisteten Zahlung wieder zu gelangen. Diesseits wurde einer Klage vom AG Köln zu 100% entsprochen. Eine solche Vorgehensweise ist einer Beschwerde bei der RAK in jedem Fall vozuziehen, da Rügen der RAK gegenüber einem Kammermitglied 6 Richtigen im Lotto gleichzusetzen sind.

das leid des mandanten: der mandant weis was zu tun ist, aber der rechtsanwalt macht es nicht oder hat seinen beruf verfehlt. wenn anwaltskammer nicht helfen sollte, evtl. schriftlich beim justizministerium über beide beschweren.

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