Beschäftigungsverbot wie wirds gerechnet?

3 Antworten

Ob es ein Bv gibt, entscheidest leider nicht du, sondern dein Arbeitgeber. Sofern er deinen Arbeitsplatz entsprechend der gesetzlichen Vorgaben gestalten kann musst du auch weiter arbeiten.

Allein die Tatsache, dass du in der Pflege arbeitest, reicht nicht aus.

Solltest du ein Bv bekommen - egal ob vom Arzt oder vom AG - erhält du weiterhin das Geld, was du vorher auch hattest. Dir dürfen keine finanziellen Nachteile entstehen. Lediglich Zulagen fallen weg.

Unabhängig davon, ob ein individuelles oder ein generelles Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird, hat die Schwangere gegen ihren Arbeitgeber Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Zahlung des vollen Arbeitsentgelts (Mutterschutzlohn). Dieses bekommt der Arbeitgeber auf Antrag über das Umlageverfahren 2 (U2-Verfahren) von deiner Krankenkasse erstattet.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft!

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin seit über 30 Jahren Hebamme

Im BV bekommst du dein volles Gehalt, was auch wichtig ist, da davon das Elterngeld berechnet wird.

Warst du vor zwei Jahren vllt normal krankgeschrieben und bist in die Lohnfortzahlung gerutscht? Ist einer Bekannten auch dummerweise passiert,...

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