Beschäftigungsverbot erhalten - sofort abgeben?

4 Antworten

Natürlich sofort! Ein Beschäftigungsverbot bekommt man ja nicht ohne Grund! Sollte dir oder deinem Kind etwas zustoßen, weil du das Beschäftigungsverbot nicht einhältst, wirst du dir bittere Vorwürfe machen!

Eine komische Frage-Fakt ist das ein BV nicht umsonst erteilt wird-Wenn dir oder deinem Baby was passiert wird deine Krankenkasse viele Fragen stellen...und auch sonst jeder normale Mensch...

das verbot musst du ernst nehmen und bist verpflichtet dies deinem Arbeitsgeber mitzuteilen (unverzüglich)...da du (wenn du arbeiten gehst) nicht mehr über den Betrieb versichert bist! Sollte dir also auf arbeit etwas passieren (Arbeitsunfall) hast du keine ansprüche gegenüber der Berufsgenossenschaft! Auch die Krankenkasse kann dich in regress nehmen...dich bei fahrlässigem handeln zur Kostenerstattung drängen

dann solltest du dich daran halten

Beschäftigungsverbot als Führungskraft? Mein Gewissen rebelliert...?

Hallo, ich bin in der 16 Woche schwanger.

Mein AG weiß noch nichts davon, aber da es meine 2. Schwangerschaft dort ist weiß ich, dass ich nicht mit Verständnis zu rechnen habe. Aufgrund von 3 FGS, meines Alters (Ü40) und eines definitiv vorliegenden 100% igen zusätzlichen Risikos für die Schwangerschaft (auf das ich jetzt nicht näher eingehen möchte) gehöre ich definitiv zu den Risikoschwangeren.

Meine FÄ ist deshalb bereit mir ab in 10 Tagen (oder ab wann ich will) ein komplettes individuelles BV auszustellen. Ich habe aber deshalb extreme "Gewissensbisse".

Zum einen wegen meines Teams, das ich von jetzt auf gleich verlassen würde, zum anderen aber auch wegen meines Pflichtgefühls als AN. Derzeit bin ich in Urlaub. Wenn ich zurück bin geht mein Chef in Urlaub, d.h. ich hätte "undercover" 1 Woche Zeit alles abzuschließen. Sein erster Arbeitstag wäre dann mein erster Tag im BV, d.h. ich würde da nochmal hingehen und die Bombe platzen lassen (Mitteilung über Schwangerschaft und sofortiges BV).

Ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht. "Kann" man so etwas in einer Führungsposition machen? Ein Ende mit Schrecken. Oder gäbe es Gründe, es doch lieber in Etappen zu machen? Also in 10 Tagen Mitteilung über Schwangerschaft und erst 2 Wochen später BV? In den zwei Wochen würde ich arbeitsmäßig sicher nicht mehr bewegen können als in der Woche wo mein Chef nicht da ist, da bin ich mir sicher.

Die Entscheidung wie ich es mache muss ich selbst treffen, das ist klar und auch gut so! Aber vielleicht kann mir jemand ein bisschen beim Gedankensortieren helfen... vielen Dank schon mal

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