Berufsunfähigkeit vor Antritt widerrufen

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Wenn du noch gar nichts bezahlt hast, gibt es gar keine beitragsfreie Summe. Was soll denn da beitragsfrei gestellt werden.

Wenn du deinen Widerruf rechtzeitig eingelegt hat, kannst du den Rest ignorieren.

Dein "Berater" versucht hier irgendwie seinen vertrag zu retten. Vielleicht hatten sie gerade einen Wettbewerb nach Stückzahl. Sonst macht das gar keinen Sinn

Widerruf geht bis 14 Tage nach Abschluss. und Widerspruch geht bis 14 Tage nach Erhalt des Vertrages. Lass dich nicht einschüchtern. Betrag zurückfordern und noch mal auf die Widerspruchsrecht verweisen. Sonst musst du zum Ombudsmann für Versicherungen.

Kleiner Nachtrag:

Es wurde mir natürlich doch für diesen Monat schon abgebucht. Vertragsunterlagen wurden mir am 20.12.14 zugestellt und der Vertrag lief theoretisch ab 01.01.15 Widerruf erfolgte am 30.12.14

Die Abbuchung kannst du ohne Angabe von Gründen innerhalb von 6 Wochen von deiner Bank zurück buchen lassen

wie kommst du überhaupt darauf, dass du diesen Vertrag widerrufen kannst?

Weil das im VVG entsprechend festgelegt ist.

@kim294

Hast natürlich Recht.

"Vertrag" per Telefon geschlossen, ohne dass ich es wusste!? - Widerruf möglich (Widerrufsbelehrung, Impressum, Rechnung fehlerhaft - evtl. nicht rechtens)?

Hallo,

es geht um ein Nachhilfegesuch an optimalnachhilfe.de. Ich hatte einen Nachhilfekurs gesucht. Ich habe mich registriert, habe meine Namen, email etc. hinterlegt aber KEINE AGB angenommen. (Hab mich probehalber nochmal "fake-registriert"). Daraufhin habe ich kurze Zeit später einen Anruf erhalten, indem ich mit besprochen habe was ich brauche (Stundenanzahl, dass ich auch Onlinelernen machen WÜRDE, aber vor Ort priorisieren usw.) Das stufenweise Preismodell wurde mir genannt. Es wurde gesagt, dass mir ein Lehrer gesucht wird und falls ich die genannten Stunden nicht nehme, eine Aufwandsentschädigung von 75€ fällig wird. Es war also ein Erstgespräch - für mich als Infogespräch gedacht.

Kurze Zeit später erhalte ich eine Mail, dass ein Lehrer gesucht wird für meine "gebuchten" 18 Stunden. Kurze Zeit später die Info, dass einer gefunden wurde und nochmal kurze Zeit später die Kontaktaufnahme des Lehrer. Da ich die Nachhuilfe doch nicht mehr benötigte hab ich abgesagt.

Daraufhin habe ich heute eine Rechnung über die genannten 75€ Aufwandsentschädigung erhalten. Es fehlen Rechnungsnummer, Zahlungsempäfnger, Rechnungsempfänger, MWst. Ich dachte echt nicht, aber es ist also tatsächlich so gekommen wie ich befürchtet hatte, als ich gelesen hatte, dass ich die Stunden "gebucht" hätte. Am Telefon wie gesagt, wurde nie darauf hingewiesen, dass wir einen "Vertrag abschließen".

Wenn man sich die AGB durchliest, steht da tatsächlich unter Widerruffsbelehrung:

"3. Widerrufsrecht

3.1. OptimalNachhilfe erhebt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 75 Euro, wenn OptimalNachhilfe dem Nachhilfeschüler erfolgreich einen Nachhilfelehrer vermittelt hat und der Nachhilfeschüler weniger als die vereinbarten Mindeststunden Nachhilfe nimmt. Sofern OptimalNachhilfe dem Nachhilfeschüler noch keinen Nachhilfelehrer vermittelt hat, kann der Nachhilfeschüler seine Buchung jederzeit kostenlos stornieren."

und das ist alles. Für mich ist die Widerrufsbelehrung fehlerhaft und nicht rechtens. Auch fehlen die Impressumangaben. Also für mich ist das alles unzulässig und ich möchte den Vertrag widerrufen bzw. die 75€ nicht zahlen. Ich fühle mich arglistig getäuscht.

Wie ist jetzt am besten Vorzugehen?

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Wechselwirkung betriebliche Wiedereingliederung vs. Berufsunfähigkeitsversicherung?

Hallo an alle!

Ich habe eine versicherungstechnische Frage. Ich bin mittlerweile seit Anfang Dezember wegen eines Unfalls krank geschrieben. Mein Rücken hat ziemlich was abgekriegt. Zudem hatte ich im März einen weiteren Unfall.

Ende Februar hatte ich schon mit meiner betrieblichen Wiedereingliederung begonnen. Durch den zweiten Unfall wurde diese natürlich abgebrochen. Meine Krankschreibung läuft demnach ununterbrochen von Anfang Dezember bis jetzt und voraussichtlich noch eine ganze Weile. Zudem warte ich noch bis zu 12 Wochen auf die Aufnahme in der mir zugeteilten Reha-Klinik.

Nach 6 Monaten zahlt meine Berufsunfähigkeitsversicherung eine Rente aus. Meine Frage ist ganz konkret, ob - wenn ich eine weitere Wiedereingliederung von z. B. 2 Stunden bis zur Aufnahme in der Reha-Klinik mache - mein Anspruch auf diese Rente entfällt, weil schließlich arbeite ich dann ja. Nur zwei Stunden, aber immerhin. Der Krankenstand würde dadurch nicht unterbrochen, wie beim letzten Mal. Die Wiedereingliederung würde laut Krankenkasse so genehmigt werden, obwohl die Vorgehensweise nicht üblich ist.

Und nun sitze ich hier und habe keine Ahnung, wem ich was glauben soll. Aus den Versicherungsbedinungen der BUV werde ich nicht schlau und nur auf meinen Versicherungsvertreter verlassen will ich mich ehrlich gesagt auch nicht, da geht es um zu viel Geld.

Deshalb hoffe ich, dass sich der ein oder andere von euch in dem Thema auskennt und mir Denkanstöße oder Auskünfte geben kann.

Thx a lot!

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