Berechnung von Arbeitslosengeld1 durch "fiktives Arbeitsentgeld"?

1 Antwort

http://trabhardt-arbeitsrecht.de/arbeitslosengeld-nach-elternzeit/

Wichtig ist, dass Du tatsächlich während der letzten 2 Jahre  die Anwartschaft erfüllt hast und das der Aufhebungsvertrag Arbeitsagentur-sicher formuliert und ausgesprochen wurde.

Wenn Du über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügst, liegt Dein fiktives Arbeitseinkommen bei kalendertäglich € 75,60. Monatlich sind das entsprechend € 2268,--. Dieser Betrag ist die Berechnungsgrundlage für Dein ALG1.

Wenn Du Steuerklasse, Bundesland und Kinder einträgst, kannst Du Dir hier über den ALG-Rechner den genauene ALG1-Betrag ausrechnen:

http://www.pub.arbeitsagentur.de/alt.html

Oh das ging ja wahnsinnig schnell und das um diese Uhrzeit. Vielen Dank. Der Aufhebungsvertrag wurde von der AfA schon akzeptiert und es kommt zu keiner Sperrfrist. In den letzten 2 Jahren habe ich auch mind. 150 Tage gearbeitet. Nur ist mein Verdienst halt niedriger gewesen. Verstehe ich das jetzt richtig. Wenn mein Verdienst geringer ist als die Berechnungsgrundlage, dann wird die Höhe des Arbeitslosengeldes dieser Grundlage angepasst? 

@mirimax

Ich befürchte, dass dann Dein tatsächliches Einkommen gilt. Zitat aus der Aufstellung in dem Link:

Sofern Sie zwei Jahre Elternzeit genommen haben und somit auch in dem erweiterten Bemessungsrahmen von 2 Jahren vor der Arbeitslosigkeit keine 150 Tage Arbeitsentgelt erzielt haben, wird das Arbeitslosengeld nicht nach Ihrem letzen Gehalt, sondern nach einer bestimmten Pauschale fiktiv bemessen (§ 152 Abs. 1 SGB III). Dies ist also regelmäßig der Fall, wenn Sie sich zwei Jahre oder länger in Elternzeit befunden haben.

Was möchtest Du wissen?