bekommt man Rente mit 30% Schwerstbeschädigung?

5 Antworten

Vermutlich ist mit der Rente die Erwerbsminderungsrente gemeint - einen Anspruch auf die normale Rente dürfte Deine Mutter mit Sicherheit haben und sie beziehen, wenn es bei ihr altersgemäß soweit ist.

Die Erwerbsminderungsrente hat im Grunde nichts mit dem Grad der Behinderung zu tun. Entscheidend ist die Einschätzung eines medizinischen Gutachters, wie viele Stunden sie täglich arbeiten kann. Bei weniger als 3 Stunden bekommt man die volle Erwerbsminderungsrente. Sind es zwischen 3 und 6 Stunden, kommt die teilweise Erwerbsminderungsrente.

Auch bei einer Erwerbsminderungsrente kann man etwas hinzuverdienen - bis zu bestimmten Grenzen. Aber da Deine Mutter wieder Vollzeit arbeitet und wenn es für sie auch in Ordnung ist, musst Du keine Rente beantragen. Ansonsten wende Dich an die Rentenversicherung.

Schwerbehinderung und Rente haben erst einmal NICHTS miteinander zu tun.

Einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente hast du wenn du innerhalb der letzten 5 Jahre mindestens 36 Monate pflichtversichert in der Deutschen Rentenversicherung warst.

Der Antrag ist über den Hausarzt zu stellen. Bei Berechtigung veranlasst die RV dann eine eigene Begutachtung bzw. erst einmal eine REHA-Maßnahme.

Wer Vollzeit arbeitet hat KEINEN Rentenanspruch. Wozu auch?

Stelle den Antrag bei der Rentenversicherung,der Arztbericht muss dabei sein,eventuell Rötgenbilder,also alles die Unterlagen,die die Behinderung dokumentieren.

Und was für eine Rente soll ein Vollzeit Arbeitender, der zu 70% gesund ist, deiner Meinung nach bekommen?

@Noxpolaris

Meine Meinung ist nicht gefragt,das entscheidet die Rentenversicherung.

@Felixie1

Die Rentenversicherung wird in diesem Fall nein sagen, da offensichtlich keine Erwerbsunfähigkeit vorliegt, den die Mutter geht wieder vollschichtig Arbeiten und der Fragesteller hat nichts angegeben was auf eine Einschränkung der Erwerbsfähigkeit schließen lässt. Ich würde von dir also auch gerne erfahren was die Mutter den in deine Augen genau beantragen soll, es gibt keinen Rente nur weil eine Behinderugn vorliegt.

30 % sind einfach zu wenig um deshalb eine Rente zu beantragen. Sie ist ja nicht körperlich behindert, daß sie irgendwas nicht machen kann oder? Außerdem liegt mit 30 % auch keine Schwerstbeschädigung vor sondern eher ein Grad der Schwerbehinderung. Wenn sie sogar Vollzeit arbeiten kann, geht es ihr doch auch nicht schlecht. Ansonsten könnte sie eben nur Teilzeit arbeiten. Also, wozu und worauf soll es da Rente geben?

Woraus leitest du ab das hier keine körperliche Behinderung vorliegt? Im übrigen auch mit einem GdB von 100 hat man noch lange keinen Rentenanspruch, bei der Rente geht es um die Erwerbsfähigkeit und der GdB sagt nichts über die erwerbsfähigkiet aus.

Deine Mama hat eine Grad der Behinderung von 30. Ab 50 ist sie schwerbehindert. mit 30 nur behindert. Und den Begriff Schwerstbehindert gibt es im Recht so nicht. druch die Lungenembolie kann sie sicher nicht mehr 100 m rennen, aber geradeauslaufen und auch alle Arbeiten erledigen, wo sie nicht rennen muss, richtig? Voll arbeitsfähig. Mfg

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