Bekomme ich Unfallrente,bzw. Invaliditätsrente?

3 Antworten

Grunsätzlich muß die BG eine Teilrente bezahlen. Die versuchen natürlich alle Verletzten zu rehabilitieren.

Hier muß man manchmal auch Klagen wenn die einen abspeisen möchten.

Die Private Unfallversicherung leistet in dem Fall wenn durch einem Gutachter der Invaliditätsgrad festgestellt wurde.

Hast du dich denn mit deiner Berufsgenossenschaft schon in Verbindung gesetzt..sie wäre doch bei einem Arbeitsunfall DER Ansprechpartner..

http://www.unfallrente.net/unfallrente-berufsgenossenschaft-bg.html

Das ist normalerweise nicht nötig, da die BG vom Durchgansarzt oder der KV informiert wird und sich schnellstens mit dem Geschädigten in Verbindung setzt um ihn so schnell und so gut wie möglich zu rehabilitieren.
Jeder vermeidbare Krankheitstag und jeder Grad an Behinderung kostet der BG viel Geld.

@TerhorstAgentur

Das hat mein Mann aber ganz ander's erlebt. Du sprichst sicher von der Theorie?? Die Praxis spricht eine ganz andere Sprache..lehr mich einer die BG kennen und verstehen!!

Was ich dabei überhaupt nicht verstehe..... Der Unfall war Anfang des Jahres, und da hast du dich nicht mit bg und continentale in Verbindung gesetzt??? Ich kenne die Antwort, lass mich hier aber nicht vergackeiern. Entweder sagst du was du für wen erfragen willst oder ich bleibe dir die Antwort schuldig

Ich bin seit Februar in einer EAP Therapie, wo ich speziell behandelt werde.Das wurde von der Bg angeordnet,mit der ich auch schon mehrere Gespräche führte,wie es weitergeht. Sie schlagen mir eine Umschulung vor, aber die kann ich nächstes Jahr erst beginnen. Meine Frage war lediglich, ob mir eine Unfallrente nun zustehen würde, bei einer Armeinschränkung von 20-30 %

@Torres1993

Bei der Berufsgenossenschaft bekommst du ab einer MdE von 20% eine Unfallrente (Minderung der Erwerbsfähigkeit)!

Hat jedoch mit deiner Invalidität überhaupt nichts zu tun - diese erhälst du von deiner privaten Unfallversicherung und muß von einem Arzt frühestens nach 12 Monaten seit dem Unfalltag und spätestens nach 15 Monaten seit dem Unfalltag festgestellt und dem Versicherer gemeldet werden!

@Torres1993

Bleibt eine andauernde Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von mindestens 20 Prozent durch einen Arbeitsunfall, einen Wegeunfall oder eine Berufskrankheit - die noch 26 Wochen nach dem Versicherungsfall besteht - zurück, so wird die gesetzliche Unfallrente, die BK- bzw. Verletztenrente, geleistet. Eine Ausnahme gilt bei Versicherungsfällen ab dem 1. Januar 2008 bei landwirtschaftlichen Unternehmern und ihren im Unternehmen mitarbeitenden Ehegatten oder Lebenspartner, sowie nicht nur vorübergehend mitarbeitende Familienangehörige. Hier ist eine MdE von wenigstens 30 % Voraussetzung für einen Rentenanspruch.

Was möchtest Du wissen?