Beitragserhöhung der Versicherung Sittenwidrig?

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Versicherungen sind so oder so sittenwidrig .... aber nicht gesetzwidrig.

Preiserhöhungen berechtigen in aller Regel zur Kündigung. Es gibt immer andere und günstigere Versicherungen, einfach mal etwas rumfragen und suchen.

Wenn Du mit Kündigung drohst oder noch besser die Kündigung abgibst bzw. hinschickst, geht auf einmal doch wieder was und es gibt überraschenderweisegünstige Tarife, natürlich speziell für Dich.

Glaube mir, das klappt in 50-70% aller Fälle. Bei mir hat es funktioniert. Habe z. B. bei der R+V (nicht gerade die günstigste Versicherung) solche supergünstigen Tarife bekommen, wie sonst kein Anderer, den ich kenne und der dort versichert ist.

Wieso sollte er nicht gekündigt werden können. Sie verlangen mehr und du hast die Möglichkeit das "Angebot" anzunehmen oder abzulehnen. Durch das Sonderkündigungsrecht steht es dir auch frei zu kündigen und dich bei einer anderen Versicherung zu versichern.

Nein, das ist idR schon ok so. Bei Beitragserhöhung hjast du ein sog. Sonderkündigungsrecht. Also entweder möchtest du mehr zahlen, oder die Versicherung wechseln.

Sie wil ja nicht kündigen!

@hollydolly

Das habe ich schpn verstanden. Es gibt aber eben nur die beiden Möglichkeiten.

Meiner Meinung nach ist so etwas Betrug. Abhängig davon um was für eine Versicherung es sich handelt. Bei Versicherungen, deren Leistungen nicht gestaffelt sind, sollte es OK sein. Aber bei Versicherungen, die anbieten bei längerer Versicherungslaufzeit besondere Leistungen zu erbringen, und diese dann plötzlich aber nur erfüllen wollen, wenn du mehr zahlst, wovon vorher nicht die Rede war, dann ist das m.E. ein klarer Täuschungsversuch. Das Angebot, dass zunächst nur eingeschränkte Leistungen anbietet, aber vertraglich verspricht diese Leistungen nach mehreren Jahren zu steigern, war also nur ein Lockmittel. Die Begründung der Versicherung, die Aufwende hätten sich erhöht, daher müsse der Beitrag angepasst werden, hätte von der Versicherung vorausgesehen werden müssen. Kleinere Beitragssteigerungen wären ggf akzeptabel, wenn jedoch die Beitragssteigerung (wie in meinem Fall) 3x höher liegt als vertraglich vereinbart, dann ist das m.E. betrügerisches Verhalten. Eine Versicherung ist schließlich ein klar kalkuliertes Unternehmen. Es ist absolut unglaubwürdig, und kann nicht auf dem Rücken der Versicherungsnehmer ausgetragen werden, wenn eine Versicherung sich um 300% "verkalkuliert".



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