beinhaltet die jahresabrechnung wohnung personenbezogene daten, hausverwaltung will keine aus den vergangenen jahren an neuen eigentümer rausgeben, korrekt?

2 Antworten

Du spielst auf den Wahnsinn der DSGVO an?

Erstens: Abrechnungen enthalten personenbezogene Daten.

Zweitens: Der neue Eigentümer benötigt diese aber vermutlich für die Fortführung des Vertragsverhältnisses mit den Mietern, daher ist es im Sinne des Datenschutzes unschädlich, wenn diese Daten übergeben werden. Der aktuelle Hausverwalter sammelt diese ja auch! Aufbewahrungspflicht 10 Jahre, da kommt was zusammen.

Mauert die HV, weil der neue ET alles selbst machen will?

Die DSGVO hat keine wesentlichen Veränderungen in Bezug auf das bislang geltende Bundesdatenschutzgesetz gebracht. Lediglich diejenige, dass viele erstmals auf derlei Bestimmungen aufmerksam wurden.

Jein.

Die Verwaltung muss dir überhaupt keine Unterlagen aus den Vorjahren herausrücken. Das ist Sache des Verkäufers. Wenn dieser dir die Unterlagen nicht übergeben hat, kannst du ggf. auf eigene Kosten Kopien der benötigten Unterlagen anfertigen.

Ebenfalls falsch ist die Begründung der Verwaltung. Wohnungseigentümer haben ein uneingeschränktes Einsichtsrecht in alle Unterlagen der Verwaltung. Das beinhaltet auch die Unterlagen aus der Vergangenheit. Daran hat auch die Datenschutzgrundverordnung nichts geändert.

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