Beim Schwarzfahren "erwischt" obwohl Mitfahrer Job-Ticket hat und mitnehmen darf? Rechtslage?

5 Antworten

In der Regel kann man einen Widerspruch direkt bei der Verkehrsgesellschaft einlegen, das steht auf dem Zettel den der Freund bekommen hat. Dort dann einfach erklären dass der Freund zu einem gehört hat und er natürlich so auch nicht Schwarzgefahren ist. Eine Kopie des Fahrttickets dem Widerspruch beilegen und absenden. Dann wird das geprüft und wenn man mit dem Ticket wirklich auch den Freund mitnehmen kann, wird das fallen gelassen. Ansonsten Rechtsanwalt! ;) Natürlich seid ihr im Recht!

Zu Bahn gehen, beschweren. Wenn die nichts machen wollen/können, einfach innerhalb der Frist bezahlen. Wenn nicht' steckt dein Sohn in tieferen Schwierigkeiten. Und Anzeige? Was meinst du damit?

Ich meinte diesen Schein für erhöhtes Beförderungsentgelt oder wie das Ding heutzutage heißt.

Das ist noch lange keine anzeige :D

Missverständnis in dem Fall, ich würde an ihrer Stelle jetzt einfach mit dem Verkehrs dienst da sprechen (also keine ahnung wie man das sagen soll halt die Gesellschaft) wiedersproch einlegen

ich bin mir nicht sicher, aber soweit ich weiss wird ihm nichts passieren und die anzeige wird fallengelassen, wenn er nachträglich noch nachweisen kann das er ein ticket hatte. könnte vielleicht problematisch sein, weil er selbst kein ticket hatte, sondern sein freund. aber an sich müsste es da eine möglichkeit geben die anzeige zu umgehen. am besten fragst du deinen anwalt...

Danke, wird sich morgen hoffentlich klären. Ich werde berichten.

Viel glück euch beiden!

Keine Chance - rein rechtlich gesehen. Es gibt keine "Beweise", dass der Freund überhaupt im selben Zug war, und Alkohol hin oder her: die beiden haben es in den richtigen Zug geschafft und anscheinend sogar nach Hause gefunden - sie müssen also noch ein Stück weit "funktioniert" haben...

Der einzige Weg wäre, persönlich vorzusprechen und die Situation nochmal zu schildern - wenn noch was zu machen ist, dann nur über den Ermessensspielraum der Verantwortlichen.

Und bitte keine Vorwürfe: ein Kontrolleur ist nicht verpflichtet, sich jedes Gesicht zu merken. Und im Umgang mit (sprach- und denkunfähigen) "Schnapsleichen" sicher nicht motiviert, diese Aufgaben für sie zu übernehmen...

Klang irgendetwas in meiner Frage als Vorwurf? Ich denke nicht. Deinen Vorschlag hat mein Sohn morgen vor. Uns ist schon klar, dass er an dem Schlamassel selbst die größte Schuld trägt. Aber machen wir uns nichts vor. Die Kontrolleure arbeiten auf Provisionsbasis. Da wäre ich auch durch nichts motiviert, darauf zu verzichten. Ich werde den Ausgang kund tun.

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