Bei Krankmeldung nachträglich aus Dienstplan gestrichen?

3 Antworten

An Deiner Stelle würde ich erst mal mit dem Arbeitgeber reden und das Geld nachfordern.

Wenn er nicht darauf eingeht, steht es Dir frei, Dich an das Arbeitsgericht zu wenden.

Kannst du es beweisen? Darum geht es. Wenn ja, hilft dir ein Anwalt für Arbeitsrecht weiter.

Ja hab noch beide dienstpläne

Ist es auch nicht.

Was ist dir mehr wert? Das Geld oder der Job?

Geld oder Job. Genau diese Denke haben Arbeitgeber die sich vermeintlich sicher fühlen das niemand auf die idee kommt für sein Recht zu kämpfen.

So einfach ist es mit einer Kündigung dann auch wieder nicht.

@ErsterSchnee

Da muss man dann durch. Der Arbeitgeber hätte es verdient. Er kann sich auch nicht die Welt machen wie es ihm gefällt.

@verreisterNutzer

Und? Was hat das jetzt mit der Antwort zu tun?

@verreisterNutzer

Das ist - leider - eine ziemlich typische Antwort von ErsterSchnee!

@Familiengerd

Weil sie die Realität widerspiegelt...

Sowas darf man echt nicht durchgehen lassen... wie kommt man als Chef auf die Idee? was für ein Idio* die haben echt keine Empathie mehr

Was sollen denn diese Antworten nach dem Motto "Mir ist klar, dass der Chef gegen Gesetze verstößt, aber halt lieber deinen Mund."?

Wenn Gesetze existieren gelten sie für beide Seiten. Wehe, ein Arbeitnehmer gibt mal eine Krankmeldung zu spät ab. Dann gilt das Gesetz mit voller Wucht.

@PeterSchu

"Was sollen denn diese Antworten nach dem Motto "Mir ist klar, dass der Chef gegen Gesetze verstößt, aber halt lieber deinen Mund."?"

Wo steht das? Ich weise lediglich darauf hin, dass man sich entscheiden muss. Man kann nicht im Endeffekt den Chef verklagen und dann davon ausgehen, dass noch eine "normale" Arbeitsbeziehung möglich ist.

MIR persönlich ist es völlig egal, wofür er/sie sich entscheidet und wie der Chef reagiert.

@ErsterSchnee
Man kann nicht im Endeffekt den Chef verklagen und dann davon ausgehen, dass noch eine "normale" Arbeitsbeziehung möglich ist.

Wem ist denn die Verantwortung dafür zuzuschreiben? Dem Arbeitgeber, der sich ganz klar rechtswidrig verhält, oder dem Arbeitnehmer, dem das Recht zusteht?!?

Leider fallen antwort von dir sehr oft so aus, dass man davon ausgehen kann, Du würdest die Meinung vertreten, Arbeitnehmer sollten gefälligst - krass formuliert - "ihr Maul halten"!

@ErsterSchnee

Es ist schon lange keine "normale Arbeitsbeziehung" mehr, wenn der Chef Gesetze missachtet und der Arbeitnehmer kuschen muss.

Und warum überläst du es dem Fragesteller nicht selbst, seine Situation einzuschätzen? Willst du ihn nicht einfach über die Rechtslage informieren, sondern ihn auch noch gleich einschüchtern, dass er besser stilhält und sich das alles für den Rest des Arbeitslebens gefallen lässt?

Für jeden Missstand braucht es zwei Seiten: einen, der es tut und den anderen der es mit sich machen lässt.

@Familiengerd

Löse dich aus der Theorie und komm mal in der Praxis an...

Meinst du wirklich, dass das einem kreuzunglücklichen Arbeitnehmer, der sich jeden Tag nur noch mit Bauchschmerzen zur Arbeit schleppt, sehr viel bringen wird, dass er im Recht ist? Scheicc auf das seelische Wohlbefinden - Hauptsache Recht haben. DAS ist leider eine sehr typische Antwort von DIR und zeugt von einer sehr zweifelhaften Einstellung...

@PeterSchu

"Und warum überläst du es dem Fragesteller nicht selbst, seine Situation einzuschätzen?"

Mach ich doch... Lieber Fragesteller, entscheide dich, was dir mehr wert ist - das Geld oder der Job. Und dann handle entsprechend.

@ErsterSchnee

Du hast dir ja nichtmal die Mühe gemacht, einen rechtlichen Hintergrund zu nennen. Das hat für mich eindeutig den touch einer Einschüchterung. Und warum kennst du nur die beiden Alternativen Geld oder Job? Gibt es für dich nicht die Chance, dass man durch ein Gespräch mit dem Chef erreicht, dass er seinen Fehler einsieht?

Es entlarvt deine Meinung, wenn du automatisch davon ausgehst, dass der Arbeitnehmer in Zukunft die Hölle erlebt, wenn er auf seinem Recht besteht. Demnach sind Chefs uneinsichtige und rachsüchtige Herrscher.

Und du meinst allen Ernstes, der Fragesteller bewahrt sich sein Wohlbefinden, wenn er das Maul hält, obwohl ihm Unrecht geschieht und damit dem Chef für alle Zeiten signalisiert, dass er so weitermachen darf?

@ErsterSchnee
DAS ist leider eine sehr typische Antwort von DIR und zeugt von einer sehr zweifelhaften Einstellung...

Wie plump ist das denn?!?

Aber wenn das bei mir "typisch" und in Deinen Augen eine "zweifelhafte Einstellung" ist, dann fühle ich mich durch diesen "Vorwurf" von Dir geradezu geehrt!

Doch es ist wohl kaum eine "zweifelhafte Einstellung", wenn man sich darüber aufklärt, welche Rechte man als Arbeitnehmer neben seinen Pflichten auch hat.

Der Rest ist einfach nur Unfug!

Oder glaubst Du im Ernst, es ginge dem Arbeitnehmer besser, wenn er auf sein Geld - wozu Du ihm ja rätst (wenn mein Deine Äußerungen zusammen sieht) - und klaglos hinnehmen soll, dass der Arbeitgeber ihn betrügt und (weil der Arbeitnehmer stillhält) als Esel für blöd verkauft??

Als was siehst Du Arbeitnehmer eigentlich?? Als Fußmatte, an der der Arbeitgeber nach Belieben und "Junckerart" seine dreckigen Stiefel abtritt und ihn so demütigt??

Wenn meine Deine Äußerungen liest, könnte man den Eindruck gewinnen, Du würdest Dir den Arbeitnehmer als jemanden wünschen, der nichts Anderes tut als arbeiten und ansonsten "sein Maul zu halten" hat!

@Familiengerd

"wenn er auf sein Geld - wozu Du ihm ja rätst"

Wo genau mache ich das?

@ErsterSchnee

Das impliziert die Art der Formulierung Deiner Antwort.

Sollte das nicht Deine Intention gewesen sein, wäre das erfreulich; aber dann solltest Du Deine Antwort etwas bedachter, überlegter formulieren!

@Familiengerd

Falsch - dann müsste man einfach nur unvoreingenommen lesen... Fällt dir schwer, ich weiß - aber schließe nicht immer von dir auf andere!

@ErsterSchnee
Aber schließe nicht immer von dir auf andere

Das kann ich mit absoluter Sicherheit für nicht wenige Andere!

dann müsste man einfach nur unvoreingenommen lesen

Bei dem, was Du schreibst, gibt es nichts "unvoreingenommen" zu lesen.

Was ist dir mehr wert? Das Geld oder der Job?

Das als Alternativen gegeneinander ausspielen zu wollen - sozusagen als "Totschlagargument" gegen das Durchsetzen von Arbeitnehmerrechten -, ist schon ziemlich entlarvend und zeugt von einer mehr als nur zweifelhaften Einstellung!!

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