Bei Aufforderung zum Reha-Antrag durch die Krankenkasse: Wie weit geht der Verlust des "Dispositionsrechtes"?

3 Antworten

Dein Arzt muss das ja auch nicht bezahlen. Wenn die Krankenkasse und die Rentenversicherung der Meinung sind, dass durch eine Rehe eine vorzeitige Verrentung verhindert werden kann, wird dir eine Reha angeboten.

Nimmst du diese nicht wahr, ist das mangelnde Mitwirkung und deine Leistung kann eingestellt werden.

Du bist zur Mitwirkung verpflichtet sonst verliert du den Leistungsanspruch. Man kann auch ein bisschen den Antrag so formulieren, dass er vermutlich abgelehnt wird. Ohne das man lügt. Aber man kann die Fragen auch zu seinem Gunsten( das ist ja auslegungssache) formulieren. Bei der Frage: wo fühlen sie sich noch eingeschränkt zB einfach " nirgendwo" ankreuzen. Solche Sachen halt

Hallo JensJensen70,

Sie schreiben unter anderem:

Bei Aufforderung zum Reha-Antrag durch die Krankenkasse: Wie weit geht der Verlust des "Dispositionsrechtes"?

Antwort:

Es gibt eine gesetzlich fixierte Mitwirkungspflicht!  (siehe hierzu unter google)

Wenn Sie von einem Sozialversicherungsträger Leistungen beziehen wollen, dann müßen Sie dessen Weisungen ganz einfach Folge leisten, das gilt nicht nur für Sie persönlich, sondern für Alle!

Verweigern Sie die Mitwirkung, riskieren Sie logischerweise Ihr Krankengeld!

Wenn Sie unsicher sind, wie sich sich richtig verhalten sollen, dann sollten Sie nicht zögern und umgehend einen kompetenten Rechtsbeistand hinzuziehen!

http://www.vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

Laut Gutachten des MDK (das ich inhaltlich stark bezweifele) droht jedoch eine Minderung der Erwerbsfähigkeit.

Antwort:

Ob Sie den Inhalt des MDK-Gutachtens bezweifeln oder nicht, ändert in der Regel nichts an Ihrer gesetzlichen Mitwirkungspflicht!

https://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Buch_Sozialgesetzbuch

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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