Behördliches Führungszeugnis - Inhalt

3 Antworten

Hallo,

eingetragen werden rechtskräftige Verurteilungen. Aber: Wenn die Bekannte genau wissen will, was drin steht, kann sie beantragen, dass das Behörden-FüZ nicht direkt an die anfordernde Behörde geschickt wird, sondern erst an das für den Wohnort zuständige Amtsgericht.

Dort gibt es die Möglichkeit der Einsichtnahme und auch die der Ablehnung. Dann wird das FüZ an Ort und Stelle vernichtet, aber den Job gibt's dann auch nicht. Aber sie weiß dann sicher, was drin stand oder eben nicht.

wenn keine Verurteilung erfolgt ist, steht im Führungszeugnis ganz groß "KEINE EINTRÄGE"

Beim "normalen" weiß ich das auch, aber das behördliche soll ja ausführlicher sein etc. ... Und die Behörden und Ämter wollen ja gern ALLES wissen, von daher fand ich das icht ganz so abwägig, dass da ein Vermerk vorhanden sein könnte. :)

Nein, auch im behördlichen Führungszeugnis stehts nicht drin. Grundsätzlich werden Verfahrenseinstellungen in keines der möglichen Führungszeugnisse in Deutschland aufgenommen.

Im Gegensatz zum "normalen" Führungszeugnis stehen im behördlichen Führungszeugnis lediglich noch Berufsverbote, Versagungen waffenrechtlicher Erlaubnisse, Verbote zum bekleiden öffentlicher Ämter etc. pp.

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