Befristeter Arbeitsvertrag, muss ich kündigen bzw. ablehnen? Bitte vor dem Antworten weiter lesen.

2 Antworten

Wenn der Vertrag ausläuft, war es das. Wenn du am nächsten Tag auf der Arbeit erscheinst und dein Chef gibt dir Arbeit, ist wieder ein Vertrag geschlossen worden.

Wenn allerdings die Firma im voraus den Vertrag verlängern will und du lehnst ab, bekommst du wahrscheinlich eine Sperre vom Arbeitsamt. Du musst es begründen können, warum du den Vertrag nicht verlängern willst oder kannst.

Ein Grund, das ist mir letztes Jahr passiert, bekam ich nach einem Auflösungsvertrag eine dreimonatige Sperre vom Arbeitsamt. Ich konnte dem Arbeitsamt klar machen, dass ich in der alten Firma heftigst rausgemobbt wurde und mir die beiden Chefs unter sechs Augen gedroht haben, wenn ich den Vertrag nicht unterzeichne, werden sie mir Arbeiten geben, die mich überfordern und dann gibt es nacheinander zwei Abmahnungen. Bei der dritten Abmahnung gibt es die Kündigung. Das Arbeitsamt hat das akzeptiert, da ich nich viel mehr schreiben konnte, was mir jahrelang passiert ist. Heftigste Sachen, die in keiner Firma vorkommen dürfen!!!

Dein befristeter Arbeitsvertrag endet mit dem angegebenen Datum. Eine Kündigung ist von keiner Seite notwendig, er läuft einfach aus.

Du musst Dich aber drei Monate vor Ablauf des Vertrages bei der Arbeitsagentur melden. Sonst bekommst Du Probleme beim Arbeitslosengeld (Kürzung).

Wenn Du einen Folgevertrag oder eine unbefristete Anstellung angeboten bekommst, hast Du u.U. mit einer Sperre des ALG zu rechnen, da Du Deine anschließende Arbeitslosigkeit selbst verursacht hast.

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