Befristeter Arbeitsvertrag endet nach Probezeit?

5 Antworten

Ich denke, das Problem wirst du heute fast überall haben. Ob sie es jetzt befr Vertrag nennen oder einfach nur eine Probezeit, in beiden Fällen ist kündigen ohne Probleme möglich. Und mal ehrlich, warum sollte der Arbeitgeber auf diese Sicherheit verzichten um den / die neue erstmal kennenlernen zu können?

warum sollte der Arbeitgeber auf diese Sicherheit verzichten um den / die neue erstmal kennenlernen zu können?

Lösung, und so hat man es früher auch gemacht:

fester Arbeitsvertrag mit 3 oder 6 Monate Probezeit. In der Probezeit kann man den neuen Arbeitnehmer auch kennen lernen und bei Nichtgefallen ebenfalls problemlos wieder entsorgen

@ginatilan

Genau, damit hätte ich auch ein besseres Gefühl, auch wenn es vielleicht aufs selbe hinaus läuft!

@krabben94

, auch wenn es vielleicht aufs selbe hinaus läuft!

richtig, und genau deswegen verstehe ich den neuen Trend nicht Zeitverträge anzubieten

@ginatilan

unterm strich das gleiche, nur muss der AG nicht dran denken zu kündigen?! wenn ich n abo mache ist mir die variante wo es sich selber auflöst doch auch lieber ;-) , selbst wenn ich es danach freiwillig verlängern würde...

das heißt nach dem Probearbeirtsverhältnis würde erst der eigentliche Arbeitsvertrag geschlossen .... hört sich merkwürdig an und kenne ich so auch nicht ....

normalerweise hat man einen ganz normalen Arbeitsvertrag mit Probezeit

Ob man das als normal bezeichnen darf weiß ich auch nicht. Es ist einfach soziale Sicherheit damit verloren gegangen.

Mit befristeten Verträgen treiben viele Betriebe Schindluder. Der AG erspart sich die Kündigung und vor allem natürlich den entsprechenden Ärger bei einer Kündigungsschutzklage. Allerdings möchte ich das nicht über einen Kamm scheren.

Unsere Lehrlinge bekommen zB für zwei Jahre befristete Verträge als Jungfacharbeiter und werden danach übernommen. Es gibt sehr viele Betriebe die zuerst befristete Verträge abschliessen und diese dann in einen unbefristeten übergehen lassen.

Du gehst ein Risiko damit ein aber Du mußt selbst einschätzen, ob der AG seriös ist. Eigentlich kann man das nicht einschätzen. Du weißt heute nicht wie die betriebliche Situation in einigen Monaten sein wird.

Ergänzung: Du hast den Vorteil in Lohn und Brot zu stehen, kannst Dir also aussuchen ob Du unterschreibst oder nicht.

Lass den potentiellen AG wissen, dass Du einen Festvertrag suchst.

oder sind solche Verträge inzwischen normal?

Ja, leider

du hast ein Zeitvertrag von 6 Monaten. Nach diesen 6 Monaten braucht der Arbeitgeber nicht einmal ein Grund dich nicht zu übernehmen, er muss dir auch nicht Bescheid sagen wenn er dich nicht übernehmen will.

Urlaubsanspruch hast du aber trotzdem für die 6 Monate

Eigentlich möchte ich das nicht unterschreiben!

Musst du ja nicht, wenn dir die Befristung nicht passt. Befristete Arbeitsverträge werden immer mehr Mode. Man kann damit als Arbeitgeber prima den Kündigungsschutz umgehen, der spätestens nach 6 Monaten bei Firmen gilt, die mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigen.

Ja, das muss ich nicht. Bis ich diesen Vertrag gelesen habe, fand ich die Bedingungen aber in Ordnung. Zur Zeit bin ich in einem großen Betrieb in dem der Kündigungsschutz gilt. Dort bin ich seit sieben Jahren. Von daher habe ich bei diesem Vertrag ein ungutes Gefühl (wohl zu recht)

@krabben94

Von daher habe ich bei diesem Vertrag ein ungutes Gefühl

Wenn du das jetzt schon hast, dann lass es vielleicht besser.

Überlege, was denn momentan DAFÜR spricht, diesen Vertrag zu unterschreiben. Mehr Geld? Bessere Aufstiegschancen? Oder was auch immer dort besser scheint. Und wäge ab, ob es sich dann lohnt, mal ein halbes Jahr mit nem unsicheren Gefühl dahin zu gehen.

@bitmap

es würde nicht bei dem halben Jahr bleiben nehm ich an

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