Beerdigungskosten Antrag abgelehnt

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Erst einmal mein Beileid. Eine Erbausschlagung ist kein Grund, nicht für die Bestattungskosten des eigenen Kindes aufkommen zu müssen. Wer hat die Bestattung in Auftrag gegeben? Sie? Dann sind sie erst einmal dazu verpflichtet, die Kosten zu tragen und Gütertrennung greift hier nicht. Sie können sich aber die Kosten anteilig vom Kindesvater analog seines Einkommens zu ihrem Einkommen zurückholen- wird wohl bloss einen Gang zu Gericht benötigen, wenn er nicht zahlen will.

Ich habe jetzt auch einen Anwalt mit zugezogen anders geht es ja anscheint nicht wenn der leibliche Vater nicht zahlen will

Hallo,

  • am Besten wird wohl sein, wenn du zu einem Anwalt gehst.

  • Für mein Rechtsempfinden braucht dein jetziger Ehemann, nicht für die Kosten der Beerdigung aufkommen, da er nicht mit deiner Tochter verwandt ist.

  • So ist, bzw. er zwar für deinen Unterhalt, nicht jedoch für den der Tochter zuständig, richtig?

  • Vorab kannst du dir ebentuell auch eine Auskunft über das Rechtsportlal

  • www.frag-einen-anwalt.de

-holen. Dieses Rechtsportal wurde von Stiftung Warentest als "Testsieger" ausgezeichnet.

-Die Kosten für die Auskunft betragen etwas 25,- €.

-Aber auch die Erstberatung für einen Anwalt ist nicht sehr teuer, da es für Anwälte eine sog. Gebührenordnung gibt.

  • Ich schätze die Kosten auf etwas 35,- - 50,- €

  • In Betracht der Kosten die für eine Beerdigung fällig werden, sicher gut angelegtes Geld.

  • Dazu kommt, dass Fälle vor den Verwaltungs- und Sozialgerichten zu über 50 % zugunsten der Kläger entschieden werden

  • Die Chancen Recht zu bekommen sind also auch nicht schlecht!

  • Ich hoffe mein Tipp hat weitergeholfen und wünsche dir viel Erfolg!

ich werde beim Anwalt nachfragen

Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass du und dein jetziger Mann zusammen in einem Haushalt lebt. In dem Fall kann es leider durchaus sein, dass man euch als Haushaltsgemeinschaft ansieht und so kann auch das Kapital von deinem Mann mit einbezogen werden, wenn es darum geht finanzielle Unterstützung zu beantragen.

Auch bei Gütertrennung

@schokobon1971

Ja soweit ich weiss schon. Ich kenne jetzt persönlich keinen Fall bei dem es um eine Beerdigung geht. Aber bei ähnlich gestrickten Fällen in meinem Bekanntenkreis hat das Amt die "Gütertrennung" nicht anerkannt, weil vorrangig die Haushaltsgemeinschaft für einander aufkommen muss, und erst wenn das in keinster Weise möglich ist, kommt das Amt für bestimmte Kosten (in dem Fall die Beerdigung) auf. Ich würde an deiner Stelle vielleicht trotzdem nochmal zu einem Anwalt gehen, aber ich befürchte traurigerweise das es rechtens sein kann (moralisch gesehen find ich das auch nicht gut), dass dein jetziger Mann erstmal zur Kasse gebeten werden kann. Ich würde dir natürlich trotzdem wünschen, das es anders funktioniert oder ihr da noch irgendwas drehen könnt, aber das sind halt meine persöhnlichen Erfahrungen in diesem Bereich.

LG Cherry

@Cherry727

Genau so ist es, da greift die Gütertrennung nicht.

,er hat das Erbe ausgeschlagen

welches Erbe?

Ja das habe ich auch gesagt weil es nichts zu Erben gibt

@schokobon1971

und wie kann man ein erbe ausschlagen, wenn es nichts zu erben gibt?

@Karambole

Das kann man ich habe es ja jetzt mitbekommen

willst du uns jetzt also sagen, dein mann weigert sich, für die kosten aufzukommen oder worin besteht dein "riesenproblem"?

nein das nicht .Áber es kann doch nicht sein das mein Mann seine Lebensvericherung kündigen muss obwohl es nicht sein Kind ist.

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