Bedarfsgemeinschaft getrenntes einkommen?

5 Antworten

Dein Einkommen wird ganz sicher nicht auf den Bedarf deiner Eltern sondern nur auf deinen eigenen angerechnet, dass du dann deinen Eltern dementsprechend aus deinem Einkommen deine anteiligen Kosten für Miete, Strom, Essen, evtl.Telefon / Internet selber zahlst ist wohl selbstverständlich, wenn deine Eltern nur noch einen Teil oder auch gar nichts mehr für dich vom Jobcenter bekommen.

In einer eigenen Wohnung müsstest du dein Einkommen ja auch für diese Sachen einsetzen und könntest dieses nicht nur in deine Selbstständigkeit investieren.

Ob die Wohnkosten nach deinem Auszug noch angemessen sind kann man nicht sagen, dass Jobcenter würde unangemessene Kosten in der Regel noch für bis zu 6 Monate tragen, wenn sie diese nicht senken können und auch nicht in eine angemessene Wohnung ziehen möchten, dann müssten sie den Differenzbetrag nach dieser Übergangszeit selber zuzahlen.

Zum einen kannst Du dem Jobcenter deine eigene Kontoführung vorlegen und somit widerlegen, dass ein gemeinsames Wirtschaften gegeben ist.

Zum anderen besteht die Möglichkeit, dass Du einen eigenen Mietvertrag (Untermietvertrag) hast. Letztlich können die bei dir lebenden Personen (Eltern) auch eine eidesstattliche Versicherung abgeben, aus der hervorgeht, dass ihr keine Haushaltsgemeinschaft bildet. 

Okay danke erstmal , muss erstmal ja gucken wie man sowas macht

wäre vermutlich ziemlich dämlich, wenn man zusammen in einer vom JC bezahlten Wohnung lebt.

Wieso dämlich ?

@codisk

Warum eigenes Zimmer, gemeinsame Bad- und Küchennutzung ?

Was ganz wichtig ist :

Es ist nicht rechtens, dass das Jobcenter den Bedarf deiner Eltern kürzt, sondern nur deinen Teil.

Der Bedarf wurde nicht gekürzt

Es wird nur sein Einkommen angerechnet auf den gesamt Bedarf.

Das ist in einer Bg rechtens. Schließlich ist er ihr Sohn.

Na ja, du kannst nicht erwarten, dass der Steuerzahler dir Geld gibt, wenn du selber verdienst. Dir wird auch kein Geld von deinem Einkommen abgezogen, du bekommst nur entsprechend weniger ALG2, bzw. die BG bekommt weniger für dich.

Ne es geht ja auch nicht um mich , ich arbeite ja und liebe meine selsbständigkeit es geht um meine eltern wir haben ja kein gemeinsammes gelddebot wo jeder sich was rausnimmt , jobcenter zieht aber von meinen eltern auch was ab das ist das problem. Die können ja beide nicht von meinen einkommen leben

@codisk

Ja, so ist das ja auch rivhtig Warum soll der Steuerzahler deinen Lebensunterhalt finanzieren, wenn du ihn selber verdienst? Du mußt ür deinen Leensunterhalt selbst aufkommen, d.h. dann eben das Geld deinen Eltern geben. Wenn du ausziehst mußt du dich ja auch finanzieren, im Rahmen deiner Möglichkeiten, das ändert gar nix.

Geld verdienen und einstecken und sich gleichzeitig den Lebensunterhalt vom Steuerzahler finanzieren lassen, is nicht drin. Deine Kosten, auf die du in der Frage anspielst, kannst du im Antrag (Angaben zum vorraussichtlichen Einkommen) ja einbringen.

Deine Eltern behalten ihre Leistungen sowieso. ob sie die Wohnung behalten können, kommt auf die Umstände an.

10 mal im satz steuerzahler . Wieder typisch . Versetz dich mal in meine Lage redest so als ob alles so einfach ist . Keiner sagt dass ich von irgendjemanden geld haben will es geht um meine eltern.. Die sollen einfach in ruhe gelassen werden.

Ps: jeder hartz4 empfänger ist Steuerzahler aber bei deinem Hirn kann man auch verstehen dass du sowas nicht verstehst

@codisk

Ich bin auch selbstständig, ich weiß schon, was ich rede. Ich hab Kollegen, die aufstocken. Und ja, es ist das Geld der Steuerzahler. Und die zahlen halt nur, wenn Bedarf da ist.

Du kannst versuchen, dich aus der BG auszuklinken, dann bekommst du aber gar nix mehr oder eben auszuziehen, dann haben deine Eltern die Wohnung an der Backe. Erst mal wird das Amt die Wohnung weiterzahlen, deine Eltern werden nicht auf die straße gesetzt. Aber je nach den Umständen kann es sein, dass sie aufgefordert werden, sich eine billigere Wohnung zu suchen.

Ja du musst ausziehen.

Die Wohnung kommt es auf die qm an.

Einfach Mal nachfragen wie viel ihnen zu steht.

Kommt auf den Mietpreis an, nicht auf die qm.

Widerspruchsverfahren gegen Bescheide des Jobcenters

Eine Freundin (wirklich!) hat kürzlich mehrere endgültige Bescheide aus einem Widerspruchsverfahren aus den Jahren 2011 und 2012 des Jobcenters mit sehr hohen Rückforderung (insgesamt ca. 3.000 €) erhalten.

In diesen Bescheiden wurden nachweislich Bezüge berechnet, die sie defintiv nicht erhalten hat, hier liegen ihr sogar Ablehnungsbescheide vor.

Damals lebte sie noch mit einem Lebensgefährten in einer gemeinsamen Wohnung, der während des Bezügezeitraums ein Einommen bezog. Meine Freundin gilt aber als "Vertretung der Bedarfsgemeinschaft", daher wurde imme rnur sie angeschrieben.

Nun will sie den Bescheiden widersprechen, da sie ihres Erachtens nach nicht korrekt sind. Das Jobcenter fordert nun aber eine Vollmacht des ehem. Lebensgefährten, dass auch er dem Widerspruch zustimmt. Er hat aber seinerseits selbst Bescheide im genannten Zeitraum ebenfalls mit einer Rückfoderung erhalten. In der Summe verlangt das Jobcenter fast 5.000 € zurück. Auch dieser Bescheid ist seiner Ansicht nach nicht korrekt, weshalb er selbst wiederspricht. Alerdings decken sich die Zeiträume nicht vollständig mit denen meiner Freundin.

Nun soll meine Freundin das Einverständnis für ihren Widerspruch vom Ex-Lebensgefährten einholen. Der weigert sich aber, da er weder ihre Bescheide kennt, noch eine Blankovollmacht unterzeichnen möchte. Aus diesem Grund kann der Widerspruch meiner Freundin nun aber nicht bearbeitet werden.

Frage: ist eigentlich meine Freundin verpflichtet die Vollmacht einzuholen, wenn das Jobcenter doch dem ehem. Lebensgefährten selbst Bescheide zustellt? Wie sieht das aus bei einer Bedarfsgemeinschaft, die nicht mehr exisitiert? Wer muss wem welche Vollmachten abverlangen und vorlegen?

Würde mich mal interessieren, da geht was ab, das geht eigentlich gar nicht mehr. Rechnerisch hat meine Freundin laut Bescheid mehr zurück zu zahlen, als sie nachweislich erhalten hat! Da wurden abgelehnte Anträge auf z. B. Kindergeldzuschuss, Fahrtkostenerstattung etc. angerechnet, also Geld, dass sie beantragt, aber nie bekommen hat. Und nun soll sie auch noch nachweisen, dass sie es NICHT bekommen hat.

Das kann doch alles nicht sein, dass sie nun 3.000 € zurück zahlen soll, weil ihr Ex sich weigert ihr eine Vollmacht aus zu stellen - UND weil das Jobcenter sie als Vertretung der bedarfsgemeinschaft anschreibt, aber dennoch eine Vollmacht des Ex von IHR verlangt. Dürfen die das eigentlich?

Und wenn es rechtens wäre, müsste der Lebensgefährte als damaliger Teil der Bedarfsgemeinschaft, nicht auch einen Teil davon bezahlen? Und wenn ja, welchen? Muss das nicht berechnet werden?

Noch zur Info: Meine Freundin hat auch 2 Kinder, der Ex ist nicht Vater dieser Kinder, sollte aber für deren Unterhalt aufkommen und sein Einkommen wurde lt. Jobcenter zum Haushaltseinkommen hinzu gerechnett, da der Vater nicht zahlte (Titel liegt vor, Gericht entschied aber, dass der Vater der Kinder nicht in Beugehaft zu nehmen ist, da er bereits 2 weitere eigene Kinder hat).

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?