Bausparvertrag kündigen/auflösen?

5 Antworten

Das ist schwer zu sagen, denn wir kennen den Bausparer nicht und welche Bedinungen dort hinterlegt sind.

Generell kann ich dir sagen, dass die alten Bausparverträge einen besseren Zins in der Ansparphase haben als die neuen. Daher solltest du die gut Gedanken machen, was du willst.

Wenn es dir nur um die monatlichen Zahlungen geht, dann kannst du den Vertrag auch einfach stilllegen lassen, das bereits einbezahlte Guthaben verzinst sich aber noch weiterhin.

Wenn du wirklich das einbezahlte Geld brauchst, dann lass dich darüber aufklären, wie schnell und mit welchen Abzügen du dein Geld haben kannst.

Wenn du Wohnungsbauprämien in Anspruch genommen hast, unterliegt der Vertrag einer 7-jährigen Sperrfrist. Wenn du also vorzeitig kündigst, würden diese Prämien wieder zurück gebucht.

Umgehen kannst du das nur mit einer "wohnwirtschaftlichen Verwendung" des Guthabens.

Auf jeden Fall wirst du eine 3-monatige Kündigungsfrist einhalten müssen.

Ich kenne eigentlich 6 Monate Kündigungsfrist.

Besser nicht kündigen, lass ihn lieber ruhen. Das heißt, er bleibt bestehen aber du zahlst nichts ein.

Wenn du Wohnungsbauprämien in Anspruch genommen hast, unterliegt der Vertrag einer 7-jährigen Sperrfrist.

Komisch dass du bei Goggle nichts findest...

Die Bausparvertrag Kündigung ist absolut einfach und kann schnell abgewickelt werden. Im Prinzip kann man den Vertrag jederzeit kündigen. Es muss jedoch eine Abschlussgebühr bezahlt. Eine sofortige Bausparvertrag Kündigung und somit Auszahlung zieht eine Vorfälligkeitsentschädigung nach sich. Kann man sich sechs Monate lang gedulden, also den Rahmen der gewöhnlichen Kündigungsfrist einhalten, entstehen hingegen keinerlei Kosten, wenn man den Bausparvertrag kündigen möchte. Im Allgemeinen differenziert man jedoch zwei Arten der Kündigung; und zwar während der Ansparphase und während der Rückzahlung des Darlehens. Während der Ansparphase ist mit einer Sperrfrist von drei bis sechs Monaten zu rechnen. Die bereits erwähnte Vorfälligkeitsentschädigung greift bei Kündigung innerhalb der Sperrfrist. Diese Entschädigung kann bis zu einem Prozent pro Monat betragen. Darüber hinaus verliert man alle Zinsen, auch schon berechnete Arbeitnehmerzusparzulagen und Bausparprämien. Darüber hinaus verliert man die Abschlussprovision, wenn man den Bausparvertrag kündigen will, während man sich noch in der Ansparphase befindet. Aufgrund der erheblichen finanziellen Verluste, die durch eine vorzeitige Kündigung entstehen, sollte man sich vor dem Abschluss des Bausparvertrages darüber Gedanken machen, ob kurzfristig Anschaffungen anstehen und ob gegebenenfalls noch alternative Mittel zur Verfügung stehen, die man im Notfall einsetzen könnte.

http://www.blog.de/tb/a/r/finanzen/bausparvertrag-kuendigen-beruecksichtigen/7108655/

Da wird sehr gut deutlich was solche Papierversprechen taugen. Man sollte immer achten was Banken selbst machen da geht man keine Risiken ein, oder hat schon mal jemand gesehen das ne Bank bauspart? Aber ist ne andere Frage.

@werbon

hat schon mal jemand gesehen das ne Bank bauspart?

Da eine Bank keine Arbeitnehmersparzulage bekäme und auch keinen Anspruch auf eine Bausparprämie hat, würde sich Bausparen für eine Bank auch nicht lohnen.

@werbon

Da wird sehr gut deutlich was solche Papierversprechen taugen.

Heißt jetzt was ?

Man sollte immer achten was Banken selbst machen da geht man keine Risiken ein

Eine Bank geht mehr Risiken in der Geldanlage ein, als 80% der Kunden gern selbst eingehen würden. Bei dem Sicherheitsbedürfnis seit 2008 legen Kunden wesentlich konservativer an als die Banken.

oder hat schon mal jemand gesehen das ne Bank bauspart?

Das ist ein ganz anderes Thema und es gibt anderen Grundlagen, aber erstmal dagegen oder ?

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