Bauen mit Architekt: was ist zu beachten in der Ausschreibungsphase?

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1)Ich bin selbst Achitektin und sage Dir: Der Architekt hat keinerlei finanzielle Vorteile wenn er bei Handwerkern anfragt, die er gut kennt. Ich mache das selbstverständlich auch so, denn bei den bekannten Firmen weiß ich, dass zuverlässig, fachlich prima, termingetreu, ohne Nachtragsgegeier und Anwaltsgebaren gebaut wird. Wenn ihr eurem Architekten jedoch immer eine "Wunschfirma" nennt, bei dem ein zusätzliches Angebot eingeholt werden soll, so sollte dies ohne jegliche Probleme auch gemacht werden. Falls er die Firma nicht kennen sollte, so kann natürlich nichts zur Qualität und zum Geschäftsgebaren (s.Angaben oben) gesagt werden. 2) Ich hole in der Regel mindestens 2 maximal jedoch 5 Angebote ein. Kommt auf das Auftragsvolumen und die Konjunktur an. Zur Zeit sind hier die Firmen extrem gut beschäftigt (in Süddeutschland) und ich bekomme für kleine Privatbauvorhaben nur 1 oder 2 Angebote. 3) So herb es klingt: Vertraut eurem Architekten. Schaut die Pläne und Ausschreibungen genau durch- gleich nachfragen wenn was nicht verständlich ist. Bitte nicht in technische Rafinessen (z. B. Wärmedurchgangswerte von Fenstern o.ä.) reinschaffen. Macht allen nur Stress und führt zu nichts. Für euch wichtige Details dem Architekten mitteilen. Z. B. welche Materialen verwendet werden sollen. Bei den Ausschreibungen querlesen bevor der Auftrag vergeben wird.

  1. Ja
  2. Nur mal so als Info: Ich muss 10 Ausschreibungen an Dachdecker versenden, damit eines ausgefüllt zurück kommt.

Informiere dich beim Verband privater Bauherren. http://www.vpb.de/

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