Bauarbeiten an gemeinsamer Mauer zweier Nachbarhäuser

5 Antworten

Ich würde an deiner Stelle mal bei dem zuständigen Bauamt nachfragen, das weiß genau Bescheid mit Brandmauern und wie die jeweiligen Gesetze da sind.

Eine Brandwand muss eine Brandwand bleiben. Wenn sie durch Abwasserrohre geschwächt wird, dann ist sie keine Brandwand mehr. Da muss eine andere Lösung gefunden werden. Schlimmstenfalls muß der Verursacher eine eigene neue Wand oder Wandteile neu errichten. Die Wand ist ganz klar gemeinsames Eigentum, das nicht einseitig verändert werden kann.

Derartige Wände sind nach BGB "gemeinsame Bauteile". Wenn es dazu im GRundbuch oder im Baulastenverzeichnis keine Vereinbarungen gibt ist das BGB anzuwenden.

Dachte eigentlich jedes Haus muß eine Brandmauer haben, sprich das ist nicht eine Mauer sondern 2 direkt an einander und jeder ist für seine verantwortlich würde ich denken.

Zu der Zeit, als die beiden Häuser errichtet wurden, gab es diese Regelung noch nicht. Damals hat man oft die Giebelwand des Nachbarn mitbenutzen können, ohne eine eigene Wand davorsetzen zu müssen. So weit bin ich inzwischen mit den Informationen gekommen.

Das war früher anders und kann auch heute noch anders geregelt werden.

Am besten beim zuständigen Bauamt nachfragen.

Bauamt ist ein guter Tipp. Danke.

Welches Bauamt? Was soll das immer unzuständige Bauamt sagen? Die Antwort ist nur Punktejagd!

Zuständig ist das Privatrecht, geht nur mit Rechtsanwalt!

@Seehausen

Falsch gedacht. Wenn das eine Brandmauer ist, hat das was mit Vorschriften zu tun. Und dafür ist das Bauamt zuständig. Und welches Bauamt, das mußt du nicht fragen, das wird der Fragesteller schon wissen. Dieser meint auch, es ist ein guter Tipp. Wenn du neidisch auf die Punkte bist, kannst du die Antwort ja löschen lassen. Viel Spaß dabei. Keine Ahnung haben, aber mitreden wollen.

Bauaufsichtsbehörde behauptet ein seit 100 Jahren eingetragenen Geh- und Fahrrecht, ist ungültig

Ich habe vor ca. 10 Jahren mein bebautes Grundstück geteilt und mit einer anderen Fl.Nr. neu verschmolzen. Die Bauaufsicht vertrat die Ansicht, ich sei nicht mehr erschlossen. Man hat mir folgendes mitgeteilt:

…. aufgrund der Wegmessung des gegenständlichen Grundstück ist dieses nunmehr nicht mehr ausreichend erschlossen ist. Gemäß § 35 Abs. 2 BauGB, Art 4 Abs. 3 BayBO muss die rechtliche der Erschließung so gestaltet sein, dass die Zufahrt auf Dauer gesichert ist. Hierfür genügt die rechtliche Sicherung zugunsten des Freistaats Bayern, als Rechtsträger der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landratsamtes Erding, in Form einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit (§1090 BGB). Diese Sicherung stellt ein bauordnungsrechtliches Minimum dar.

Ich wusste nicht, was das heißt. Eure Antwort: In Bayern gibt es nur Grundbucheintragungen "zugunsten " des Freistaates. Dann muss die Bauaufsicht zustimmen, wenn das Wegerecht aufgehoben werden soll. Mehr nicht.

Meines Wissens muss der jeweilige Eigentümer, hier mein Nachbar, mit zum Notar gehen und den Grundbucheintrag zu Gunsten des Freistaates unterschreiben, was verweigert wird. Ebenfalls wird ein Grundstückstausch sowie ein Angebot die vorhandene Fahrt zu erwerben abgelehnt.

Zwischenzeitl. Kam die Bauaufsichtsbehörde zum Ergebnis, es habe auch vor der Grundstücksteilung kein Geh- und Fahrrecht gegeben.

Was tun?

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