Basisfrage: Wie wäre der Ablauf bei einem KfW geförderten Hauskauf?

2 Antworten

Hallo katicarwasch, 

Eure Überlegung beim aktuellen Zinsmarkt ein Haus zukaufen ist nachvollziehbar. 

Grundsätzlich gibt es im Bereich der Baufinanzierung verschiedenen Möglichkeiten, Fördermittel in Eure Finanzierung einzubinden. Viele Fördermöglichkeiten können untereinander auch kombiniert werden. Jedoch gilt bei jeder Baufinanzierung, auch ohne Fördermittel der Grundsatz: Je mehr Eigenkapital umso besser. 

Die Erwerbsnebenkosten sollten mindestens aus Eigenkapitalgetragen werden können. Diese setzen sich aus der Grunderwerbsteuer (zwischen3,5-6,5% des Kaufpreises), Notar- und Grundbuchkosten (pauschal 2% des Kaufpreises) und ggf. Gebühren für einen Makler zusammen. 

Die KfW gibt die Darlehen nicht direkt an Euch aus, sondern benötigt immer eine durchleitende Bank. Diese trägt das gesamte Risiko und legt daher die Machbarkeitsbedingungen selber fest. Eine Übersicht der Konditionen zu den einzelnen Programmen findet man auf der Website der KfW. 

Das KfW-Programm „Wohneigentum“ (Programm Nr. 124) kann in Anspruch genommen werden, wenn die Immobilie selber genutzt wird. Die Höhe des Förderdarlehens beträgt maximal 50.000 Euro. Verschiedene Sollzinsbindungsfristen und Darlehenslaufzeiten ermöglichen Euch eine Abstimmung der Finanzierungsstruktur auf Eure jeweilige persönliche Situation und Lebensplanung. 

Sollte es sich bei Eurer Immobilie um ein entsprechendes Effizienzhaus handeln, könnt Ihr zusätzlich zum Programm 124 ein weiteres KfW-Programm in Anspruch nehmen: Das Programm „Energieeffizient Bauen“(Programm Nr. 153). Die Höhe des Förderdarlehens beträgt auch bei diesem Programm maximal 50.000 Euro. Hier ein Link zu einer Übersicht: bitly.com/1Bp4Bwh 

Gerade bei junge Familie lohnt es sich auch über finanzielle Unterstützung von staatlicher Seite nachzudenken. Anhand der sogenannten „Wohn-Riester-Förderung“ kann von Spar- wie auch von Tilgungszuschüssen profitiert werden.

Nähere Informationen zur Wohn-Riester-Förderung und der Voraussetzungen für die in Anspruchnahme findet Ihr hier: http://bitly.com/1ciUjHt 

Seitens der Bundesländer werden darüber hinaus unterschiedliche Fördermittel zur Verfügung gestellt. In der Regel sind diese für junge Familien Gedacht eine Übersicht, welche Fördermittel für Hamburg in Frage kommen, bietet folgender Link: bitly.com/1RnJrru 

Grundsätzlich ist es sehr zu empfehlen noch vor Kauf oder Bau über die Finanzierung nachzudenken. Die Hausbank und unabhängige Vermittlerbieten entspreche Beratungen an auch ohne konkrete Immobilie. So kann das Maximum an Planungssicherheit erreicht werden und Ihr wisst genau wie viel Ihr Euch überhaupt leisten könnt. 

Viele Grüße,

Frank Kalthoff

Interhyp AG

Die KfW macht da wohl keine Großen Unterschiede ob du dort bekannt bist oder nicht. Schau dich einfach mal unverbindlich um, um zu wissen was für ein Haus ihr haben wollt und wieviel Geld ihr dafür braucht. Anschließend mach einfach mal einen unverbindlichen Termin bei deiner Hausbank und lasst euch beraten. Ich habe zum Beispiel bessere Konditionen bei der Hausbank bekommen als bei der KfW.

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