Azubi Wohngeld beantragen

2 Antworten

Du gehst zum Rathaus Deines Ortes ins Bürgerbüro und holst Dir einen Antrag für Mietbeihilfe. Du mußt Mietvertrag beilegen, Einkommensnachweis und den Antrag ausfüllen. Die Meldestelle bestätigt, daß Du da auch gemeldet bis. Dann wird der Antrag auch vom Amt, wenn Du das möchtest weitergeleitet zur Bearbeitung. Bescheid dauert einige Wochen. Ob Du Wohngeld bekommst, entscheidet auch ob Alt- oder Neubau der Wohnung, wie groß die Familie usw. Kann man nicht ohne Antragsprüfung sagen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, aber bei diesem geringen Einkommen ist die Förderung schon sehr wahrscheinlich. Wie hoch der Zuschuss sein wird, wird das Amt nach der Prüfung festsetzen, der maximal mögliche Betrag ist die volle Miethöhe.

http://www.wohngeldantrag.de/geld/hochst.htm

Als Azubi bist du vom Wohngeld sowie von ALG - 2 Leistungen ausgeschlossen,wenn du dem Grunde nach Anspruch auf BAB - oder Bafög - hast !

Wenn du bei deinen Eltern wohnst,dann könnten nur die Wohngeld beantragen.

Wohnst du auf Grund der Ausbildung schon alleine,dann kannst du nur bei der Agentur für Arbeit einen Antrag auf BAB - stellen,wenn du eine betriebliche Ausbildung machst,wenn nicht,würde ggf.dann Bafög - in betracht kommen,das muss aber dann beim zuständigen Amt beantragt werden.

Selbst dann würde erst einmal die Unterhaltspflicht der Eltern überprüft,dazu würden sie dann angeschrieben und sie müssen Auskunft über das Einkommen geben,das musst du dann auch bei deinem Einkommen machen,also Kopie des Ausbildungsvertrages einreichen.

Dazu würde dir dann noch dein Kindergeld zustehen,wenn dir deine Eltern nicht wenigstens Unterhalt in Höhe deines Kindergeldes ( 184 € ) zahlen würden.

Würden sie dir das Kindergeld nicht zukommen lassen und den Mindestunterhalt in Höhe des Kindergeldes zahlen,dann könntest du einen Antrag bei der Familienkasse auf Abzweigung des Kindergeldes stellen.

Da du aber noch keine 18 bist,würde das nur gehen,wenn der Auszug durch die Ausbildung gerechtfertigt sein würde,weil die Pendelzeiten ( mehr als 2,5 Stunden zur Ausbildung hin und zurück ) betragen würden.

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