Autoversicherung in USA?

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Die Versicherungen in den USA sind nicht mit den Versicherungen in Deutschland vergleichbar.

Versicherungshöhe hängt in allererster Linie davon ab, wie lange man schon seinen US-Führerschein hat. Dabei spielt keine Rolle, ob man schon mal ein Auto angemeldet hatte. Außerdem relevant: Fahrhistorie (Strafzettel erhöhen die Beiträge), Auto, Wohngegend, Ausstattung des Autos (total schwachsinnig - selbst, wenn man nur eine KFZ-Haftpflicht will und keine Kasko erhöhen sich die Beiträge wenn das Auto beispielsweise keine Wegfahrsperre und keine Alarmanlage hat. WTF?!), Garage/eigener Parkplatz, Höhe der eigenen Zuzahlung und natürlich die Deckungssumme. Die Mindestdeckungssumme für die KFZ-Haftpflicht in Florida ist beispielsweise 10.000 Dollar. Wenn man einen Unfall baut, der höhere Kosten verursacht, muss man die Diskrepanz aus eigener Tasche zahlen. Weil die meisten ärmeren Leute hier nur die Mindestversicherung aufbringen, "muss" man zusätzlich eine "Uninsured Motorist"-Versicherung abschließen, mit der man quasi die Kosten deckt, die einem entstehen, falls ein unterversicherter Fahrer einen Unfall mit uns verursacht und die Kosten nicht bezahlen kann. Das erhöht dann wiederum die eigenen Beiträge um 30 bis 50%.

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Ich zahle in den USA für das gleiche Auto, das ich auch in Dtl. gefahren habe (gleiches Modell, ähnliches Baujahr), bei schlechterer Deckungssumme (100.000 Dollar Sachschäden/300.000 Dollar Personenschäden) plus "Uninsured Motorist" mehr als zehn Mal so viel wie zuvor in Deutschland (wobei ich in Deutschland bei einem VaGG versichert war, was extrem günstig ist).

DH, bis auf die Tatsache, dass es Pflichtversicherung gibt für Uninsured (also unversichert) und underinsured (nicht ausreichend versichert).

@user8743

Waggerla, bei uns in FL ist die UIM keine Pflichtversicherung, sondern freiwillig!

Danke sehr, aber wen ich überlege wie hoch bei uns die Deckungssummen für Sach- und Personenschäden sind, dann möchte ich gar nicht wissen, was die Versicherung dann kosten würde. Und das in den USA wo es doch ganz schnell sehr hohen Schadenersatz gibt im Verhältniss zu Deutschland!

Es kommt darauf an, welchen Wagen man hat, ob er schon abbezahlt ist oder noch der Bank gehört, ob man den Führerschein erst bekommen hat oder schon länger hat, wie viele Fahrer versichert werden sollen, in welcher Gegend der Wagen steht, wie viel er im Jahr gefahren wird, wie hoch die Pflichtdeckungssumme ist für un- und unterversicherte Unfallgegner, Gurt, Wegfahrsperre, Alter des Autos etc.pp.

Beispiel: 95 Jeep Cherokee - USD 375-450 / 1/2 Jahr

Es gibt Vergünstigungen für Fahrzeuge mit ABS, Gurtstraffer, Airbag usw.

aber auch bloß, weil er über 10 Jahre alt ist...

frag doch mal in dem Forum nach die können dir vielleicht helfen http://www.auswandern-usa.com/dcforum/DCForumID3/170.html

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