Autokäufer will vom Kaufvertrag zurücktreten?

5 Antworten

Ich geh davon aus, dass Rücktritt nicht im Vertrag gewährt wurde. (Gewährleistung hast besser auch ausgeschlossen)

Da du andere Interessenten hast, kannst ihm anbieten nach Zahlung deiner Aufwendungen (falls du Ausgaben deswegen hattest) den Vertragsrücktritt zu akzeptieren.

Rechtlich kannst es zwar durchsetzen, allerdings können da Monate ins Land ziehen, je nachdem wie weit die andere Seite es treiben will. Die Kosten muss er dann letztendlich zahlen aber deine Nerven und dein Ärger hast unvergütet. Musst selbst wissen ob du sowas durchziehen willst oder nicht.

Wenn ja, dann Zahlungsaufforderung, Frist 1 Woche, wenn nichts kommt such dir n Anwalt damit du so wenig wie möglich selbst damit was zu tun hast.

das ist sehr risikoreich zu Ungunsten des Verkäufers. Papiere nur herausgeben nach vollständiger Zahlung. Schecks nicht akzeptieren, Bareinzahlung am besten unter Zeugen am Bankautomaten.

Nachträgliche Ummeldung birgt Gefahren wie Fahren auf der Versicherung des Verkäufers, Steuern blieben beim Verkäufer.

Das sind übliche Tricks, den Kaufpreis nachträglich zu drücken. Darauf würde ich nicht eingehen. ADAC Kaufvertrag verwenden unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung.

Ich rate, erspare Dir den rechtlichen Streß.

Wie es rechtlich aussieht fragst du am besten einen Rechtsanwalt. İch hatte vor jahren einen ähnlichen Fall. Kaufvertrag, Zahlung und Übergabe war abgeschlossen. 10 Minuten später kam der Käufer zurück und meinte er habe übersehen das der Wagen keine Klimanage hat. Weder in der Anzeige noch im Kaufvertrag stand die Klimaanlage drin. Trotzdem habe ich kulant gehandelt, den Kaufvertrag zerrissen, das Geld zurückgegeben und das Fahrzeug zurückgenommen.

Habe es nach 2 Wochen sogar zu einem noch besseren Preis an jemanden verkauft der mit allem einverstanden und glücklich mit dem Kauf war.

Tja, was will man machen, wenn die Erziehungsberechtigte nicht zustimmt?

Man kann natürlich anklingen lassen, dass man gewillt ist, die Erfüllung des Vertrags notfalls gerichtlich durchzusetzen. Gegen einen angemessenen Schadenersatz (Fahrtkosten, evtl. Mindererlös) kann man sich die Sache aber natürlich noch mal überlegen...

Der Vertrag ist bindend.

Setzt ihm eine Frist und wenn er dann nicht freiwillig zahlt kannst du ihm nur einen Anwalt auf den Hals hetzen oder du schickst ihm nen Mahnbescheid (kostet etwa 23€). Die meisten halten so ein papier für ein richterliches urteil und zahlen dann, obwohl die dinger ungeprüft verschickt werden.

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