Autofinanzierung trotz Hartz 4?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Resümee;

offenbar handelt es sich bei der seitens senny86 um eine hypothetische Frage, da das Wort „angenommen“ der Frage vorausgestellt wird.

Da im Threadverlauf seitens senny86 allerdings geschrieben wird, dass der angenommene Hilfsbedürftiger „A“ seit mehr als drei Monaten bereits Arbeitslosengeld II bezieht, dürfte sich die Frage doch beantwortet haben.

Diese Aussage widerspricht sich allerdings mit der in der Fragestellung angegebenen Hinweis, dass es „A“ droht in ein paar Monaten in Hartz IV zu rutschen.

Es wurde seitens „A“ beim zuständigen SGB II-Leistungsträger ein Antrag zum Bezug von ALG II gestellt sowie Kontoauszüge der letzten 3 Monate vorgelegt.

Die monatlichen Finanzierungskosten für das Fahrzeug laufen lt. Aussage von senny86 über das Konto von „A“ somit dürften doch der Sachbearbeitung Jobcenter bereits diese Buchungen ins Auge gefallen sein.

Weiter schreibt senny86, dass das Fahrzeug nicht auf den Namen von „A“ läuft, sondern lediglich die Finanzierungskosten von ihm getragen werden.

Davon abgesehen, dass eine solche Konstellation ja nicht unüblich ist, dass auf den einen Partner z.B. das Fahrzeug zugelassen wird und der andere, der evtl. den Nießbrauch nutzt, die lfd. Kosten tragen.

Zum damaligen Zeitpunkt, respektive vor 3 Jahren wurde das Fahrzeug zum Neuwert von 17.000 EUR angeschafft und hat einen heutigen Taxwert von rd. 13.000 EUR.

Wem interessiert das? Das Fahrzeug wurde von „A“ mit einem Partner/in zu einem Zeitpunkt angeschafft, wo „A“ keinesfalls bereits im ALG II Bezug stand.

Das Fahrzeug ist nicht auf den Namen von „A“ zugelassen und daher erübrigt sich die Angabe im Formular VM zum Hauptantrag Arbeitslosengeld II.

In dem Formular wird unter Punkt 5 die klare, eindeutige und unmissverständliche Frage gestellt, „ich bzw. in der Bedarfsgemeinschaft lebende Personen sind Eigentümer eines Kraftfahrzeuges – ja/nein“

Hier falls „A“ alleine die BG bildet, dürfte doch wohl bei –nein- das Kreuz gemacht werden, denn es wird nach Eigentümer und nicht nach Besitzverhältnisse gefragt.

Alleiniges Problem zum eingestellten Fragekomplex ist m.E. lediglich, wie soll „A“ der Sachbearbeitung auf mögliche Anfrage klar machen, dass die Finanzierung und evtl. lfd. Kosten von ihm getragen werden.

Nun ist diesem Thread plaudert lauthals und unbelehrbar ein User Namens Saijka mit. Davon abgesehen, dass diese Saijka zwischen den Zeilen zunächst nie benannte Leasingkosten von 150 sowie 50 EURO für Versicherung gelesen hat und sich daher dafür interessiert, wie denn dann „A“ von dem Hartz IV Bezug von 345 EURO das alles finanziert, denn er braucht doch auch noch Geld zum Einkauf von Nahrungsmittel etc.

Davon abgesehen, dass zwischenzeitlich (6 Jahre ist es her) aus 345€ nun 374€ wurden, hat Saijka nicht mitbekommen, lebt „A“ noch bei den Eltern.

Sicherlich wäre es unklug der Sachbearbeitung nun auf eine solche mögliche Nachfrage überhaupt eine Antwort zu geben oder gar zu plaudern, seitens der Eltern kommt Unterstützung.

Vom Grundsatz geht es der Sachbearbeitung einer SGB II Behörde überhaupt nichts an, wie und wofür ein Hilfsbedürftiger die im lt. Gesetz zustehenden Leistungen verwendet.

Die Frage von Saijka spricht für ihre Unwissenheit zur Thematik und die weiteren Ausführungen, Auto zurückgeben weil es ansonsten von Steuergelder finanziert wird, liegen gelinde ausgedrückt neben der Spur.

Es bleibt zu wünschen, dass Saijka sich künftig an die gutefrage.net Richtlinien, hier Punkt 3 hält:

Wenn Du eine Antwort nicht weißt oder keinen Rat geben kannst, übe Dich bitte in Zurückhaltung. Bei gutefrage.net geht es um qualifizierte, hilfreiche Antworten und nicht darum, überall seine Meinung zu präsentieren

senny86, danke dir für den "Stern"

Sollten noch Fragen sein, dann melde dich bitte unter Komplimente/Nachrichten

Da A nicht als Eigentümer in den Brief eingetragen ist, kann man ihm auch nicht seitens Jobcenter zur Veräußerung auffordern.

Die Finanzierung des Fahrzeuges wird seitens A gegenüber dem JC etwas erklärungsbedürftig sein.

Wäre sicherlich sinnvoller, wenn künftig die Finanzierungsraten von einem anderen nicht A gehörendem Konto abgebucht werden.

Wenn ihm das Auto nicht gehört, dürfte es auch keine weiteren Probleme geben!!! Man muss natürlich klar ansagen, dass man mit diesem Auto nichts zu hat!

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