auto tüv betrug

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Soweit ich weiss gab es eine c-Klasse bei der die Vorderachse durchgerostet ist und die Feder durch den Federteller der Achse brechen konnte. Da sollte man annehmen dass ein Prüfer die Stellen kennt und dies besonders begutachtet. Allerdings ist eine bestandene HU kein Garant ein technisch unproblematisches Auto zu haben, die Prüfer sind soweit ich weiss auch dagegen abgesichert nicht für Schäden die sie übersehen haben haftbar gemacht werden zu können.

Insbesondere bei MB hab ich schon des Öfteren minimal aussehnede Karosserieschäden gesehen die sich nach Entfernen der Schutzschicht (versiegelt klang der pure Rost beim Abklopfen wie gesundes Stahlblech) als sehr gross entpuppten, kann gut sein dass der Schaden an Deinem Auto zu gut verborgen war um vom Prüfer entdeckt werden zu können.

Verständlicherweise fühlst Du Dich nun betrogen aber ich glaube nicht dass Du irgendwo rechtlich vorgehen kannst. Vielleicht hat ein Bastler interesse (der hat schliesslich fast frisch HU) und würde den Wagen so kaufen (dann wäre der Verlust nicht so hoch). Oder Du kennst Jemand der Dir zB in einer Mietwerkstatt ein paar Bleche einschweisst.

wäre es sinnvoll einen art gutachter hinzuzuziehen? wenn dieser bestätigt das der mangel ganz offensichtlich war und hätte gesehen werden müssen , würden ich dann besser da stehen mit einem gutachten?

@schleicher1

Ich denk Mal dass die Kosten für ein solches Gutachten in keinem gesunden Verhältnis zu dem Streitwert stehen würden. Bestenfalls würdest Du, so wie ich das einschätze, einen Vergleich erziehlen und unterm Strich Nichts bekommen.

Die HU ist eine zerlegungsfreie Prüfung. Wenn Dein Auto an einer Stelle durchgeristet ist, die man ohne Zerlegung nicht sehen kann, dann kann der Prüfer da auch nix für. Ich würde da einfach mal Kontakt aufnehmen. Nur sprechenden Leuten kann geholfen werden.

ein tüv prüfer kontrolliert optische und technische Sachen, baut aber nicht dein fahrwerk aus um zu schauen ob darunter auch alles ok ist. die werstatt, baut nur die teile ein, die kaputt waren, ob sie an der stelle dran waren, kann ich nicht beurteilen. wenn dann von innen nach aussen was durchrostet, ist das sehr ärgerlich, aber ich glaube nicht das man was dagegen machen kann. ist aber nur eine Vermutung.

da wäre wohl eher die werkstatt ansprechpartner.

du kannst aber auch den tüv verklagen -besorg dir ein kfz gutachten.

die suche nach einem anwalt für diese sache wird aber schwierig werden.

Beim Autokauf betrogen dringend

Unbedingt lesen, sehr wichtig!

Also ich habe mir vor knapp einem Monat ein Auto gekauft! Als übergangsauto, da mein audi kaputt war. Dieser "neue" BMW hat 900€ gekostet, und hat angeblich TÜV bis 5/16, nun bekam ich gestern von der Polizei einen Anruf, dass das Auto keinen TÜV hat, das haben sie durch eine Stichprobe herausgefunden. Nach langem Heckmeck hat sich heute rausgestellt das zwar der TÜV Stempel nicht gefälscht war, aber auch kein gutachten vorhanden ist. Haben dann auf Anraten der Polizei einen Termin mir der Werkstatt ausgemacht, welche mir dann gesagt hat, das das Gutachten natürlich kostenfrei am Dienstag gemacht wird, der kommt ohne Probleme durch! Gerade eben waren wir dann mit besagtem Auto unterwegs und ein befreundeter Mechaniker hat dann beim fahren ein Klappern gehört, hat sich das Auto im Stand genauer angesehen und festgestellt, dass beide hinteren Stoßdämpfer kaputt sind & dass dies nicht nach einem Monat passiert ist so wie die Aussehen! Morgen schaut er ihn sich genauer an und Samstag lasse ich ihm von einem unabhängigen TÜV überprüfen ob das Auto überhaupt TÜV bekommen wird, auch wenn die Stoßdämpfer repariert werden würden. Sollte es so sein das das Auto erhebliche Mängel hat und keinen bekommen wird, handelt es sich ja um eine arglistige Täuschung und der mündliche Kaufvertrag wäre nun nichtig, meine frage ist nun, WIE soll es weiter gehen?! Geld zurück verlangen oder was soll bzw kann ich noch tun?! Habe keinen Rechtsschutz und bin wirklich am verzweifeln, bitte helft mir!! Schon mal vielen Dank!!

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Auto weist Mängel auf, welche angeblich beim Kauf behoben waren?

Hallo, ich bin momentan selbst noch ein wenig sprachlos; folgende Situation:

Wir haben im April ein Auto bei einem Händler gebraucht gekauft. Das Auto hat TÜV bis 02/19 , wir haben das Auto gefahren und für okay befunden. Dann haben wir per Handschlag ausgemacht, dass wir das Auto kaufen möchten unter dem Vorbehalt, dass der Zahnriemen gewechselt werden muss, alles in Ordnung sein soll und wir es vorher nochmal von einer Autowerkstatt durchsehen lassen wollen. Der Händler hat zu diesem Zeitpunkt schon mehrfach betont, dass wir das tun können, aber wenn etwas nicht in Ordnung gewesen wäre, dann hätte das Auto ja wohl keinen TÜV bekommen. Wir haben das Auto dann mit in eine Werkstatt (die die auch den Zahnriemen gewechselt haben) genommen, die es auf eine Hebebühne gehoben haben und dann gesagt haben, es wäre alles in Ordnung. Wir haben dann die Papiere bekommen, um das Auto anzumelden. Im TÜV-Protokoll stand, dass ein geringer Mangel festgestellt worden ist(mehr zu diesem Mangel unten; im Protokoll ist die Rede von EINER Achse, die Werkstatt sagt es sind BEIDE). Der Händler versicherte uns aber nochmal, dass dieser behoben worden ist und das Auto sei, so seine Worte, mangelfrei. Wir haben (mittlerweile weiß ich, dass es ein naiv war) das Auto angemeldet und am nächsten Tag die Übergabe inkl. Kaufvertrag vorgenommen. In dem Kaufvertrag steht lediglich "gekauft wie gesehen" und "Schäden bekannt" - es ist KEINE Auflistung vorhanden, welche Schäden an dem Fahrzeug vorhanden sind! Da wir unsere Autos immer in die Werkstatt geben, bevor wir in den Urlaub fahren, hatten wir dies vor ein paar Tagen bereits getan. Heute dann der Schreck: KVA zwischen 700-800€, ich kann es nicht genau wiedergeben, aber die Radaufhängungen?? müssen wohl getauscht werden, weil irgendwelche Manschetten kaputt sind und dann irgendwie Feuchtigkeit da reingelaufen ist und es deswegen gerostet ist und brechen könnte. Der Werkstatt, wo wir waren, vertraue ich in dieser Hinsicht voll und ganz, auch wenn ich hier vielleicht Mist schreibe und den genauen Schaden nicht wiedergeben kann... Er sagt auch, dass wohl noch ein Schweller eingedrückt sei und dieser Schaden auch schon bestanden haben muss. Er sagte ebenfall, wenn das Auto JETZT zum TÜV müsste, würde es definitiv keinen TÜV bekommen, weil das wohl alles auseinanderbrechen könnte (da würden jetzt irgendwelche Gelenke aneinander reiben). Ich bin zwingend auf das Fahrzeug angewiesen und kann selbst nicht beurteilen, ob die Gewährleistung hier noch greift, denn wir haben uns hier leider täuschen lassen. Der Händler hatte 2 Monate Zeit um den Mangel beheben zu lassen und hat dies nicht getan. Ganz im Gegenteil: Er ließ uns in dem Glauben, der Mangel sei behoben. Ich weiß leider überhaupt nicht, wie ich mich in der Situation verhalten soll und habe derzeit auch kein Geld für einen Anwalt... -> Würde der denn überhaupt Sinn machen?

Vielen Dank an jeden, der diesen Text gelesen hat. Ich freue mich auf eure Antworten. Liebe Grüße!

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