Auto privat verkauft, nun wird mir arglistige Täuschung unterstellt?

8 Antworten

Dann soll mal der Käufer die arglistige Täuschung beweisen, dann er muss das und nicht du und das geht nur über ein Gutachten.

gekauft wie gesehen ist eine Klauseln, die die Gewährleistung ausschließt. Haften musst du nur, wenn du von den Schäden vorher wusstest du dich verschwiegen hast aber wie geschrieben, dass muss der Verkäufer beweisen. Außerdem ist es schon eigenartig, bei solch einen Mangel (Rauch) erst nach einem Monat zu kommen, dies fällt sofort auf.

Wenn die nicht am Tag danach kommen, sieht es finster aus. Bei 900 Euro für einen 16 Jahre alten PKW gibt es keine Gewährleistung mehr.

Dazu steht "wie gesehen und probegefahren" im Vertrag und damit sit es gut.

Er soll den Käufer doch klagen lassen. Dafür muss dieser erst einmal einen Anwalt einschalten und in Vorleistung gehen. Das wird er sehr schnell als sinnlos ansehen.

Dass ein 16 Jahre altes Auto Öl verlieren kann, ist vollkommen normal. Und aus JEDEM Auspuff kommt Rauch. 

Das muss er euch erstmal nachweisen, dass ihr von dem "Mangel" wusstet. Bei so einem alten Auto muss man mit so etwas rechnen als Käufer. Der vorhandene Schaden kann auch durch Verschleiß kommen und muss nicht bereits vorgelegen haben. Wäre der Schaden bereits beim Kauf da gewesen, wäre das auch sofort und nicht erst nach einem Monat aufgefallen.

Ich hab im Januar einen 12 Jahre alten Renault Senic gekauft der eigentlich top und super gepflegt da stand und penibel genau bei den Inspektionen etc war. Ein halbes Jahr nach dem Kauf ging der Klimakompressor hopps. Ärgerlich, aber wie gesagt, altes Auto.

In Zukunft würde ich an Eurer Stelle einen vorgedruckten Kaufvertrag für Privatkauf verwenden. Kann man u.a. bei mobile.de ausdrucken. Da seit ihr zwecks Formfehler auch abgesichert. Von eigenen Formulierungen würde ich absehen. Auch immer alle bekannten Mängel in den Vertrag mit reinschreiben und den Käufer auch bei dem Verkaufsgespräche nochmals darauf hinweisen.

Wenn ihr Euch absolut unsicher seid, dann geht zu einem Anwalt und lasst Euch dort beraten. 

Nein, bei einem Privatverkauf ist der Vertrag "gekauft wie gesehen" gültig.

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