Auto ohne tüv abmelden umd stilllegen. - Was beachten?

7 Antworten

Für die Abmeldung braucht ihr nur die beiden Zulassungsbescheinigungen (bzw. KFZ-Schein und Brief) sowie die Kennzeichen. Dazu braucht ihr wahrscheinlich eine Erklärung das das Fahrzeug nicht als Abfall zu entsorgen ist bzw. nicht einem Verwerter überlassen worden ist. Schaut dazu mal auf der Homepage der für euch zuständigen Zulassungsbehörde um.

Für die Neuzulassung braucht ihr eine gültige HU/AU, die Zulassungsbescheinigungen bzw. den KFZ-Brief, eine Einzugsermächtigung für die KFZ-Steuer, eine Versicherungsbestätigung sowie einen gültigen Personalausweis. Wenn jemand anderes als der Fahrzeughalter das Auto zulässt wird zusätzlich eine Vollmacht verlangt.

HU/AU kosten ca. 120 - 150 € (es wird eine erweiterte Prüfung gemacht weil der TÜV-Termin länger als 2 Monate überschritten ist), für die Zulassung inkl. Kennzeichen kommen noch mal etwa 100 € dazu. Für die Vorführung beim TÜV braucht ihr Kurzzeitkennzeichen, auch das kostet nochmal rund 50-60 €. Für die Kurzzeitkennzeichen braucht ihr auch die o.g. Unterlagen außer natürlich dem HU/AU-Berichten, die Versicherungsbestätigungen erhaltet ihr beim Abschluß einer KFZ-Versicherung bzw. des Antrages.

Dazu braucht ihr wahrscheinlich eine Erklärung das das Fahrzeug nicht als Abfall zu entsorgen is

noch nie benötigt

es wird eine erweiterte Prüfung gemacht weil der TÜV-Termin länger als 2 Monate überschritten ist

wird doch abgemeldet


Lieben Dank schonmal! Kann ich das Auto denn in einem halben Jahr dann ganz normal zum Tüv bringen und Zulassen? Oder hat das halbe Jahr stilllegen (ohne tüv) Konsequenzen?

Ein KFZ bei der örtlichen Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes abzumelden kostet ein paar Euro fünfzig - nicht der Rede wert.

Mitbringen: Kennzeichen, Brief und Schein.

Dann besorgst Du Dir Tageskennzeichen, oder leihst Dir von einer befreundeten Werkstatt rote Nummern (weil billiger) und fährst dss Auto - soweit es denn fahrtüchtig ist ! - auf Dein Grundstück. Lässt der Zustand des PKW eine gefahrenlose Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr zu, muss es ggf. abgeschleppt werden, oder mit einem Trailer transportiert werden.

Achtung beim Abschleppen: Auch in diesem Fall muss das Fahrzeug eine (Tages-)Zulassung oder rote Nummer haben! Wird ein nicht angemeldetes Fahrzeug abgeschleppt, so ist der Abschleppende, also im Zugfahrzeug, automatisch der Führer eines mehrachsigen Gefährts und riskiert seinen dafür nicht ausreichenden PKW-Führerschein.

Grüße, ---->


Du machst eine ganz normale Abmeldung (11,- Euro). Nach 6 Monaten dann wieder eine ganz normale Anmeldung (50,- Euro). Bei einer Stilllegung wird der Brief entwertet und du kannst das Auto nur wieder durch eine HU-Vollabnahme (200,- Euro) zulassen (80,- Euro). Macht also keinen Sinn wenn du es nach 6 Monaten für dich anmelden willst. Du kannst nach der Abmeldung mit dem Wagen bis 24 Uhr noch bis zum Grundstück mit den entstempelten Kennzeichen fahren. Aber nur auf dem direkten Weg.

Die "Stillegung" in dem Sinne gibt es nicht mehr, das war bis 2006. Seitdem kannst Du nur abmelden. Für die Wiederzulassung reicht eine HU (incl AU) für knapp 100 EUR und die Zulassungsgebühr ca 40 EUR.

@TransalpTom

Ist so richtig, aber eine endgültige Stilllegung ist dennoch möglich. Nämlich wenn das Auto zur Autoverwertung kommt. Dort bekommst du dann einen Verwertungsnachweis und das Auto wird endgültig aus dem Verkehr gezogen. Dabei gelten dann die 7 Jahre nicht.

Kfz-Kennzeichen, Zulassungsbescheinigung Teil und  Teil II sind notwendig. Das Fahrzeug wird erstmal vorübergehend abmeldet. Ganz abgemeldet wird erst, wenn du einen Verwertungsnachweis vorlegst, aber das willst du ja nicht. Gültigen TÜV brauchst du nicht, wird eh abgemeldet.

Kosten für die Abmeldung je nach Gemeinde 10-30 Euro, vorher mal anrufen.

Abmeldung bei der Zulassungsstelle des ausgebenden Kennzeichens kostet 5,90 EUR, bei einer fremden Zulassungsstelle sind es 11 EUR

Ganz normale Abmeldung ohne irgend welche Extras,. Zur der (ebenfalls normalen!!) TÜV-Vorführung brauchst du eine rote Nummer oder einen Transortfahrzeug, denn ein Kurzzeitkennzeichen bekommt man nur mit gültigem TÜV. Zur Not kannst du den Wagen auch zum TÜV schleppen. Das ist zwar nicht legal aber im Gegensatz zu anderen Tricks nur eine Ordnungswidrigkeit, wenn du dafür sorgst, dass das abgeschleppte Fahrzeug versichert und nicht fahrtüchtig (Stecker von der Zündspule ziehen) ist.

Halb-Richtig:  Das Kurzzeitkennzeichen bekommt man auch OHNE gültige HU ("TÜV"). Nur hat man dnan in dem Fahrzeugschein eine auflage, daß man nur innerhalb der Zulassungsbezirkes und dem angrenzen Bezirk Fahrten zum Zwecke der HU und der Reparatur durchführen darf. Ist die HU bestanden und man führ den HU Bericht mit, darf man die Restlaufzeit auch Überführungsfahrten machen. - Für das Schleppen benötigt man eine Schleppgenehmigung, die werden aber seit Einführung des Kurzzeitkennzeichens nicht mehr erteilt.

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