auto in frankreich anmelden (zulassung)

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Konformitätserklärung / Certificat of Conformity (CoC)

Dieses Dokument wird für die Contrôle Technique und die Zulassung bei der Präfektur benötigt und sollte daher als erstes beschafft werden. Der einfachste und kostengünstigste Weg geht über den Hersteller des Fahrzeugs. Wie das beim betreffenden Hersteller funktioniert, kann einem der „Service des homologations“ der französischen Niederlassung sagen. Bei Volkswagen geht das z.B. kostenlos und online.

Manche Anbieter der Contrôle Technique verlangen ein CoC auf Französisch, wozu sie aber nicht berechtigt sind, da die Nummerierung einzelnen Datenfelder auf dem CoC international normiert ist.

Contrôle Technique

Wenn das Fahrzeug älter als vier Jahre ist, muss eine technische Prüfung bei einer dafür zugelassenen Stelle durchgeführt werden. Wenn Mängel festgestellt werden (défauts soumis à contre-visite), kann das Fahrzeug trotzdem angemeldet werden. Die Beseitigung der Mängel muss innerhalb von zwei Monaten durch eine Nachuntersuchung überprüft werden. Man bekommt eine Vignette, die an der Windschutzscheibe angebracht werden muss.

Kosten: knapp. 70 Euro.

Versicherung

Bei der Zulassung wird, anders als in Deutschland, kein Versicherungsnachweis verlangt. Es kann jedoch sein, dass für die Ausstellung des Quitus Fiscal, ein solcher verlangt wird. Spätestens, wenn das Fahrzeug mit französischem Kennzeichen betrieben wird, muss jedoch eine Haftpflichtversicherung „Tiers (Haftpflicht)“ oder „Tous risques (Haftpflicht + Vollkasko)“ bestehen.

Die deutsche Versicherung erstellt auf Wunsch eine Bescheinigung auf Deutsch und Englisch über die unfallfreien Jahre in der Haftplicht- und Kaskoversicherung. Aufgrund dieser Bescheinigung wird man von der französische Versicherung in eine entsprechende Bonusklasse eingestuft. Der Nachweis der Versicherung erfolgt über eine provisorische grüne Versicherungskarte, ausgestellt auf das deutsche Kennzeichen.

Quitus Fiscal

Mit diesem Dokument weist man gegenüber der Zulassungsstelle nach, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß importiert wurde, also ggf. anfallende Steuern und Abgaben bezahlt wurden. Man erhält den Quitus Fiscal kostenlos beim zuständigen Centre des Finances. Dazu müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden: Kfz-Schein, Personalausweis/Pass, Wohnungsnachweis (Strom-, Gas, Telefon, DSL-Rechnung, nicht älter als 6 Monate), Versicherungsnachweis der französischen Versicherung.

Zulassung / »Carte Grise«

Der Antrag auf Ausstellung einer Carte Grise muss grundsätzlich persönlich bei der Präfektur des Departements gestellt werden, in dem man seinen Wohnsitz hat, bzw. bei der Préfecture de Police bei Wohnsitz in Paris. Es besteht zwar die Möglichkeit, den Antrag schriftlich zu stellen, allerdings sind die Bedingungen dafür von Departement zu Departement unterschiedlich. Für den Antrag werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Formular Cerfa n°13754*02 (Kann unter service-public.fr heruntergeladen werden, ist aber auch vor Ort verfügbar),
  • deutscher Kfz-Schein und Kfz-Brief,
  • Personalausweis/Pass, Wohnungsnachweis (Strom-, Gas, Telefon, DSL-Rechnung, nicht älter als 6 Monate),
  • Procès Verbal der Contrôle technique,
  • Konformitätserklärung,
  • Quitus Fiscal.

Bei der Abgabe des Antrags werden die deutschen Fahrzeugpapiere einbehalten. Deshalb benötigt man für die spätere Abmeldung in Deutschland eine Bescheinigung (Certificat) der französischen Zulassungsstelle, in welcher die Zulassung unter Angabe des deutschen Kennzeichens bescheinigt wird. Die deutsche Zulassungsstelle verlangt normalerweise eine Bescheinigung in deutscher Sprache, aber von den französischen Behörden bekommt man das in der Regel nicht nicht. Die deutschen Zualssungstellen sind aber meist kulant und akzeptieren das Dokument auf Französisch.

Nachdem man die Gebühren bezahlt hat (bar, Scheck, Bankkarte), erhält man ein Certificat Provisoire d'Immatriculation mit dem neuen Kennzeichen. Die Gebühren hängen von der Steuerklasse ab und betragen für einen Mittelklassewagen ca. 160 Euro. Die Steuerklassen sind nach Chevaux Fiscaux (Steuer-PS) eingeteilt.

Das endgültige Certificat d'Immatriculation (auch Carte Grise genannt) erhält man nach einigen Tagen mit der Post per Einschreiben.

Versicherungsmarke

Mit dem Certificat Provisoire d'Immatriculation erhält man bei der Versicherung die endgültige Versicherungskarte und eine Versicherungsmarke, die an der Windschutzscheibe angebracht werden muss.

Nummernschilder

Die Schilder bekommt man im bei einer Werkstatt oder einer der großen Zubehör- und Reparaturketten, wie Norauto oder Feu Vert. Bei letzteren kosten die Schilder inklusive Montage knapp 50 Euro.

Abmeldung in Deutschland

Mit den den deutschen Kennzeichen und der Zulassungsbescheinigung geht man zur Kfz-Zulassungsstelle und meldet sein Fahrzeug ab. Die bisherige Versicherung wird von der Zulassungsstelle informiert.

Offizielle Information: http://vosdroits.service-public.fr/F19222.xhtml

Du besorgst Dir als Erstes die "Déclaration de conformité" für Dein Auto. Entweder, Du hast sie schon mit dem Erwerb erhalten oder Du musst sie nachbestellen (kostet 100 - 150 Euro ca.). Dann fährst Du mit Deinem Auto nach Frankreich und gehst zuerst zu einer Versicherung (ich empfehle Dir AXA (Versicherung tous risques nur bei neueren Autos, sonst Minimalversicherung, tous risques = Kasko, gezahlt wird nach Argus = französische Schwake)), danach zur Police Municipale (außer, es gibt in Deinem Ort eine Préfecture oder Sous-Préfecture, dann gehst Du dort direkt hin).Mit Deinem Fahrzeugbrief, der Versicherungsbestätigung, der "Déclaration de conformité" und Deiner Adressbestätigung (kann eine Stromrechnung oder sonst etwas sein) meldest Du Dein Fahrzeug um. Danach meldest Du das Fahrzeug in Deutschland ab. Das musst Du nicht in Deutschland tun, dass macht auch jedes Konsulat (und auch Honorarkonsuln) in Frankreich (googlen). Bei der Versicherung nicht Deinen Schadensfreiheitsrabatt aus Deutschland vergessen. Kann in Deutsch sein. Wenn Du den Schlüssel gut erklärst, nehmen sie den auch ab. Und noch ein Wort zur "Déclaration de conformité": Bei älteren Autos bekommst Du oft nur eine "Déclaration de conformité partielle". Dann musst Du in Frankreich noch zur "DRIRE". Irgendwann in dem Verfahren musst Du natürlich auch zum französischen TÜV = CT, Contrôle technique. Vertu Dich nicht: Die Zeiten, in denen Autos im französischen TÜV durchgewunken wurden, sind vorbei. Lediglich die ASU für Diesel ist mehr als lächerlich.

Viel Spass! Beim ersten Mal fand ich es sehr stressig, danach gehts flotter als gedacht.

danke

Dann sprichst du doch sicher Französisch und kannst dich auf den Websites der französischen Behörden erkunden.

Hallo ,

als erstes musst du zur Zulassungstelle in Deutschlan ( in deiner Stadt) gehen . Sage dann dort was du willst und dann werden die dir den rest erklären .

Die Franzosen haben doch sicher auch Zulassungsstellen und Verkehrsämter.

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