Austrittgrund wenn man vor der Kündigungsfrist kündigt?

3 Antworten

ich wurde zum 01.04.18 gekündigt 

Auch wenn das erbsenzählerisch klingt, aber das ist nicht korrekt. Üblicherweise kündigt man Arbeitsverträge zum 15. oder zum Monatsletzten - in deinem Fall also zum 31.03.

Ich werde dann zum 15.03.18 kündigen

Gilt bei dir die gesetzliche Kündigungsfrist? Dann muss deine schriftliche Kündigung noch heute (!) bei deinem AG eingehen. Morgen wäre das schon zu spät, dann kannst du nur noch mit Aufhebungsvertrag vorzeitig raus.

Wäre es angemessen wenn man dann im Arbeitszeugnis den Austrittgrund so "Herr Muster verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch" fromulieren würde?

Da das Zeugnis wahrheitsgemäß sein muss, wäre das m. E. in Ordnung.

Vielleicht ist deine Überlegung, selber nun vorzeitig zu kündigen etwas vorschnell, sofern das überhaupt noch von der Kündigungsfrist her möglich war/ ist.

Eigentlich passt es doch sehr gut, wenn dein derzeitiges Arbeitsverhälnis zum 31.03.2018 offiziell endet und dein neues am 01.04.2018 beginnt. Dann ist der Übergang nahtlos und du bist nicht einen einzigen Tag arbeitslos und musst dich nicht selber für die zwei Wochen um Krankenversicherung etc. kümmern.

"Der Chef hat auch damit kein Problem wenn ich vor der Kündigungsfrist aussteigen würde".

--> das ist doch schon mal gut und kann man sicherlich anders regeln, indem man da noch Urlaubstage abfeiert oder vom Dienst/ Arbeit befreit wird. Dann hättest du kein Problem mit dem Umzug.

Wenn deine größte Sorge ist, was als Kündigungsgrund ins Arbeitszeugnis kommt, so ist das was Anderes. 1. muss der nicht zwingend ins Zeugnis und für den Job ab 1.4.2018 vermutlich unerheblich. Außerdem kann ein AG auch anders im Zeugnis ausdrücken, dass er froh ist dich los zu sein...egal was als kündigungsgrund steht

und musst dich nicht selber für die zwei Wochen um Krankenversicherung etc. kümmern

Muss er auch so nicht -> § 19 Abs. 2 SGB V

Außerdem kann ein AG auch anders im Zeugnis ausdrücken, dass er froh ist dich los zu sein...egal was als kündigungsgrund steht

So ist es!

@DarthMario72

Ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt: dass man in der Zeit weiterhin in der Krankenkasse verbleibt, ist richtig. Nur meldet der Noch AG zum Ende des Arbeitsverhältnisses ab, der neue AG zum ersten Tag des Arbeitsverhältnisses an...das meinte ich und mit etc. RV/ AV....

Nein - denn Du wurdest ja definitiv gekündigt.

Ergo wird dieser von Dir gewünschte Satz nicht im Zeugnis erscheinen.

Und eine Kündigung Deinerseits ist u.U. zum 15.3. gar nicht möglich ( wenn z.B. Dein Vertrag länger als 2 Jahre bestanden hat ) - was bedeuten würde, dass ein Aufhebungsvertrag in Betracht kommt.

( wenn z.B. Dein Vertrag länger als 2 Jahre bestanden hat )

Die verlängerten Kündigungsfristen nach § 622 Abs. 2 BGB gelten für die Kündigung durch den AG! Dass diese Fristen für den AN gelten, müsste ausdrücklich so arbeits- oder tarifvertraglich vereinbart sein.

Bitte um Meinungen meines Arbeitszeugnisses?

Hallo :)

Ich habe heute mein Arbeitszeugnis bekommen und möchte nach Meinungen fragen. (Ob gut oder eher schlecht?) Kenne mich mit der "Zeugnissprache" leider nicht aus. 

Vielen Dank schon mal im voraus! 

LG

Arbeitszeugnis

Frau ......., geboren am ..... in ....., war in der Zeit vom ..... bis zum ..... als Ergotherapeutin in unserer Praxis beschäftigt. 

Der Tätigkeitsschwerpunkt unserer Praxis liegt im Bereich der Entwicklungsförderung und Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus behandeln wir Erwachsene mit orthopädischen, neurologischen oder psychischen Erkrankungen.

Frau ...... arbeitete hauptsächlich im Bereich der Pädiatrie und Neurologie. Sie behandelte Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren, die Auffälligkeiten in der Entwicklung aufwiesen, an ADHS, Legasthenie oder Wahrnehmungsstörungen litten. Im Bereich der Neurologie behandelte sie vor allem Patienten mit Multiple Sklerose, Schlaganfälle oder Morbus Parkinson. Ihr Aufgabenbereich umfasste:

- Anamneseerhebung

- Durchführung und Interpretation der Befunderhebung

- Planung und Durchführung von Behandlungen

- Beratung verschiedenster Eigenübungsprogramme 

Frau .....verfügt über ein hervorragendes Fachwissen und setzte dieses jederzeit erfolgreich in ihrer Arbeit ein. Besonders hervorzuheben ist ihre gute Patientenbeobachtung, die es ihr immer ermöglichte, der Situation angemessen, umsichtig und fürsorglich zu handeln. Dank ihres ausgeprägten Einfühlungsvermögens gelang es ihr, den richtigen Zugang zu den Patienten zu finden, wobei sie jedoch stets ein angemessenes Verhältnis von Nähe und Distanz wahrte. Sie ging alle die ihr übertragenen Aufgaben tatkräftig an und handelte selbständig. Frau ....... ist sehr weiterbildungsmotiviert und hat sich in eigener Initiative neben ihrem Beruf mit großem Engagement und gutem Ergebnis fortgebildet. Ihre dort gewonnenen Erkenntnisse setzte sie effektiv in ihrer beruflichen Praxis ein. Ihre Aufgaben erfüllte Frau ...... stets zu unserer Zufriedenheit. 

Frau ....... überzeugte sowohl fachlich als auch persönlich. Ihr Verhalten gegenüber Patienten war vorbildlich. 

Frau ...... verlässt unsere Praxis auf eigenen Wunsch, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Wir wünschen Frau .... auf ihrem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute. 

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