Auslandsüberweisung: Wann wechselt die Bank mein Geld?

3 Antworten

M.W. gilt der Umrechnunskurs zum Zeitpunkt der Wertstellung auf dem Auslandskonto. Insofern wäre es - gerade bei Währungen, die einem erheblichen Kursrisiko unterliegen - evtl. besser, dort ein Euro-Fremdwährungskonto zusätzlich zu eröffnen, die Euro-Transfers auf das Fremdwährungskonto vorzunehmen und dann auf das andere (Forint-) Konto bei derselben Bank umzubuchen (das geht bankintern i.d.R. unverzüglich). Inwieweit die Bank das anbietet und zusätzlich mit Gebühren belastet, wäre aber zu prüfen.

Das entscheidet in deinem Fall die Devisenabteilung der Sparkasse. Die kannst du anrufen und deren genaue Politik erfahren. Geht nicht anders, kann jede Bank in gewissen Rahmen selbst entscheiden. Ich kenne das Problem. Das Hauptproblem ist allerdings bei meiner Bank, dass die nicht den wirklichen Devisenkurs nehmen, sondern jeweils noch so ca. 1-5% (!) an Gebühren draufmachen. Das sind bei 1000€ allein dafür 50€ Verlust. Schau auch da mal drauf, ob der Wechselkurs der gleiche ist, wenn du Forint in Euro oder Euro in Forint wechselst. Sollte da ein Unterschied bestehen, sind das die Bankgebühren, die so schön versteckt sind.

Also ich habe Erfahrungen mit kleineren Beträgen und sehe an den Auszügen meiner Sparkasse, dass immer nur exakt der Betrag abgebucht/überwiesen wird, den ich auch überweisen möchte. Von daher gehe ich stark davon aus, dass das Wechseln selbst die ungarische Bank vornimmt. Dort werden auch für das Wechseln Gebühren erhoben, diese bewegen sich jedoch irgendwo bei 0,004 Prozent, innerhalb der EU ist nämlich der Geldtransfer mit IBAN eigentlich kostenfrei (habe ich mir sagen lassen).

@DerKaterkatz

Haste auch wieder recht... was ich schrieb, stimmt nur bei Bareinzahlung von Fremdwährung...

Die Umrechnung erfolgt meines Wissens an dem Tag, an welchem die Überweisung bei der überweisenden Bank gebucht wird - aber Du solltest sicherheitshalber einmal den Sachbearbeiter bei der Sparkasse fragen.

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