Ausgaben bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung als Kleinunternehmer angeben?

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Hallo, zu 1. Das Finanzamt interessiert sich bzgl. Einkommenssteuer nur für den Gewinn! Und dieser ergibt sich aus Umsatz (Einnahmen) ./. Ausgaben. Bei der Umsatzsteuer ist das anders. Hier wird geprüft, ob du tatsächlich ein Kleinunternehmer bist. Und das geht leider nur aus dem Umsatz hervor. zu 2. Du gibst den Zeitraum deiner Selbständigkeit ja konkret an. Also ab September EÜR + sämtliche andere Formulare für dein Gewerbe. zu 3. Nein. Die Rechnungen sind ja bereits bei der Einkommensteuererklärung als Anlage beigefügt. So sollte es jedenfalls sein.

Alles Gute.

Hallo, das meiste steht schon in den Antworten unten: Gewinnermittlung erfolgt in Form von einer Auftstellung von Einnahmen -Ausgaben= Gewinn oder Verlust. Wenn die Ausgaben ständig höher als die Einnahmen sind geht der Staat eventuell davon aus das es sich mehr um ein Hobby als um ein Gewerbe handelt und wird dies anmahnen und wenn es sich dann nicht ändert die Einnahmen-Überschußrechnung in dieser Form nicht mehr akzeptieren,

Du MUSST deine Ausgben nicht unbedingt angeben. Wäre aber ungünstig für dich, da dann dein Umsatz als Gewinn gewertet wird und du viel mehr Steuern zahlen musst.

DAs Gründungsdatum kommt auf die Steuererklärung. Die Vorraussetzungen für die Kleinunternehmerregel gelten anteilig.

Die Rechnungen (Eingang und Ausgang) musst du 10 Jahre lang korrekt aufbewahren. Vorzeigen brauchst du sie nur bei einer Steuerprüfung.

Hallo,

bei der EÜR stellst du deine Einnahmen ja deinem tatsächlichem Gewinn gegenüber. Will heißen, wenn du eine Rechnung über 1000 Euro geschrieben hast, aber in dem Monat einen PC, einen Drucker usw. angeschafft hast, hast du vielleicht nur noch einen Überschuss von 100 Euro.

Das Finanzamt interessiert sich dann dafür, wenn du Umsatzsteuervorabzüge geltend machen willst. Dann nimmst du hier einfach mit auf, was du an Ausgaben hattest.

Außerdem musst du dich für eine Form der Gewinnermittlung entscheiden: EÜR oder Bilanz. Und da die EÜR eindeutig am einfachsten ist (eine Excel-Tabelle genügt!), ist sie sehr benutzerfreundlich. Hast du in den Jahren, in denen du noch Kleinunternehmer warst z.B. nie Ausgaben gehabt, findet es das FA dann schon etwas komisch, wenn du in Jahr X (wenn du mehr als 17.500 Euro jährlich hast) anfängst, Benzin, Anschaffungen usw. abzusetzen.

Du kannst dazu auch nochmal hier schauen: http://www.recht-finanzen.de/contents/steuern/einkunftsermittlung-beim-freiberufler

Mfg, B.

du bist ja lustig. In erster Linie interessiert das Finanzamt dein Gewinn, denn den musst du versteuern und dadurch hat das FA Einnahmen.

Und da sich der Gewinn aus Einnahme/Umsatz - Ausgaben zusammensetzt musst du alles angeben.

Rechnungen kannst du beifügen, musst du nicht. Allerdings musst du die Ausgaben belegen.

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