Ausgabeaufschlag?

3 Antworten

Nein die reden nicht um den heißen Brei, die wollen nur maximale Verschönerung für ihre angebotenen Geschäfte ohne dabei was verbotenes zu tun. Ist wie in der Waschmittelwerbung: Keiner wäsch reiner - ist einfach nur eine Aussage ohne irgendwelche Relevanz weil es nur die Ansicht des Werbenden ist.

Anbei: Bei ETFs hast Du keinen Ausgabeaufschlag und die laufen dazu noch oft besser

Stimmt, etwas verbotenes machen sie nicht.

Ich bin soweiso ETF-Fan, weil die Fonsdmanager oftmals keine ausreichend gute Leistung abliefern und Performance-Fee auch bei Verlusten fällig wird, wenn man bei Verlusten besser da steht, als der Vergleichsindex.

@Jungleerika

Performance-Fee ist auch so eine Verschönerung / Verschleierung der Tatsachen. Da diesen englischen Ausdruck in Deutschland die Wenigsten voll und die Meisten nur rudimentär verstehen wir ein schnell überlesen. Wenn da was von Gebühren stehen würde sähe die Sache schon anders aus. Dazu kommt der ersten Eindruck für Kaumversteher . "Fee" ist ein im Deutschen positiv besetztes Wort : Gute Fee usw. So wird mit den unaufmerksamen Leuten gespielt !

Warum ist ein Aufgabeaufschlag immer ein Ausgabeabzug? (also Disagio).

Hier ist ein (Gebühren-)Agio gemeint und keinesfalls ein Disagio!

Solange Sie die "Gewinnwarnung" nicht als Komplettverarsche verstehen, sind Sie noch gedanklich bei den Wortpervertien im grünen Bereich!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Agio ja, ausgehend bei der Variante a) Nettomethode.
Da ich als Kunde aber den Wunsch habe 1.000,-€ anzulegen und nicht 952,38€ bleibt es dabei, daß es aus meiner Sicht ein Abzug ist.
Im Grunde genommen muß ich bei der Variante den Wunsch äußern, 1.050,- € anzulegen, um dann tatsächlich 1.000,-€ als Anlage plaziert zu bekommen.

@Jungleerika

Die € 50 wären dann das berühmte Agio, an dem die Bank verdient.

Na jetzt sei mal nicht so pingelig. Ein Aufschlag macht ein Produkt teurer.

Was bitte ist daran verwirrend? Und dass Du dann bei 1000 Euro keine 1000 Euro "Ware" bedkommst, ist ja wohl auch klar.

Richtig, ich wäre ja sowieso beireit einem Aufschlag bereit, dann 1.050,-€ zu zahlen.

Aber ich halte es für einen Kunstgriff, für die Aufschlagsberechnung erst mal den Gruzndwert zu reduzieren, um dann darauf den Aufschlag zu platzieren, um hinterher wieder bei 1.000,-€ anzukommen.

Da ich mir des Problems bewußt bin, weis ich auch, genau, wie von Dir angemerkt, daß ich dann keien anteile für 1.000,-€, sondern weniger erhalte.

Ich bezweifel, daß der Durschnittsbürger dies durchschaut.

Tipp für die stillen Mitleser:

Abgesehen davon, um Aufschläge zu umgehen, kenn man natürlich direkt über die Börse (Zweitmarkt) kaufen, oder Aktionen (oft zeitlich begrenzt) nutzen, wo es den Aufschlag nicht gibt (z.B.: Discount-Broker).

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