Ausbildung Versicherungskaufmann oder direkt Makler?

5 Antworten

Hallo,

ich habe in der Ausschließlichkeit von 200-2005 bei der Volksfürsorge 3 Auszubildende für den Anteil des Versicherungsaussendienstes und Geschäftstelle erfolgreich ausgebildet. In der der zeit von 2000-2007 habe ich 11 Quereinsteiger erfolgreich zum Versicherungsfachmann mit Prüfung ausgebildet, 2 habe ich nicht zur Prüfung geführt, da es nicht Ihr Job war.

Ich empfehle dir, wenn du die Chance in einem Versicherungsunternehmen ausgebildet zu bekommen, diese dort zu machen. Dort wird mehr Personal und Lernhilfsmittel vorgehalten. Die Arbeit beim Makler wird dann nach der Ausbildung interessanter, du musst noch mehr Tarife lernen und unterscheiden können,und hast ein viel besseres Produktumfeld, da du dich jeder Gesellschaft bedienen kannst. 

Viel Erfolg bei der Entscheidung.

Dickie59

Makler ist eine Berufsbezeichnung aber kein anerkannter Beruf. 

Makler kann sich im Prinzip jeder nennen, der den 34 d Schein besitzt.

Wenn du in der Assekuranz langfristig arbeiten willst, solltest du erst einmal eine solide Ausbildung machen.

Ich mache im Moment selbst noch die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherung und Finanz in Fachrichtung Versicherung (lange Bezeichnung).  Anfang Mai dann die Abschlussprüfungen. Ich kann dir nur von der Ausbildung bei einem Makler abraten, da man bei der Ausbildung bei einer Versicherung deutlich mehr lernt. Man lernt das praktische hautnah. Bei einer Versicherungsgesellschaft lernt man die Abläufe und die Hintergründe von der Bestandsanalyse bis hin zur tatsächlichen Police (und auch darüber hinaus). Bei einem Makler lernst du das nicht.

Viele aus meine Klasse machen die Ausbildung bei einem Makler und sind nicht zufrieden. Abgesehen von oben genannten Infos verdient man bei einer Versicherung i.d.R. deutlich mehr.

Dem widerspreche ich !

Generell ist es entscheidend, wie engagiert der Ausbilder ist.
Leider findet man mehr schlechte als gute Ausbilder. Insbesondere in derVersicherungsbranche.

Schaut man sich jedoch die Zukunftsperspektive an, dann kommt man an dem Makler nicht vorbei.

Ganz nebenbei..
Weshalb soll der Fragesteller sich für ein „Geschäftsplanverkäufer“ entscheiden, wenn er die Chance bekommt, Kunden fair beraten zu können?

Und das mit dem Einkommen ist Quatsch ;-) 


Kann leider nur aus meiner Sicht (Versicherung) sprechen und eben der "Geschichten" von Schulkameraden. Was das Gehalt angeht hab ich mich nur auf das Ausbildungsgehalt bezogen.

@C0PEiT

Wenn ich dir einen Tipp geben darf…

Versuche nach deine Ausbildung, Fuß bei einem Makler zu
fassen. Ansonsten wirst Du langfristig keine Chancen haben.

Aber schlimmer noch... 

Die Ausschließlichkeit, und dabei ist es egal ob Allianz, Axa, Zurich oder Co. wird dir stets  und  jedes Jahr einen Geschäftsplan vorlegen der zu erfüllen ist ….

Dadurch wirst Du immer gezwungen sein, die Interessen des Versicherungsunternehmen, vor die deiner Kunden zu stellen.

Als Makler hast du dieses Problem nicht und kannst gezielt auf die Wünsche deiner Kunden eingehen.

@MoechteAWissen

 Dadurch wirst Du immer gezwungen sein, die Interessen des Versicherungsunternehmen, vor die deiner Kunden zu stellen.

Sorry - aber dies ist völliger Unsinn.

Ein Versicherungsagent ist verpflichtet gemäß dem VVG seinen Kunden richtig zu beraten und haftet bei Falschberatung, genauso wie ein Versicherungsmakler.

Also stehen die Interessen des Kunden an 1. Stelle.

Der Geschäftsplan besagt nur, dass man, wenn man diesen erreicht einen zusätzlichen Bonus bekommt.

Makler erhalten auch, wenn sie bei einem Versicherer entsprechende Anzahl von Verträgen abschließen, einen Zusatz-Bonus. 

Außerdem müsste man bei einem Versicherungsmakler dann vergleichbar die Aussage treffen, dass sie auf die Höhe der Provision schauen und dann erst nach dem Interesse des Kunden!

@Apolon

Lieber Kollege der Ausschließlichkeit, 

deine Aussage ist nicht richtig. Ich erhalte in beiden Firmen keinen Bonus für eine bestimmte Vertragsanzahl oder Beitragssumme.  Wenn ich bewußt ein höher verprovisioniertes Produkt anbiete, dann muss die Leistung auch stimmen, ansonsten würde ich bei einer Klage des Kunden schlechte Karten haben...

LG

Dickie59

Was spricht dagegen bei dem Makler die
Ausbildung zu machen ?

Damit wärst du gleich im richtigen Team .

Soll natürlich Akademie heißen

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