Aus welchen Kosten besteht die Warmmiete?

5 Antworten

Sind die Heizkosten (immer) in der Warmmiete enthalten?

Nein, nicht immer. Dahingehend ist der Begriff Warmmiete irreführend.

Ist eine Wohnung beispielsweise mit Gasthermen oder Nachtspeicheröfen ausgestattet, dann hat der Mieter hier zusätzlich Versorgungsverträge abzuschließen.

Ansonsten ist über die Betriebskostenverordnung geregelt, welche Betriebskostenarten der Mieter tragen kann. Im § 2 BetrKVO findest Du die Aufzählung.

Grundsätzlich gibt hier aber das Exposé Antwort, welche Kosten in der Warmmiete inbegriffen sind.

Wenn nicht, mit wie viel Heizkosten muss man rechnen und draufpacken auf die Miete?

Das ist schwer zu sagen, da dies in erster Linie an der Versorgungsart liegt. Eine Beheizung ist mit Fernwärme, Gas, Öl oder auch Strom möglich. Die Kosten sind hier unterschiedlich. Pauschal würde ich pro m² Wohnfläche hierfür vielleicht 1,50-2 € pro Monat ansetzen.

und in der Schule hat mir das auch nie jemand gesagt.

Das ist auch nichts was man in der Schule lernen kann.

 Und ehrlich gesagt Dir das hier alles haarklein zu erklären würde den Rahmen sprengen. Da gibt es so viele Möglichkeiten, Vorschriften und natürlich auch Ausnahmen.

Warmmiete ist ein umgangssprachlicher Begriff.

Korrekt muß es Bruttomiete heißen.

Diese setzt sich aus der Kaltmiete und den Betriebskosten zusammen.

In den Betriebskosten können die Kosten für die Wärme (Heizung) und die Warmwasseraufbereitung enthalten sein, müssen es aber nicht.

Zum Beispiel dann wenn die Wohnung über eine eigene Therme verfügt oder Warmwasser mittels Elektroboiler oder Durchlauferhitzer aufbereitet wird.

Dann muß der Mieter diese Kosten neben der Bruttomiete separat an den entsprechenden Versorger zahlen.

Dafür muß man grob gesagt mit 1,00 - 1,50 € pro m²  rechnen.

Das ist auch nichts was man in der Schule lernen kann.

Leider! Dabei wäre es so wichtig, wenn die Schule bei diesem zentralen Thema auf das Leben vorbereiten würde.

Der Begriff Warmmiete umfasst im Allgemeinen die Kaltmiete + alle Betriebskosten, die umgelegt werden und meist in Form einer monatlichen Vorauszahlung in den Mietvertrag aufgenommen werden. In diesem Fall gibt es nach Ablauf einer Abrechnungsperiode (meist Kalenderjahr) noch eine Jahresabrechnung, nach der man entweder nachzahlen muss oder was zurück bekommt.

Wird eine Wohnung nur mit der Angabe "Warmmiete" vermietet, sind mit Zahlung dieser Warmmiete auch alle Betriebskosten incl. Heizung abgegolten.

Endlich mal jemand, der sich vorher informiert und nicht erst dann, wenn das Kind längst in den Brunnen gefallen ist. Das freut mich ehrlich. Du kannst Dich über das Mietrecht laufend informieren, indem Du Dich z. B. für die Newsletter von einschlägigen Verbänden oder Web-Portalen anmeldest. Genauso hier.

Zu nennen wären Mieterbund, Immoscout24, "meine immobilie" und da findet sich bestimmt noch mehr.


Abschließend noch: Wie hoch die Heizkosten jeweils ausfallen, ist sehr sehr unterschiedlich. Pauschal kannn man eigentlich nichts angeben.

zu den umlagefähigen nebenkosten einer wohnung gehören:

heizkosten, steuer, wasser, abwasser, müllabfuhr, gebäudeversicherungen, schornsteinfeger.  diese kosten werden über den vermieter auf die mieter je nach verbrauch umgelegt.

den stromanbieter wählt man als mieter in der regel selber aus.

wieviel nebenkosten man jetzt auf die kaltmiete draufrechnen muss, kann man pauschal nicht sagen da auch die preise unterschiedlich sind. die vermeiter haben da in der regel erfahrungswerte

Ja die Heizkosten sind bei der warm miete mit drin wie Müll und wasser.

Wenn du aber mehr benutzt als angegeben musst du am Ende des Jahres eine Nachzahlung machen. Kannst aber auch Geld zurück bekommen wenn du weniger benutzt !

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