Aufgabenbereich Wechsel ohne meine Zustimmung?

1 Antwort

Grundsätzlich mal ist der Chef im Unternehmen derjenige, der das Sagen hat und nicht der Angestellte.

Da du bei deiner Fragestellung recht vage bleibst, kann eine Antwort auch nur vage sein. So lange die Tätigkeit deinem Vertrag entspricht, solltest du damit kein Problem haben. Entspricht sie nciht deinem Vertrag, stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, trotzdem mitzumachen oder nicht.

Du musst dich dabei mal in die Situation des Chefs versetzen. An der Einen Stelle hat er Leute übrig und an der anderen Stelle fehlen im Leute. Dass er hier ausgleichen will, ist doch vollkommen normal und verständlich.

Nun kannst du dich entscheiden, ob du dem Chef behilflich sein willst, oder ob du mit ihm rumstreiten willst.

Klar schön und gut hat er das sagen das heißt aber noch lange nicht das ich von einer brücke springen muss wenn er es von mir verlangt!

jetzt mal zu deiner Antwort, ich brauche hier niemanden der mich zurecht weißt wenn du nicht in der Lage bist meine frage zu beantworten dann lass es doch einfach 

Vielen dank !

@Minusmenschen88

Nun mach mal langsam!

Ob die neu zugewiesene Arbeit deinem Vertrag entspricht oder nicht, geht aus deiner Fragestellung nicht eindeutig hervor. Wenn ja, kann er es verlangen. Wenn nein, kann er es nicht verlangen, du solltest dir aber die Frage stellen, ob es nicht besser wäre, deinem Chef den Gefallen zu tun. Genau das habe ich geschrieben.

Ein Arbeitsvertrag besteht nunmal aus Geben und Nehmen. Daher wollte ich dir die Augen für den Blickwinkel deines Chefs öffen. Denn wenn du nicht freiwillig mitmachst, könnte er irgendwann mit einer Änderungskündigung oder gar mit der betriebsbedingten Kündigung auf der Matte stehen. Dann hast du auch nicht viel gewonnen.

Das sind doch alles Dinge, die weder du, noch dein Chef wirklich wollen. Du willst einen sicheren Arbeitsplatz und dein Chef will, dass alles seinen Gang geht. Ich meine, es wäre das beste, wenn sich beide Seiten einigen.

Im Übrigen ist es der Karriere im Unternehmen durchaus zuträglich, wenn man dem Chef mal aus der Patsche hilft und eher abträglich, wenn man bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf seine Rechte verweist.

@Interesierter

Vom Grundaatz her hast Du natürlich Recht, @Interessierter - so sehe ich ein funktionierendes, auf gegenseitiges Vertrauen aufgebautes Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch.

Allerdings hat der Fragesteller nicht so ganz unrecht, da der Arbeitgeber bei Vorliegen dieses Sachverhalts nicht den Grundsdatz der Zumutbarkeit außer Acht lassen darf, über den zuweilen sogar vor dem Arbeitsgericht gestritten wird.

Eine Lösung des angesprochenen Problems wird man am ehesten erreichen, wenn beide Vertragsparteien einmal vernünftig und ausführlich darüber sprechen, d.h. nicht "zwischen Tür und Angel"...

Ich wünsche beiden viel Erfolg.  

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