Auf gegenfahrbahn geraten, stehen geblieben und wieder umgedreht ohne Unfall

5 Antworten

Also ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass da jemand was anzeigt. Keiner wurde persönlich gefährdet und viele war bestimmt klar, dass das ein Fahrfehler war. Kann jedem passieren. Mir auch schon und die Autos haben sogar angehalten um mich wenden zu lassen. Wird schon, da erleben viele jeden Tag assigere Verkehrsteilnehmer.

Das fahren auf der Gegenfahrbahn kann man ja als überholen auslegen. Wenn der Streifen sich selbst durchzieht dann ist es nicht erlaubt. Die Polizei muss jedem Hinweis nachgehen und ermitteln ob sich ein Verdacht oder eine konkrete strafbare Handlung vollzogen hat. Oder die Staatsanwaltschaft und die Polizei als Gehilfe derer. Viele kommen ja durch ohne erwischt zu werden da es nicht genug Wachleute gibt....

Kann nix passieren, mir is das auch egal wenn ich da vorbeifahre, Nur ists halt ne vorschrift stehnzubleiben warnbliker zu setzen und die polizei zu rufen^^

Glaubt ihr jemand hatim vorbeifahren bei 50 km h das nummernschild aufgeschrieben?

Nein, das glaube ich nicht. So jemand hätte sicher auch unüberhörbar gehupt ...

Welche Folgen hätte mein Kumpel zu tragen,falls ein anderer Autofahrer ihn bei der polizei angezeigt hätte?

Da es zu keiner Gefährdung kam, käme je nach den örtlichen baulichen Gegebenheiten in Betracht (aus dem Bußgeldkatalog):

BKat.-Nr. 3.2: Gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen durch Nichtbenutzen des rechten Fahrstreifens (außer auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen) und dadurch einen Anderen behindert - 20 Euro

(das wäre allerdings nur dann anwendbar, wenn auch tatsächlich jemand behindert worden ist)
oder

BKat.-Nr. 3.3: Gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen durch Nichtbenutzen der rechten Fahrbahn bei zwei getrennten Fahrbahnen - 25 Euro

Es handelt sich jeweils lediglich um eine geringfügige Verkehrsordnungswidrigkeit, die lediglich mit einem Verwarnungsgeld zu ahnden wäre. Punkte oder gar Fahrverbot kommen nicht in Betracht.

Auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen sieht das allerdings etwas anders aus ...

vielen vielen dank, dann gilt das als vertoß gegen das rechtsfahrgebot weil es innerorts passiert ist? bist du fahrlehrer oder wieso kennst du dich so gut aus?

@thehealthyman

Ja, es handelt sich um einen Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot (§ 2 Abs. 1 bzw. 2 StVO).

Und nein, ich bin kein Fahrlehrer und auch kein Jurist. Ich beschäftige mich aber seit vielen Jahren in meiner Freizeit mit dem Verkehrsrecht und habe dementsprechende einiges an Wissen angehäuft.

Würde die Polizei nicht am selben Abend noch den besitzer des Autos ausfindig machen und fragen bzw überprüfen was los ist?

Letztens stand mein Auto vor einem brennenden Haus und die Polizei hat ganz schnell bei mir daheim angerufen und nach meiner Handynummer gefragt dass ich mein Auto wegfahre, dass die Feuerwehr mehr Platz hat und mein Auto nicht beschädigt wird.

Angenommen jemand hätte es angezeigt, dass da jemand auf der Gegenfahrbahn auf dem Linksabbiegestreifen steht, was hätte man vor Gericht zu erwarten?

Reicht eine Zeugenaussage schon um wegen Falschfahrern verurteilt zu werden?

Habe gelesen zwei punkte in flensburg,200 hundert euro strafe und einen Monat führerscheinentzug bekommt man für fahren in die falsche richtung?

Reicht eine Zeugenaussage schon um wegen Falschfahrern verurteilt zu werden?

Grundsätzlich ja.

Habe gelesen zwei punkte in flensburg,200 hundert euro strafe und einen Monat führerscheinentzug bekommt man für fahren in die falsche richtung?

Das gilt auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen - nicht aber auf "normalen" Straßen.

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