Auf- bzw. Abrunden von Urlaubstagen

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Wenn es um die Entgeltung eines Urlaubsanspruchs wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses geht, wird "minutengenau" abgerechnet, wenn ein Bruchteil weniger als 0,5 Tage beträgt, in Deinem Fall also 20,4.

Bei einem Bruchteil von mindestens 0,5 Tagen muss nach dem Bundesurlaubsgesetz BUrlG § 5 "Teilurlaub" Abs. 2 aufgerundet werden. Insofern ist die Aussage "wird weder ab-noch aufgerundet" von Peter501 nicht korrekt.

Im Übrigen hast Du - da offensichtlich Dein Arbeitsverhältnis schon länger als 6 Monate bestanden hat und in der 2. Jahreshälfte beendet wurde - gegen Deinen früheren Arbeitgeber je nach vertraglicher Regelung (Arbeits- oder Tarifvertrag) entweder Anspruch auf Deinen gesamten Jahresurlaub, zumindest aber auf den gesamten gesetzlichen Mindesturlaub zuzüglich des Zusatzurlaubs (bei Realisierung bestünde dann allerdings gegenüber dem neuen Arbeitgeber nur noch Anspruch, wenn es dort einen längeren Urlaubsanspruch als beim früheren gäbe).

Die tage teilen sich auf Deinen alten Arbeitgeber und auf den neuen auf. Wenn Du bei einem z.B. 15 Tage genommen hast, stehen Dir die restlichen Tage beim neuen AG zu.

Danke Baindl, das ist mir schon klar. Ich wollte halt nur wissen, ob die 20,4 Urlaubstage ab-, bzw. aufgerundet werden - oder ob die monatlichen Tage (2,9) aufgerundet werden.

Bruchteile werden aufgerundet. Also in deinem Fall 21.

Da die Lohnbuchhaltung mit Kommastellen rechnet wird weder ab-noch aufgerundet. Bei Auszahlung bekommst du genau das was dir zusteht.

Danke Peter501, also kann ich auch endgültig mit 20,4 Tagen rechnen?

@carcass

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