Au Pair im Ausland - Probleme mit den Gasteltern (langer Text)

5 Antworten

das wird doch über einen agentur laufen. von daher sprech dort vor, das man dich als angestellten sieht und nicht als familienmitglied und du haushälterin, putzfrau und babysitter bist.

nein, das läuft leider nicht über eine agentur :(...

Wieso bleibst Du noch 3 Monate bei der Familie? Hast Du einen Vertrag mit IHnen? Wenn Du über w&t dahin gekommen bist, kannst Du doch auch wieder gehen? Suche Dir Leute im Internet, die gleiches machen und tausche Dich mit ihnen aus. Und mit der Gastmutter würde ich mal ein Gespräch suchen und Ihr Deine Sicht der Dinge schildern. Suche Dir vorher einen möglichen Alternativ-Job und stelle die Gasteltern vor die Wahl, anderer Umgang mit Dir oder Du bist weg. Ich bin sowieso erstaunt, dass Du so lange auf einer Stelle bist mit w&t. Ist da nicht eine bestimmte Zeit nur an einem Platz möglich?

Hey du,

also ich hatte eig fast das selbe Problem wie du es schilderst....ich habe mir drei Möglichkeiten zu Wahl gestellt: 1. ich versuche mich einfach im Rahmen meiner Möglichkeiten anzupassen und versuche meine persönlichen Wünsche hinten an zu stellen und mache das halbe Jahr zu meiner persönlichen "challenge" und versuche daran zu reifen. 2. Ich spreche alles in einem Gespräch an, bin ehrlich und versuche somit Dinge für erträglicher zu machen 3. Ich suche mir eine andere Familie

Anfangs dachte ich, ich nehme den 2.Weg , jedoch.. ...habe mich für den dritten Weg entscheiden als ich nach 3 Wochen merkte, dass Dinge wie Arbeitszeiten usw schwierig zu ändern sind für die Familie und wir somit, auch wenn sie mir in einigen Dingen evtl entgegen kommen würden, nicht zueinander passen. Bei mir waren es auch viele zwischenmenschliche SItuationen, die es mir erschwert haben dort zu bleiben. Z.B. War ich die einzigste die den Abwasch abends nach dem Abendessen für die gesamte Familie gemacht hat und meine Gastmama stand einmal die ganze zeit daneben und hat sich mit mir unterhalten ohne einfach mit anzupacken!!! Als ich fertig war habe ich ein - für mich - pseudomäßiges "Oh sorry, dass ich dir jetzt nicht geholfen habe" bekommen. Solche Dinge finde ich unmöglich! Außerdem finde ich, sind wir AuPairs nicht da, um Gewohnheiten der Eltern (am Wochenende faul sein) zu ändern und sollten uns da gar nicht erst drum bemühen. Das wäre sinnlos und bringt nur Ärger ein. Meine Entscheidung habe ich auch gefällt, weil ich finde es ist auch UNSERE Australienzeit und wir sind nicht NUR für dir Familie da! Ich habe in dieser Familie 150$ bekommen jeden Tag 13.5 Stunden gearbeitet, hatte somit eine 65 Stunden-Woche, nie am Wochenende frei, sondern immer Mi/Do. Man darf sich einfach nicht zu Sklaven machen lassen. Ich hatte in meinem Abschlussgespräch auch gesagt, ich habe das Gefühl ich bin eine Haushälterin, die an zweiter Stelle, wenn Zeit ist sich mit den Kindern beschäftigt und nicht ein AuPair, das, wenn zeit ist, nebenbei noch die ein oder andere Tätigkeit im Haushalt übernimmt!

Du kannst sicher auch kurzfristig eine neue Familie finden! Bei mir sind nur 6 Tage vergangen zwischen meiner Anzeige in der Gruppe "Au Pairs in Australia" und dem ersten Arbeitstag in der neuen Familie! (Wenn du willst kann ich dich in dieser Gruppe hinzufügen? Da suchen viele Familien auch kurzfristig AuPairs!

Denkt also auch an euch und nicht nur an die Familien! Wir sind keine Sklaven und machen auch nur einen "job"!

Gewöhnlich gibt es eine Kontaktperson, die dich dahin vermittelt hat, Sie wäre dein erster Ansprechpartner. So, wie du schreibst, bist du gerade dort im Haus die einzige Erwachsene. Also nutze deinen Grips. Stell dir vor, die Mammi ist dein drittes Kind. Lass sie mitspielen... Und behalte die Übersicht. Aber im Ernst: Sprich mit deiner Vermittlerin. Schildere die Situation, vermeide Schuldzuweisungen und mach darauf aufmerksam, dass du keine 24-Stunden-Nanny und auch nicht die Putzfrau sein kannst. Hast du vor Ort Kontakt mit anderen Au-Pairs in der Gegend? Tausche dich mit ihnen aus.

nein, da ich als backpackerin auf den job gekommen bin, habe ich keinen ansprechpartner...:/

@Kruemelkekse

Wenn du backpackerin bist, hilft im Ernstfall nur weiterziehen. Aber das willst du ja nicht oder noch nicht. Finde heraus, was die Kinder gerne mal mit ihrer Mami unternehmen würden (nichts Monumentales), sondern eine 1-2 Stunden-Aktion und dann ladet Mammi ein. Den Umgangston zwischen den Eltern kannst du soweit vernachlässigen, da Pappi nur alle zwei Wochen aufkreuzt. Finde dann Rückzugsmöglichkeiten, geh mit den Kindern spazieren. Wenn du etwas wirklich mit Mammi auszufechten hast, sprich in der Ich-Form. Ich habe das und das beobachtet, ich habe das Gefühl, dass wir das und das so und so besser machen können. Ich finde schlimm, dass wir so miteinander kommunizieren.

Du bist ja sicher mit einer Organisation da? Wo ist dein Ansprechpartner? Normalerweise hat man da welche auf zwei Ebenen, lokaler und regionaler. Du bist da, um dich um die Kinder zu kümmern, die zu bekochen und ihre Wäsche zu waschen. Das macht ein AuPair. Alles andere ist ausnahmsweise mal ne nette Geste, aber nicht in deinem Arbeitsvertag. Dass du aufschreiben sollst, was du machst, finde ich aber halb so wild.

nein, das läuft nicht übe eine agentur :( naja, ich finde kommunikation wichtiger, als einen dahin geschriebenen zettel. die gastmutter könnte mich ja auch einfach fragen, was ich gemacht habe...

@Kruemelkekse

Wie ich bereits sagte, die Gastmutter ist nicht erwachsen und wenn es nicht über eine Agentur läuft, suche Kontakt zu anderen Au-Pairs übers Internet. Was sagen deine eigenen Eltern?

@HexeClaudia

Natürlich beschützen und unterstützen mich meine Eltern, da ich ihr Kind bin. Auch kennen sie nur meine Sicht der Dinge. Ich bin nun noch drei Monate bei den Gasteltern und sie wollen mich unterstützen, diese Zeit noch zu überstehen, da ich danach eine wundervolle Rundreise geplant habe. Die Situation ist nur mittlerweile untragbar geworden.

@Kruemelkekse

Wie schon geschrieben, die zwei wichtigsten Probleme raussuchen und in der Ich-Form kommunizieren. Man kann auch manches in eine Frage verpacken, z. B. "Warum machen wir das so und so?" "Was spricht eigentlich dagegen, dass....!" Im allerschlimmsten Fall, organisiere dich so, dass du Mammi nicht oft und lange zu Gesicht bekommst. Schreib alles auf. Wenn sie sich beschwert, der Zettel war ihre Idee...

Au Pair Aufenthalt in London abbrechen - Ja oder Nein?

Heyho, Erstmal was zu mir: Ich bin 18 Jahre alt, komme aus Schleswig Holstein und lebe nun seit knapp 2 Wochen als Au Pair in Süd-West London. Meine Gasteltern sind sehr nett, immer besorgt um mein Wohlergehen und die Kinder (3 & 4) sind süß, (meistens) lieb aber ab und zu recht schwierig. Ich habe mein eigenes Zimmer, Internet und am WE frei.

Nur nagen viele Dinge an mir und bringen mich zum verzweifeln: Es ging schon bei der Familiensuche los: Ich habe vielen geschrieben und oftmals keine Antwort bekommen; vllt 1 oder 2 Mal - mit denen hab ich dann geskypet und es kamen jeweils immer Absagen. Ich hab fast 3 Monat gebraucht, eine Familie zu finden - Und dann auch nur aus Zufall: Ich hatte eine letzte Famile auf der Liste, die ich nur aus Verzweiflung anschreiben wollte. Sie haben sich dann wiederrum bei mir gemeldet. Geblendet vor Erleichterung habe ich einem Telefongespräch zugestimmt und ein paar Tage später haben wir (Gastmutter und ich) telefoniert und und recht gut verstanden und sie haben zugesagt. Datum abgesprochen, Flug gebucht und ab gehts.

Die ersten Tage war alles ok. Habe mich oft mit einem Freund aus DE getroffen, der hier auch für ne längere Zeit gewohnt hat und die Stadt erkundet - er fliegt aber bald heim. Ich habe mit meinen Gasteltern alles nähere besprochen; wie der Tagesablauf wird wenn die Schule losgeht, worauf ich achten soll etc pp. Soweit so gut.

Schon von Anfang an nagen Zweifel an mir - füge hier kurz an, dass ich mit einer solzialen Angststörung kämpfen muss - ob ich das denn schaffe und bereit dafür bin. Ich stehe andauernd unter Druck und emotionalen Stress und habe kein Ventil dafür. Das geht mittlerweile soweit, dass ich trotz Hunger nichts runterbekomm und keine Motivation mehr hab, das Haus zu verlassen. Die Zeit, die ich mit den Kindern verbringe, macht mir keinen Spaß (was echt seltsam ist, weil ich es liebe, mit Kindern "zu arbeiten", 1 Jahr Praktikum in einer KiTa gemacht habe und auch Erzieherin werden möchte).

Vor 2 Tagen hatte ich in der Nacht ne Art Aussetzer: Ich habe furchtbar geweint, konnte mich nicht beruhigen und musste heimlich meine Eltern anrufen. Meinen Gasteltern trau ich mich nicht, dass zu sagen und das schlimmste ist: Ich freue mich eigentlich total, hier zu sein - London ist eine tolle Stadt und ich spreche fast fließend Englisch - aber diese Sachen ziehen mich total runter, verderben die Laune und verstärken mein Heimweh nur noch.

Ich bin hin- und hergerissen: Bleibe ich hier und stehe das durch? Wie erzähl ich das meinen Gasteltern? Oder tu ich meiner angeschlagenen Psyche einen Gefallen und fliege doch wieder nach Hause und starte die Ausbildung (bzw suche mir einen Job, bis ich die Ausbildung starten kann)? Die Vermittlung und Versicherung hat so viel Geld gekostet, soll das alles umsonst gewesen sein?

Ich wollte dieses Au Pair unbedingt machen. Hab es als Chance gesehen, erwachsen und selbstständig zu werden.. jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Vielen Dank im Vorraus

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Wie soll ich als Au Pair auf Gastfamilie reagieren?

Hallo liebe Nutzer,
ich bin bereits über einen Monat Au Pair in Schottland und mir noch nicht sicher, wie lange ich hier bleiben will.
Zur Auswahl stehen für mich Weihnachten oder nächsten Sommer. Diese Entscheidung werde ich jedoch wahrscheinlich allein treffen.
Nun zu meinem eigentlich Problem:
Meine Gastfamilie ist mir gegenüber sehr freundlich. Ich wurde unter anderem ein ganzes Wochenende zum Camping mitgenommen und als ich einen Unfall mit dem Auto hatte, wurde ich auch einfach getröstet und es wurden Witze gemacht.
Deshalb will ich eigentlich auch nichts schlechtes über diese Familie sagen, da ich nie mit so viel Verständnis gerechnet habe.
Ich betreue als Au Pair ein vierjähriges Mädchen, das seit letzter Woche die Schule besucht und einen zweijährigen Jungen mit Down-Syndrom.
In der Familie wird sehr oft geschrien. Ich hatte das Gefühl, die beiden Erwachsenen haben sich letzte Woche eigentlich nur angeschrien, wobei auch Worte, wie B*tch gefallen sind.
Die Frau schreit auch das Mädchen sehr häufig an. Besonders das Abendessen ist ein unglaublicher Streitfaktor hier, ebenso das Zubettgehen. Die Kinder gehen beide gegen 18:00 Uhr schlafen.
Als die Oma hier war, hat sie auch zweimal das Mädchen geschlagen, einmal im Beisein der Frau, die daraufhin das Mädchen aufgefordert hat sich bei der Oma zu entschuldigen.
Die Frau hat das Mädchen vor einigen Tagen dann selbst auf den Hintern geschlagen.
Sie droht ihr auch öfters damit, dass sie den Hintern versohlt bekommt. Die letzten zwei Tage jetzt auch mit einem Holzlöffel.
Jetzt sehe ich mich hier sehr verunsichert in dieser Situation, weil ich mich auch etwas vor den Erwachsenen fürchte, wenn ich dort etwas sage.
Ich hab Kontakt zu drei vorherigen Au Pairs der Familie, die alle ihren Aufenthalt hier sehr genossen haben.
Ich wollte hier einfach fragen, wie ich mich am besten in diesen Situationen verhalten soll und was ich tun soll.
Ich bin übrigens ohne Organisation und damit ohne Ansprechpartner hier.
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

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