Arge Nebenkostenübernahme

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Warum ist meine Antwort weg? Ach ja, ich hatte einen Link eingefügt der dem Support mißfällt.

Googel bitte mal nach harald thome örtliche richtlinien. Such dann Deinen Ort oder Landkreis.

Als Grund der Ablehnung sehe ich hier in erster Linie die Heizkosten. 2,50 pro m², so viel übernimmt die ARGE mancherorts nicht mal für Heiz- und Nebenkosten zusammen. In meinem Landkreis z. B. max. 1,35 € Heizkosten und übrige NK max. 0,63 €.

Die Idee die NK fürs Amt "passend" zu machen halte ich für keine gute Idee. Irgend wann holen Dich die tatsächlichen NK der eigentlich fast 80 m² großen Wohnung ein. Dann prüft die ARGE oder läßt prüfen und legt Dir im E-Fall nahe eine andere, günstigere Wohnung, zu suchen.

Die Grundsicherung besteht aus dem Regelsatz plus den tatsächlichen Kosten der Unterkunft. Wenn mit Strom geheizt wird, muss der Strom natürlich auch übernommen werden. Häufig wird je auch der Haushaltsstrom extra abgerechnet. Bestehe auf eine schriftliche Begründung, warum die KOsten nicht getragen werden und gehe dann fristgercht ins Widerspruchsverfahren. Wir dem Widerspruch nicht abgeholfen, steht dir der Klageweg offen. Das ist kostenlos

Noch ein Tip am Rande, wenn es wirklich 80 qm2 sind, sei vorsichtig, denn wenn mal eine Nebenkostennachzahlung oder ähnliches kommt, zahlen die keinen cent.

Die finden immer wieder etwas, womit Sie ablehnen. Ich war gestern da, und hatte vorher 14 Absagen von Vermietern endlich habe ich jemanden gefunden, der mir diese Vermieterbescheinigung ausfüllt,  und siehe da, ich bin 4,14 Euro Nebenkosten zuviel.......abgelehnt....Meine Tochter und ich sitzen bald auf der Strasse, aber das ist ja egal, denn es gibt ja "Obdachlosenheime" 

Und das alles nur, weil ich eine Ausbildung mache, und das mit 39.......Bestraft wirst du immer, nur ohne  Ausbildung gibts auch nix......

Tolle Welt. ?..


Das scheint ein sehr netter Vermieter zu sein.

Warum hat der Herr von der Arge dann abgelehnt, was ist die Begründung für das Ablehnen, wenn er doch nicht mal die Schmerzgrenze sagen kann. Gab es andere Gründe für das ablehnen?

65qm und 332€ Kaltmiete sind bereits an den Mietspiegel von Möchengladbach gesetzt.

Meinen Informationen nach dürfte die NK + HK = Betriebskosten sich auf dem Niveau des Betriebskostenspiegel von NRW bewegen. Der liegt laut dem Deutscher Mieterbund Nordrhein-Westfalen bei 3,07 pro qm. (www..mieterbund-nrw.de/startseite/)

Damit würde bei einem BK von 285€ (65qm anstatt 80qm) ihr mit 4,38€ dabei sein, was wohl zuviel ist. BK dürfte maximal 199,55€ betragen. Die BK sind vor allem wegen den HK von 165€ so hoch. Die Fußbodenheizung scheint ein Problem zu sein. Kann man die abschalten? Wahrscheinlich braucht man die in den kalten Monaten wegen der Gefahr von Schimmelpilz....

Die Aussage über den Betriebskostenspiegel habe ich aus diesem Beitrag erfahren: bg45.de/index.php/1456/brutto-kaltmiete-muss-angemessen-sein/ und habe es analog angewendet.

Der BK-Spiegel hat nur sehr bedingt was mit den BK die die ARGE übernimmt was zu tun.

Im Schnitt werden nur um die 2 €/m² inkl. Heizkosten übernommen.

@anitari

Die Kosten der Unterkunft sind in der vollen Höhe zu tragen. Erst nach 6 Monaten wird der Leistungsempfänger aufgefordert, die Kosten zu reduzieren. Hier können natürlich nur KOsten berücksichtigt werden, auf die man überhaupt einen Einfluss nehmen kann.

@DerHans

Die Kosten der Unterkunft sind in der vollen Höhe zu tragen.

Das ist aber kein Freibrief Wohnungen mit zu Hohen Nebenkosten anmieten zu können. Dafür gibt es Vorgaben (örtliche Richtlinien). Werden diese deutlich überschritten, wie im Fall des Fragestellers, wir die Übernahme der Kosten abgelehnt.

Was möchtest Du wissen?