Arduino/Rasp Projekt für die eigene Firma?

3 Antworten

Du kannst natürlich einen Prototypen entwickeln, den vorstellen, Kostenersparniss aufschlüsseln und ggf bekommst DU für den Vorschlag noch eine Prämie... Du musst nur schauen, dass das System auch so sicher ist, dass es als Zugangsschutz ausreicht, gut zu bedienen ist (Für Änderungen) und hoffen, dass Chef zustimmt und die Lösung akzeptiert. Dann kannst Du das auch einbauen.... Ob der Chef zustimmt, hängt wohl zum einen von der Umsetzung ab, zum anderen, ob der Chef auf Do-it-your-self-Lösungen steht, oder nicht. Wenn er ein Standardprodukt haben will, damit man eben Ersatzteilfähig ist, unabhängig von einer Sonderentwicklung, dann sieht es schlecht aus. Also erst in der Firma abklären, ob dein Vorschlag gewünscht ist, dann umsetzen und vorstellen. Hängt also alles von der Firma ab, ob diese auf geprüfte Standardprodikte besteht, oder es eine Selbstbaulösung sein darf, die akzeptiert wird... Aber bedenke, es geht um Sicherheit... Manipulationsschutz muss gegeben sein. Codes müssen zentral änderbar sein... Dokumentation, Beschreibung und Pläne anfertigen, damit ggf Reparaturen und Änderungen auch ohne Dich durchgeführt werden können usw... Bedeutet auch verschlüsselte Kommunikation zu den Schlössern uder Programmiergerät an den Schlössern direkt, bzw Berechtigungsschutz zum Ändern des Codes usw...

Aber die Firmen von denen ich die Teile habe können mir nicht anlasten, dass ich die Teile nicht privat für mich verwende ? Danke

@Doeondente

Zwischen privater und gewerblicher Nutzung wird bei Softwarelizenzen unterschieden... Hardware kannst Du privat oder gewerblich einsetzen... Unterschiede sind höchstens im Preis und der Bezugsweg... Es gibt keine Regelung, dass ein Arduino oder RasPi, oder sonst etwas nur privat genutzt werden darf...

Ggf wäre zu beachten, wenn es um Wiederverkauf geht. Sprich, du ein Produkt anfertigst, dass DU dann gewinnbringend weiterverkaufst... Da kenne ich mich nicht aus..

Du glaube, Du meinst eher die Kombination von verschiedenen „Produkten“ unterschiedlicher Firmen, um die eigenen Lösung zu basteln. Da spricht nichts dagegen. Du darfst, wenn die Sachen frei verkäuflich sind, so ziemlich alles damit machen. Dass Du dann keine Gewährleistung hast oder keinen Support, ist eine andere Sache. Aber das nimmst Du ja in Kauf. 

Was Du auch nicht vergessen solltest, ist mit der Versicherung zu klären, ob sie bei einer Selbstbaulösung den Versicherungsschutz weiter gewährt.

Auch der Betriebsrat muss m.E. zustimmen, sofern mit einem solchen System auch nur hypothetisch Mitarbeiter überwacht werden können.

Im gewerblichen Umfeld würde ich die Finger davon lassen.

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