Arbeitszeit in der Ausbildung plötzlich ändern?

5 Antworten

40 Stunden pro Woche entsprechen 173 Stunden pro Monat, wenn man die Wochen auf das Jahr hochrechnet.

Wenn tatsächlich

40 Stunden die Woche und 160 Stunden im Monat

im Arbeitsvertrag steht ist das eine solche Unklarheit die - nach meiner Einschätzung - zum Nachteil des Arbeitgebers führt.

Das heißt: Wenn der Arbeitgeber nun will, dass 173 Stunden im Monat gearbeitet werden, muss er den Vertrag ändern. Einer solchen Änderungen müsst Ihr aber nicht zustimmen. Damit bleibt es bei der bisherigen Regelung.

Letztlich müsste der Arbeitgeber eine Änderungskündigung vorlegen. Gegen diese musst Du dann innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage erbeben.

Moin,

bei den 173 Std. handelt es sich doch um eine durchschnittliche monatliche Arbeitszeit, die auf´s Jahr hochgerechnet wird. Du wirst weiterhin Deine 40 Std/Wo arbeiten. In Monaten mit 20 Arbeitstagen sind es 160 Std. und in einem Monat in dem es 23 Arbeitstage gibt sind es eben 181 Std. die geleistet werden.

Dir ist hoffentlich bewusst, das es unterschiedlich viel Arbeitstage im Monat gibt. Je nachdem wie die Tage im Monat fallen sind es eben von 20 bis 23 Arbeitstage. Wenn Du diese aber in Wochen aufteilst, kommen immer 40 Std/Wo raus.

Wenn im Vertrag lediglich 40 Stunden die Woche steht, hat der Arbeitgeber, so sehr ihr euch ärgert, recht!

4 Wochen ergeben 28 Tage! Jeder der sich auch nur ein wenig auskennt, weißt, dass ein Monat aber nur selten 28 Tage hat!

1 Jahr hat 52 Wochen X 40 Stunden ÷ 12 Monate ergibt 173,33 Stunden im Monat!

Nur weil er euch in der Vergangenheit NUR 160 Stunden im Monat hat arbeiten lassen, könnt ihr hieraus keine Rechte ableiten!

Anders sehe es aus, wenn im Vertrag tatsächlich 40 Stunden die Woche/160 Stunden im Monat stehen würde! Unklarheiten gehen dann auf das Konto des Arbeitgebers! Dann könntet ihr weiterhin auf 160 Stunden/Monat bestehen! Das ist aber bei euch nicht der Fall!

Das ist so, so sehr ihr euch ärgert, da gibt es NICHTS zu diskutieren!

Weiterhin viel Erfolg, alles wird gut!

Im Ausbildungsvertrag steht eindeutig 40 Stunden die Woche. Das ist mit Unterschrift und Stempel der Firma und IHK abgesegnet worden. Darum Frage ich. Unsere Firma und wir Azubis arbeiten sowohl an Feiertagen als auch an Sonntagen sowie in Nachtschichten.

@piobar

Du magst recht haben mit den 40 Stunden in der Woche. Das ist die Regelarbeitszeit. Der Betrieb kann Überstunden anordnen wenn es die betriebliche Situation erfordert. Die müssen normalerweise besonders vergütet werden Da kommt es aber auf der tariflichen, bzw betrieblichen Regelung an. Bei Überstunden muss aber darauf geachtet werden das diese 60 Std in der Woche nicht überschreiten. Und zwischen den Nachtschichten und den Tagschichten müssen, glaube ich, 13 Std liegen. Auch wenn der nächste Tag Berufsschule wäre. Schau mal in das Arbeitszeitgesetz.  http://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/

Auch wenn bei Auszubildenden die Ausbildung im Vordergrund stehen sollte können Sie zu "Normalen" Arbeiten herangezogen werden, zumal dort auch vieles aus den individuellen Lehrplan vorkommen kann. Z.b. ein Verkäuferazubi an der Kasse.

Verträge können nicht einseitig geändert werden!

Es bedarf immer der Zustimmung des Vertragspartners.

Es bedarf dann einer Änderungskündigung, wobei der AN dann - wenn er die Änderung nicht akzeptiert - gegen die Kündigung die Schutzklage einreichen kann (und sollte).

Ein Monat besteht eben durchschnittlich aus 173 Arbeitsstunden bei einer 40 Stundenwoche.

3 Monate ergeben 13 Wochen. Wenn du diese mit 40 Stunden multiplizierst und durch 3 teilst, kommst du auf die 173 Stunden

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