Arbeitsvertrag kündigen Überstunden Freizeitausgleich

2 Antworten

Du kannst ja mal versuchen Deine kompletten Überstunden als Freizeitausgleich zu bekommen. Ob der AG da mitspielt, kann Dir hier keiner sagen.

Es ist zwar vorgesehen, das Freizeitausgleich vor Abgeltung geht, wenn dem aber betriebliche Belange gegenüberstehen ist das manchmal etwas schwierig. Vor allem bei dieser Stundenzahl.

In Deine Kündigung kannst Du z.B. schreiben: "Meine Überstunden möchte ich als Freizeitausgleich abgegolten haben."

Falls der AG etwas dagegen hat (was bei dieser großen Anzahl wahrscheinlich erscheint), kannst Du ja vielleicht mit ihm einen Kompromiss finden (z.B. bis Jahresende arbeiten, dann Freizeitausgleich und den Rest ausbezahlen).

Wenn du deine aufgelaufenen Überstunden belegen kannst, kannst du das einfach so verlangen.

Hoffentlich hast du schon etwas neues. Sonst bekommst du erst mal 12 Wochen kein Arbeitslosengeld.

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